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Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]
von Emma am 19.02.2023 13:17Draußen war es wunderbar gewesen. Die frische kühle Luft erweckte die Geister und kühlte ihr erhitztes Gemüt. Die frische Briese beruhigte zudem ungemein. Die Blondine hatte einige Minuten lang die Ruhe genießen und den Himmel betrachtet. Sie nahm sich viel zu wenig Zeit für sich selbst, stellte sie überrascht fest. Entweder die Schule nahm sie in Beschlag, ihre Freudinnen brauchten Aufmerksamkeit oder ihre Familie forderte gesellschaftliche Pflichten ein. Sie seufzte und schob diese Gedanken, wie jedes Mal, davon. Dann straffte sie die Schultern, setzte ihr Gewinnerlächeln auf, beigebracht von Vater, um andere von sich zu Überzeugen, wie er es betont hatte. Dann ging sie wieder durch die große Tür in die Eingangshalle und steuerte direkt den Butterbierstand an. Da die meisten noch beim Buffet in der großen Halle saßen, war es hier erfreulich leer. Nur ein paar einzelne Schüler, vor allem Einzelgänger, hatten bereits ihren Weg hierher gefunden. Emma bestellte sich ein Getränkt und platzierte sich damit an einen leeren Stehtisch. Ihre Miene riet Fremden sich festzuhalten. Nur solche die Emma gut kannten, kannten diesen Blick und wussten, dass sie damit aufdringliche Nervensägen fernhielt. Das half immer. Zufrieden über ihre kleine Verschnauffpause nippte sie an ihrem köstlichen Butterbier und bereitete sich auf die kommenden Dramen vor, wie selten, ganz mit sich in Einklang.
Re: Große Halle [Willkommensfeier]
von Emma am 19.02.2023 12:56Nach einer Weile fröhlichem Geplauder und leckerem Essen brauchte Emma nun etwas Ruhe von ihren ewig schnatternden Freundinnen. Außerdem brauchte sie dringend etwas frische Luft, um sich zu beruhigen, denn obwohl äußerlich ruhig, war sie innerlich noch ziemlich aufgewühlt seit sie Nevenka entdeckt hatte. Und ihre Gedanken hatte sie durch sie konsequente Ablenkung hier auch noch nicht sortieren können. Sie wusste gut genug, dass sie das nicht so an sich ranlassen durfte, aber es half nichts, denn es würde durch nette Worte auch nicht anders werden. Was Em brauchte, was etwas Ruhe, um den Kopf freizubekommen. Sie beschloss also, kurz draußen vor dem Tor etwas frische Luft zu schnappen, nicht zu lange, da sie sie in ihrem schicken, aber dünnen Kleid schnell wieder frieren würde und danach bei einem guten Butterbier in der Eingangshalle etwas die Gedanken auf andere Sachen zu lenken. Als sie aufstand, wollte die Mädels ihr schon geflissentlich folgen. Doch Emma wiegelte sie ab, dass sie nur etwas frische Luft brauche, da es ihr nicht gut gehe, wegen der stickigen Luft. Der Grund wurde, mit Zustimmungsbekundungen und Besserungswünschen allseits akzeptiert, da Emma versprach nicht lang weg zu bleiben. Also verließ sie den Tisch, warf einen letzten Blick zu Nevenka, die im Gespräch vertieft schien und verließ die große Halle.
