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Re: Books and Quills
von Emma am 08.04.2026 16:35Mit wachsender Neugier und Interesse folgte Emma den Ausführungend er Jüngeren und überflog die Zeitschriften die diese ansprach. Natürlich war eine gewisses Spektrum an Meinungen durchaus zu erwarten. Immerhin spiegelten die Texte auch nur die Meinungen der Person wieder, die sie verfasste und jede Person hatte eine eigene Meinung, die, aus Emmas Erfahrung, nur zu gern so lautstark wie möglich verkündet werden wollte. Und gerade um Grindelwald schieden sich ja die Geister sehr. Und gerade weil das Thema so heikel war, wunderte sich Emma ein wenig, dass sich aus den zeitgemäßen Zeitschriften zwei so extrem konträre meinungen herauslesen ließen. Unerwartet völlig versunken in die Thematik nahm die Blondine ein paar andere Zeitschriften zu hand und überflog kurz die Überschriften. Vielmehr als welche Meinung der Autor vertrat, interessierte sie allerdings wie so eine voneinander abweichende Berichterstattung entstehen konnte. Meinungsfreiheit hin oder her. Niemand konnte doch ersthaft zur Zeilscheibe der anderen Partei werden wollen. Psychologisch faszinierend, was die Menschen wohl dazu bewegt hatte, solche Artikel zu verfassen, vermutlich stark beeinflusst in welchem sozialen Umfeld sie sich bewegten. Aber sich in so einer Zeit so lautstark auf die eine oder andere Seite zu stellen, war für Emma hirnrissig, denn es war risikobehaftet. Völlig in Gedanken versunken schickte sie ihre Clique, die sie gerade ansteuerte und nach ihr rief mit einem genervten Handwedeln weg.
Re: Books and Quills
von Emma am 03.04.2026 09:42"Guter Einwurf, dann fange ich vieleicht bei den KLatschblättchen an und kann die dort verbelibenden Lücken mit den Zeitungen füllen." Mit diesem Plan äußerst zufrieden, er versprach die größten Erfolgschancen und die meisten Informationen ohne unnöigen Überschuss an unnötigen tatsächlichen Klatsch. Mit einem umwerfenden zufriedenen Lächeln nickte sie Arabella dankbar zu, sich nun wieder von ihren Gedankenschweifen ab un dder Unterhaltung zuzuwenden. Die Antwort klang nun wieder total nach dem anderen Mädchen, was ihrem Lächeln einen wissenden Ton verlieh. "Sehr vermutlich einen anderen, als in die Geschichtsbücher. Im Nachinein lassen sich Ereignisse ganz anders bewerten, als wenn man mitten drin steckt. " Überlegte Emma. Die wichtigstens angesprochenen Bücher kannte sie natürlich und ganz sicher kannte Arabella sie ebenso. Eine neue Perspektive war sicherlich nicht falsch. "Und schon was interessantes gefunden?" Fragte sie weiter, gefangen zwischen dem Wunsch nach leichterer Lektüre in den Ferien und dem ernsthaften Interesse an diesem spannenden Thema.
Re: Books and Quills
von Emma am 02.04.2026 14:15Mit der Befürchtung, mit dieser doch etwas dramatisch klingenden Erklräung Arabella zu verschrecken wanderte Emmas rechte Braue überrascht nach oben, als sie die Zustimmung der jüngeren Schülerin vernahm. Die Blondine hatte nicht damit gerechnet, das ihre gegenüber wie sie ticken würde. Immerhin war die Austauschschülerin eher sachlich unterwegs. Natürlich war das meist der klügere Weg, dennoch gehörte zu effektiver Diplomatie auch eine persönliche Note. Geschichte, Interesse, Weltanschauung halfen einem immer sehr zuverlässig das Fachliche besser rüber zu bringen aber auch wenn das Fachliche mal am Ende des Laiteins war, wie man so schön sagte. Wissen ist Macht, Wissen allein war nichts böses, es kam darauf an, was man damit machte. Nur Unwissenheit ist gefährlich. Davon war die Blondine überzeugt und daher sehr froh, dass sich ihre potentielle Freundin, immerhin wurde sie ihr immer sympathischer, dem nicht von vornherein verschloss. Zustimmend nickte Emma und folgte mit den Augen dem Deut zu den Zeitschriften. "Ein sehr guter Gedanke." Stimmte sie grübelnd zu. "Aber um die Handlungen eines Menschen zu verstehen muss man auch den Handlungsrahmen.." damit deutete sie auf die Zeitungen, "verstehen und einbeziehen. Menschen tun Dinge aus einem Grund. Aber vielen Dank, nicht das ich diese Quellen an Klatsch noch übersehen hätte." Emma lächelte. "Und was treibt dich in den Ferien in einen Bücherladen?"
Re: Books and Quills
von Emma am 01.04.2026 19:37Die generelle Distanziertheit des Mädchen hatte sich seit Beginn des Schuljahres nicht gebessert. Aber das hatte Emma auch nicht erwartet, vielmehr schien es ihr ein grundlegender Charakterzug der Jüngeren, an der auch die gelegentliche Gespräche oder gar ihr gemeinsames Projekt nicht ändern würden, zumindest nicht so schnell. Und das war auch gar nicht so schlimm. Sie war höflich, sie war intelligent, Bündnisse oder Freundschaften wurden schon auf weniger gegründet. Zu ersterem hatte auch ihr Vater unmissverständlich geraten, diplomatische Beziehungen waren schließlich sein Steckenpferd. Letzteres würde das Mädchen allerdings bevorzugen. Arabellas erster Erwiederung setzte die Blondine nur ein Touchee entgegen, danach deutete sie auf die Zeitungen. "Uns beide scheint das Weltgeschehen vergangener Zeiten zu interessieren." Beantwortete sie die Frage, bevor sie sich die Haare über die Schulter warf und eine der Zeitungen her nahm. "Wobei mich eher interessiert, was da so über die Menschen geschrieben wurde, die heute wichtig sind. Strategischer Klatsch sozusagen, kenne deinen Feind und so weiter." Erklärte Emma locker in Plauderlaune, um dem Grund, zwar nicht wenigher wahr, weniger Schwere zu verleihen. Schließlich war das hier zum reinen Spaß und oberflächlichen Interesse und nicht um Druckmittel zu finden, wenngleich die Formulierung etwas krass geraten war. "Jedes Wissen kann nützlich sein."
Re: Books and Quills
von Emma am 01.04.2026 17:57Wie immer war Em von einer trauben schwatzender Mädchen umgeben, die um ihre Aufmerksamkeit wetteiferten. Was diese mit erlernter spielerischer Leichtigkeit zu versorgen wusste und das gleichzeitig damit, den Weg anzuführen durch die diversen Straßen des lebendigen magischen NewYorks. Der für ihre Ausflüge zuständige Sicherheitsbeamte hielt sich professionell im Hintergrund, sodas die Gruppe nicht gestört würde oder jemand eine Zuordnung hätte treffen können, daher ignorierte das Mädchen diesen auch, während sie unterwegs war. Heute hatte sie sich einen Tag Pause von ihren Studien zuhause genommen und sich mit ihrer Clique in der Stadt getroffen, um bummeln zu gehen. Auch wenn die anderen Mädchen Emma Liebe zu Büchern nicht in dem Ausmaße teilten, wagte doch keiner Gegenworte, als die Blondine den Laden zielstrebig betrat. Schnell flogen die anderen aus zu den romantischen Romanen und was Mädchen in diesem Alter gern laß. Emma verblieb auf ihren Wunsch zurück, warf den kichernden Mädchen einen letzten Blick nach, wie eine Horde Kücken und wandte sich dann zu den ausgeschriebenen Zeitungen. Als sie davon vor dem Laden laß, entbrannte das Interesse für historsichen Klatsch, denn Zeitungen waren auf soetwas spezialisiert, und das zu jeder Zeit. Vieleicht auch die ein oder andere Insiderinformation zu wichtigen Persönlichkeiten, die nützlich war, sollte man dieser begegnen und Emma war gern auf alles vorbereitet. Kaum hatte die junge Schülerin ein paar Schritte zum besagten Regal gemacht, erhaschte sie auch schon einen wohl bekannten Hinterschopf. "Na das überrascht mich ja so gar nicht." Grüßte die Blonde zu Arabella tretend von der Seite mit wissendem Ton und leichte hochnässigen, dennoch freundlichem Lächeln.