Re: Gemeinschaftsraum von Horned Serpent
von Emma am 19.02.2023 12:20Die Blondine begann unterdessen die Aufzeichnungen zu ihrem "Projekt" wieder weg zu packen, damit sie sie nicht hier vergaß und jemand sie finden könnte. Nicht auszudenken, wen jemand ihnen ihre Idee klauen würde. Nicht dass Emma diesen jemand lange genug leben lassen würde, es tatsächlich durchzuziehen, aber die Krallen auszufahren war immer etwas heikel, wenn man einen Ruf zu wahren hatte. Oder jemand der Neulinge könnte den Zettel aus ihren auf dem Tisch liegenden Unterlagen mitnehmen. Jedenfalls würde Em sehr genau darauf aufpassen. Dafür war die ganze Sache zu wichtig. Außerdem war Emma jemand, der es auf den Tod nicht ertragen könnte, wenn jemand ihr die Show stahl, oder schlimmer, ihre Loorbeeren. "Das bin ich mit ziemlicher Sicherheit." Wandte sie sich dann von ihren Gedanken zurück an Arabella. "In der Bibliothek ist mir zu viel los. Hier würde kein Ravenclaw es wagen, mich zu stören." Eine Hauch Stolz schwang in ihrer Stimme. Sie war sich sehr bewusst, unbestreitbar einer der Stars des Hauses zu sein, genoß es und war immer bereit entsprechendes Verhalten einzufordern. Vermutlich würde das ihrer Projektpartnerin nicht ganz so schmecken, aber profitieren würde sie auf jeden Fall mit davon. "Wenn ich wirklich mal gar nicht auftauche, mache ich etwas wichtigeres. Kommt selten vor, aber Professorengespräche, so was gehört dazu. Also zumindest zu irgendeiner Zeit zwischen Unterrichtsschluss und Nachtruhe bin ich sicher hier." Schloss sie.
Re: Laberecke
von Emma am 19.02.2023 11:27Hihi, gut möglich.
Es ist eine gewisse verzogene Reinblutgöre mit dunklem langem Haar, die gern die Klappe aufreißt.
Ich freu mich sehr Ever wieder zu beleben.
Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Emma am 14.02.2023 16:28Unter anderen Umständen, war Emma wegen Dimitris Bemerkung über Amerikaner beleidigt gewesen, denn ein Kompliment war es sicher nicht. Doch zwei Dinge sprachen gegen einen Wutanfall der Blondine. Erstens schien er es nicht böse gemeint zu haben, für ihn war es lediglich seine Art eine Feststellung zu treffen. Das er nicht weiter darauf einging verstärte diese Annahme nur. Und zweitens hatte er Recht, was sich leider nicht leugnen ließ. Sowohl im wortwörtlichen Sinne, dass die leute hier nicht gut mit Kälte umgehen konten, als auch im übertragenen Sinn, dass hier alle sehr verwöhnt waren und kaum einer mit Widirgkeiten umgehen konnte, war allem Wetterbeszogen. Im diesem Sinne hatte Dimitri in seiner Heimat halt ganz anderes erlebt und seine Leuten waren halt angepasster und anpassungsfähigerweise, zumindest wenn es um Wetterwidirgkeiten ging. Aus diesem Grund lachte Emma den Kommentar einfach nur beiseite. Bei seinr Wortsucherei schwieg sie brav, um ihm die Zeit zu geben, selbst auf die Wörter zu kommen, die er suchte und ihn nicht zu unterbrechen in Wort- und Sprachfortgang. "Das ist ein guter Punkt, sehr richtig." Das man hier hauptsächlich nur Theorie lernte machte Emma zwar nichts aus, aber sie hatte schon gehört, dass man auf Durmstrang viel mehr praktische Erfahrung schätzte und lehrte. Insoweit musste der Unterschied für Dimitri wirklich stark sein. Aber er schien seinen Weg damit gefunden zu haben. Seine letzte Aussage zur versteckten Krativität stimmte Ema nachdenklich. "Ja vermutlich." recht hatte er schon, außerdem spiegelte sich Kreativität in so uterschiedlichen und vielfältigen Facetten wieder, dass jeder irgendetwas für sich entdecken konnte. "Naja, ich erarbeite gerade ein Projekt mit einer Freundin, es ist keine Musik und keine Zeichnerei, aber die Ideen, die es beinhaltet und die Vorgänge lassen sich unter gewissen gesichtspunkten schon als kreativ bezeichnen. Immerhin kommen sie ja nicht aus dem Nichts." Wieder einmal musterte die Blondine den Jungen. Er schien deutlich tiefgründiger zu sein, als sein erster Eindruck, oder gar sein Nachname es vermuten ließen. Was Emma überraschend erfreute.
Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Emma am 14.02.2023 07:44Da Emma, als sie das Gebäuder verließ, nicht annahm, dass sie eine längere Unterhaltung darußen führen würde, fing die Kälte nun doch an durch alle Glieder zu fahren. So kruzsichtig zu sein, sah ihr aber auch nicht ähnlich. Sonst war sie immer für alle Eventualitäten vorbereitet, aber mit sowas rechnet man ja auch nicht. daher war die Blondine nun ziemlich froh, als Dimitri ihr seine Jacke anbot. Eine noble Geste, die von Aufmerksamkeit zeugte. Seinen Kommentar belächelte sie amüsiert. "Stimmt, wir sind hier kein großer Freund von solchen Temperaturen." Antwortete sie und zog mit einem "Danke schön." die Jacke an. Sie machte nicht den besten Eindruck, aber sie war erstaunlich warm. Gut, die osteuropäischen Standarts für kalt und Wämeschutz waren auch auf einem ganz anderen Level, als hier. Bei seiner Frage nach der Gitarre schüttelte Emma leicht den Kopf. "Nein leider nicht." Gab sie zurück und setzte etwas nuschelnd hinterher. "Ich bin ziemlich schlecht, was sowas getrifft, Musik, Kunst, also so das Kreative." Normalerweise hätte sie es nicht erklärt, aber einfach so abzulehnen, ohne Begründung schien ihr hier unangebracht, da es von ihrem Gesprächspartner sonst falsch aufgefasst werden könnte. Im Zweifel würde Emma alles leugnen. Aber da Dimitri sehr freundlich und entgegenkommend wirkte, ging sie nicht davon aus, dass das nötig sein würde. "Ich bin mehr der Theoretiker." Gestand sie schmunzelnd.
Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Emma am 13.02.2023 18:35Ein ordentlicher Händedruck von einem jungen Mann, Vater wäre ganz begeistert. Er meinte, dass ein guter fester Händedruck ein zeichen von guten festem Charakter war. Schon wieder, sie schob Vaters Stimme ein weiteres Mal beiseite und es störte sie, dass sie andere immer an ihm Maß. Aber war auch das maß aller Dinge in ihrer Welt, dafür hatte er gesorgt. Weg damit. Emma hatte immer nur von anderen schwärmend gehört, wie niedlich es sich anhören sollte, wenn jemand eine Sprache nicht gut sprach und dann versuchte sich durchzuhädern und nach Worten suchte. Da es in ihren kreisen eher selten war, dass jemand kein annähernd perfektes Englisch sprach, was dies hier eine erfrischend neue Erfahrung. Sie musste ein wenig lachen wegen seinem Kommentar. "Ja, wenn die anderen alles andere machen als schlafen ist im Schlafsaal sicher ein großer Trubel, viel los." Antwortete sie. aber auch das war Emma nicht bekannt, denn niemand in ihrem Schlafsaal wagte es, Emmas Schönheitsschlaf zu stören. aber das war ihr auch ganz lieb. Vor den anderen fliehen zu müssen, ging gar nicht. Manchmal war ihr Status Segen und manchmal Fluch, aber so war das eben. Das sich Dimitri nun doch etwas für Konversation erwärmen konnte, freute Emma. immerhin zeigte es, dass sie auch Frmede unterhalten konnte und nicht gleich jeden in Flucht schlug, der ihren Nachnamen hörte. "Ich habe dich spielen gehört und war neugierig." Gab sie wahrheitsgemäß zurück. "Aber vieleicht hätte ich es lieber mal nicht so eilig gehabt." Sie zupfte an ihrem Nachtkleid und lachte amüsiert. Ihm schien das Wetter eher zu gefallen. Abgesehen von der Kälte war es auch ein wunderschönes Wetter.
Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Emma am 13.02.2023 17:38Oh. Erfreut über seine Geste der Höflichkeit griff Emma seine Hand und schüttelte zaghaft. oder damenhaft, wie ihr Vater es nennen würde. Gott bewahre, dass sie sich aufführte wie ein einfacher Bauer. Sie schob Vaters nörgendle Stimme beiseite, genauso wie sie es mit seinem Nachnamen tat. Anhand von Herkunft und Schule war sein Hintergrund durchaus vorstellbar gewesen, doch solange er sich nicht als ebenfalls solcher outen würde, würde Emma ihn auch nicht wie einer der "Bösen" behandeln. das war nicht fair, ihm gegenüber, da sie ihn nciht kannte und Vorurteile zerstörten die besten Bekanntschaften im Kern. Man konnte niemanden mehr neutral kennenlernen und bewerten, wenn man mit Vorurteilen belastet war und nur weil man in eine bestimmte Familie geboren wurde, hieß das wenig. gerade in ihren kreisen kannte sie viele, die ganz und gar nicht nach den Eltern schlugen. Nur Emma war äußerlich genau das, aber das spielte hier überhaupt keine Rolle. Außerdem, wenn es denn so war, was seine Reaktion durchaus vermuten ließ, schien auch er ihr ihren Hintergrund nicht vorzuhalten. Warum also mit schlechtem Beispiel voran gehen. Nun überlegte sie geschwind, was sie sagen könnte, um nicht unhöflich das Gespräch an die Wand zu fahren. Sie verkniff sich ein Frösteln. "Kannst du nicht schlafen oder fliehst du dem Trubel im Haus?" Fragte sie interessiert, da es schon ungewöhnlich war, zu dieser Zeit allein hier draußen zu sein.
Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Emma am 13.02.2023 16:23Zwar hatte Emma gehofft, ihre Begegnung wäre ein wenig gesprächiger, zeigte sie dies jedoch nicht. Manche Leute waren halt einfach schweigsamer als andere. Andereseits konnte es natürlich, und das war wahrscheinlicher, an seinen Sprachkenntnissen liegen. Sein osteuropäischer Akzent sprach deutlich für seine Herkunft. Irgendwie schien Em ein Händchen für die Durmstrangs zu haben, dachte sie mit kurzen Erinnerung an Nevenka. Da sie ihm natürlich nicht vorwerfen wollte, dass er die Sprache schlcht beherrschte überging sie seine kurze Angebundenheit unauffällig. "Beeindruckend." Kommentierte das Mädchen, dass selbst keine Begabung für die Künste hatte. Deswegen sah und hörte Emma auch lieber zu. Sie gab es nie zu, aber manchmal beneidete sie die künstlerisch begabten Mitschüler. Derweil musterte sie den Jungen aufmerksam. Er konnte kaum älter sein als sie. Aber er war nicht in ihrer Klasse, also drüber. Seine kalte distanzierte Art gefiel ihr, insoweit erkannte sie sich selbst darin wieder. Auch wenn wahrscheinlich unterschiediche Gründe dahinter lagen. Als sie sich wieder ihrer Manieren erinnterte fuhr sie weiter fort. "Ich bin Emma Price, freut mich dich kennenzulernen." Sie machte eine winkende Handbewegung, da sie nicht wusste, ob er Hände schütteln mochte und aufzwingen wollte sie es ihm auch nicht.
Re: Gemeinschaftsraum von Horned Serpent
von Emma am 13.02.2023 08:35"Eine sehr gute Argumentation." Stimmt Emma dem Vorschlag des Briefinhalts von Arabella zu. "Kurz und schlüssig. Sollten sie Fragen dazu haben, kann man später ja immernoch mehr Informationen geben, vor allem, sobald wir ein tatsächliches Konzept haben." Auch die Argumente schrieb sich Em auf ihre Notizen nieder. "Sobald du Antworst hast, können wir dann weiter machen. Bis dahin sollten wir uns auf unseren Unterricht konzentrieren." Emma schob eine säuberlich feine Kopie ihrer Notizen zu Arabella. "Magst du?" Fragte sie freundlich lächelnd. "Dann sind wir auf demselben Stand und können im Folgenden die Fortschritte festhalten." Es war schon seltsam, wie sich das Gespräch entwickelt hatte. Wollte Emma doch einfach nur in Ruhe ihre Aufgaben machen, hatte sie nun direkt ein großes und möglicherweise bedeutsames Projekt mit einer neuen Bekanntschaft begonnen. Vieleicht sogar neue Freundin, dachte sie sich insgeheim, behielt es aber vorerst für sich. Zur Zeit waren sie erstmal nur Projektpartner mit einem gemeinsamen Ziel, was werden konnte, musste die Zukunft zeigen. Aber aufgrund Arabellas Hintergrund konnte Em ihr ohne weiteres vertrauen, auch bei so einem großen Plan, sie hatte ähnliche Ambitionen und es würde ihr immerhin genauso nützen, wie Emma selbst. Aber dennoch, eine äußerst seltsame Wendung der Geschehnisse. Wie aufregend, endlich passiert mal was.







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