Re: Emma &' Nevenka | Auf der Willkommensfeier
von Emma am 19.04.2023 11:23Ein trauriges Lächeln huschte über Emmas sonst gefasstes Gesicht, immerhin hatte sie sich wieder ganz gut im Griff, nachdem sie sich nach ihrer AUssage gesagt hatte, dass sie weniger dramatisch sein sollte. Denn so kam es ihr inzwischen vor. Nevenkas Aussage unterstrich ihre Ansicht nur umsomehr, als sie ein Typ war, der beziehungen eher locker betrachtete und Emmas verklemmte Art, nun sicher anstrengend erscheinen musste, zumindest schien die Brünette zumindest sich nicht ganz wohl zu fühlen, was Em an ihrer Körper- und Ausprache herauserkennen konnte. Sie sah es also locker. Natürlich war das so. Was war es denn auch sonst. Für etwas erstes war es, naja, nichts ernstes. Zu spontan, zu plötzlich, ohne Hintergrund. Was nicht heißen musste, dass es dass nicht werden konnte. Aber Emma erkannte so langsam, dass sie Nevenka mit ihren Erwartungen wohl zu sehr in die Enge trieb und das war so ganz und gar nicht fair oder angemessen. Der Grund warum sie es so ernst betrachtete war, dass sie das andere Mädchen, ohne sie wirklich zu kennen, bereits jetzt sehr mochte. Sie war sie anders als Emma selbst, viel freier und trotzdem hatten sie, vor allem aufgrund ihrer familiären Herkunft, so viel gemeinsam. Natürlich würde Emma das niemals zugeben, nunja, zumindest nicht gegenüber Fremden und jetzt noch nicht gegenüber Nevenka. Emma schob den trübseligen Gesichtsausdruck bei Seite und setzte ein zaghaftes Lächeln auf. Nun, mit diesen neuen Einsichten, konnte sie Nevenka auch wieder in die Augen sehen. Was ein neuer Blickwinkel ändern konnte. Aber Emma war es Leid, sich fertig zu machen, wegen Ungewissheiten. Sie war zwar jemand der klare Linien und Ziele brauchte, aber manchmal gab es die halt nicht und das hier war sowieso zu spontan, zu frei für irgendwelche Pläne. "Du hast Recht." Gab sie nun, schon fast freundlich offen, zurück. "Entschuldige meine Art. Ich wollte dich nicht unter Druck setzen. Es hat mir in der Tat sehr gefallen unser letztes Treffen."
Re: Weg zur Eulerei
von Emma am 11.04.2023 15:45Nachdem Arabella, wenn auch indirekt, zugestimmt hatte, dass Emma das Taschentuch gereinigt zurück geben konnte, steckte sie es anschließend, nachdem sie nun ihre Fassung wieder gefunden und ihre Gesichtszüge wieder unter Kontrolle hatt, ein. Ihr erster Gang würde später gleich zu einen Waschraum führen, denn einerseits wollte sie nicht, dass sich jemand fragte, warum Emma Price ein Taschentuch, das eindeutig nach Totalzusammenbruch aussah, waschen lassen wollte. Andererseits wollte sie persönlich sicherstellen, dass es absulut und purentief gereinigt war, sodass ihr gegenüber ihr nicht auch noch mangelnde Hygiene oder Ernstlichkeit in Bezug auf ihre Versprechen vorhalten konnte. Emma selbst sah nun wieder fast normal aus und wenn man nicht näher heran kam, sollte man auch nichts sehen, wass ihren jüngsten Ausbruch an Gefühlen verraten konnte. Da sie sich inzwischen tatsächlich auch an Arabellas zu bilderbuchmäßigen Antworten und Verhaltensweisen gewöhnt hatte, sie war selbst leicht überrascht wie schnell das gegangen war, gab sie auch darauf nichts zurück, sondern nickte ebenfalls nur, setzte aber nun wieder einen fröhlicheren Gesichtsausdruck auf, lächelte auch wieder ehrlich freundlich und klopfte sich ein letztes Mal den Dreck aus den feinen Sachen. De würde später auch jemand waschen müssen, allerdings würde Em dies nicht selbst tun. Das gänge nun wirklich über ihre Großzügigkeit hinaus. "Bist du auf dem Weg zur Eulerei gewesen?" Wechselte die Blondine nun das Thema, einerseits um Abzulenken von dem was gerade vorgefallen war und Arabella mit dem Thema, das ihr etwas Unangenehm schien, nicht weiter zu belasten und belästigen. Emma war nicht gerade leise gewesen, sie hätte auch jemanden von weiter weg anlocken können, aber auf dem Weg hierher wäre deutlich sinniger gewesen, zumal gerade Arabella jeden Grund hatte der Eulerei regelmäßige Besuche abzustatten, da sie nach vor auf Antwort aus Frankreich warteten. Aber der Weg war auch selst für eine Eule nicht ganz ohne, sodass Em gelernt hatte, sich in Geduld zu üben. Die Zeit des Eintreffens würde den Inhalt der Antwortschreibens immerhin nicht ändern.
Re: Weg zur Eulerei
von Emma am 24.03.2023 11:07"Danke sehr." Entgegnete Emma und nahm sogleich das Taschentuch. Natürlich hatte sie selbst keins dabei, wenn man es mal brauchte. Aber Emma brauchte nie ein Taschentuch. Sonst war sie nicht gerade der Gefühlstyp oder gar jemand der nah am Wasser gebaut war. Sie schnäuzte vorsichtig und wischte sich dann die Augenränder etwas aus. "Kriegst du die Tage gewaschen zurück." Gab sie dann etwas glucksend von sich, als sie danach das vollkommen weiterhin unbenutzbare Taschentuch betrachtete. Schon etwas aberwitzig, dass sie sich eines von einer gerade mal neuen Bekanntschaft leihen musste, die auch noch gesehen hatte, wie Emma total ramponiert aussah. Aber bisher war Arabella wirklich sehr rücksichtsvoll gewesen. Ihr war zwar deutlich anzumerken, dass ihr die ganze Situation leicht unangenehm war und sie sichtlich nach Worten suchte. Auch sie war mehr der pragmatische Typ und nicht gerade gefühsmäßig aufgelegt, doch schlug sie sich wirklich gut, was Emma leicht beruhigte. Von allen, die sie so sehen könnten, war Ara scheinbar einer der verlässligsten. Denn da die beiden sich nicht gerade unähnlich waren, konte Emma sicher auf Arabellas Schweigen setzen. Nachdem die junge Frau sich wider halbwegs vorzeugbar drapiert hatte, setzte sie ein vorsichtiges Lächeln auf und wandte sich an ihre Gesprächspartnerin. "Danke, für dein Verständnis. Ich bin sonst deutlich gefasster, versprochen. Das war gerade nur etwas viel auf einmal. Aber ja, ich hoffe auch, dass es ihm bald wieder besser geht. Er ist in den besten Händen und Zauberstäben, das wird schon." Versuchte sie auch sich selbst Mut zu machen. Immerhin hätte es tatsächlich viel schlimmer sein können, aber schlimmerer Nachrichten hatte sie noch nicht erhalten. daher wollte sie versuchen, sich an der Hoffnung festzuhalten. "Tja, ist bestimmt unerwartet mich so zu sehen." Emma lachte leise. Der Kommentar war in keinster Weise bissig gemeint, wie es sonst ihre Art wäre. Aber so langsam stellte sich bei Emma ein Gefühl kleinen Vertrauens zwischen den beiden ein, was sie deutlich freundlicher werden ließ.
Re: Kol & Emma | Schulgebäude-Große Halle | Anfang des Schuljahres
von Emma am 24.03.2023 10:56Still hatte Emma das Vorgehen beobachtet und natürlich ab und an auch den Jungen aus Durmstrang. Genau wie es ihn zu freuen schien, mal neue Leute zu sehen und kennenzulernen, mochte auch sie, dass hier mal frischer Wind reinkam. Unter den ganzen Neulingen waren auf den ersten Blick interessante Leute, andere würden es sicher auf den zweiten Blick werden können. Und dank ihrer Aufgabe hier, würde Em auch alle Gelegenheit haben, diese oder jene neue Schüler kennenzulernen und damit besondere Persönlichkeiten. Kolja stieß allerdings bereits jetzt hervor, was sicher daran lag, dass er einer der wenigen war, die bereits mit Ankommen Selbstsicher sich die neue Situation zu eigen machten. Auch wenn es Emma so langsam etwas störte, immer noch nicht seinen Namen zu kennen. Noch war sie zu stolz, um danach zu fragen, aber wahrscheinlich würde irgendwann die Neugier überwiegen. Bis dahin hatten die beiden keine enge genügende Beziehung, dass es wichtig für die junge Frau wäre, diese Information zu haben. Was künftig wäre, würde sich zeigen. Als nach dem kleinen Bankett der Junge tatsächlich direkt wieder zu ihr zurückfand, welch Zufall, lächelte sie einladend. Nur seine Frage überforderte Emma doch etwas. Sie war zu sehr mit lenrne beschäftigt, in fast jeder freien Zeit, um sich wirklich viel mit Feiern zu beschäftigen. Nichtsdestotrotz war Emma immer eingeladen, wenn irgendwo was stattfand. Und ganz selten ließ sie sich auch herab, den gastgebern den Gefallen ihrer Anwesenheit zu tun, wenn auch nur für kurze Zeit. "Es gibt sowohl schulorganiserte Events, wie das hier." Begann sie pflichtbewusst. "Ansonsten finden kleine Feiern rund um die Spielesaison statt und natürlich hier und da privater Natur." Gab sie mit einem verschmitzten Grinsen Auskunft, denn dies wollte er sicher hören. "Jemand wie du wird sicher von den Gastgebern eingeladen, was die ungestörten Orte angeht." Gespielt legte sie einen Finger an ihre Lippen und tat, als würde sie überlegen. "Auf dem Gelände hat man meistens seine Ruhe, sonst gibts noch viele ungenutzte Räume, je nachdem welchem Zweck die Ungestörtheit dienen soll."
Re: Kol & Emma | Schulgebäude-Große Halle | Anfang des Schuljahres
von Emma am 19.03.2023 08:02Scheinbar waren auch die drei der meinung, alt genug zu sein, um sich selbst ein Bild vom Gebäude machen zu können. Nichts anderes hatte Emma erwartet, waren sie doch keine Erstklässler mehr, denen man ja erst mal erklären musste, wo oben und unten war. Nichtsdestotrotz hätte sie natürlich trotzdem geholfen. Aber das war ja auch ihre Aufgabe und die gedachte sie sehr ernst zu nehmen. Das Geflüster war allerdings schon etwas unhöflich. Denn vor jemandem in einer Sprache zu sprechen, die der gegenüber nicht beherrschte, hieß meistens, es war etwas, was der andere nicht hören sollte. Und das in sein gesicht. Zum Glück hatte sich Ema informiert und wusste, dass die Kollegen dieser Schule etwas, nunja, draufgängerischer waren, von daher wollte sie ihnen ihr Verhalten auch nicht übel nehmen. Als sie sich zur Zeremonie begaben, stellte sich Ema an den Rand im hinteren teil der halle, um dieser Beizuwohnen und bereit zu stehen, falls danach einer der Neuankömmlinge doch noch Fragen haben sollte. Bei Kljas Kommentar wanderte ihre Braue liehct nach oben, vieleicht aus Überraschung über die dreiste Anmache. War ja aber absehbar, so wie er sich bereits jetzt verhalten hatte. Als er sich dann wegdrehte, erlaubte sich die Blondine ein verschmitztes Lächeln. Das ihr Charme auch bei ausländischen Kollegen funktionierte erfreute sie und ihren Stolz sehr. Außerdem war er ja schon irgendwie gut aussehend und selbstsicher. Und Selbstvertrauen schätzte Emma mit am meisten.







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