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Re: Entweder oder
von Edith am 01.07.2026 18:14Mount Greylock (stell ich mir toll vor)
Schokofrösche oder Butterbier?

Re: Leonora & Edith | Beginn von Leonora's 4. Schuljahr | Edith' Büro
von Edith am 26.06.2026 13:37Auf den Punkt. Genau wie erwartet, oder fast schon vorhergesehen, auch ohne irgendwelchen wenngleich praktischen Fähigkeiten in diese Richtung, klopfte es genau in dem Moment an der Tür, in dem es Edith erwartet hatte, indem sie bereits ihren Blick, all ihre Aufmerksamkeit auf die Tür gerichtet hatte. Die Studie der Personalakte, welche nun fein säuberlich geschlossen verstaut in der Schublade lag, da sie den Inhalt bereits auswendig verinnerlicht hatte, sowie eine einfache Anfrage bei ihren Kollegen, die bereits länger hier waren und damit die Schülerschaft, ihre Störenfriede, ihre Pappenheimer aber eben auch ihre Sternchen gut kannten, hatte genügt, um die Annahme, ja Erwartung eines pünktlichen Erscheinens zu erwarten. Eine wichtige Entscheidung, wollte man einen bestimmten Eindruck machen. In den wohl überwiegenden Fällen war es, so vertrat auch Edith die Meinung, war man lieber eine Stunde zu früh, als eine Minute zu spät. Aber das galt nicht für die vieleicht handvoll Gelegenheiten, in denen auf dem Weg keine Verzögerungen zu erwarten waren, zeitiges Kommen keine besseren Plätze bot oder es danach aussehen ließ, man hätte nichts besseres zu tun. Gerade letzteres wog in einer Schule schwer. Hatte doch ein Schüler mit seinem Unterrichtsstoffvor- und nachbereiten mehr als genug zu tun, als auch der Professor seine zahlreichen Aufgaben in einem minutengenauen Zeitplan organiesiert hatte und eben nicht schon eine halbe Stunde vor dem Termin Zeit für ein Pläuschschen hätte. Nachdem Edith also ihren pünktlich auf die Minute erscheinenden Termin herein gebeten hatte, kam dieser auch promt der Aufforderung nach. Anders als Leonora wusste Edith natürlich was sie erwartete und beobachtete die Schülerin daher still, mit einem Blick weder aufdringlich noch auffordernd oder unangenehm, wie diese sich ein Bild des Büros machte. Edith empfing nicht häufig besuch in diesem Raum. Mit ihren Kollegen besprach sie sich lieber im Lehrerzimmer, die Atmosphäre war geeigneter für fachliche Gespräche. Schüler, wenn sie denn überhaupt sich mehr mit diesen abgab, als über das Pensum des Unterrichts hinaus, was eben selten vorkam, da die meisten Schüler sehr auffällig nicht an weiterem historischen Wissen oder Unterhaltungen interessiert waren und Edith die Aufsicht vertrat, dass es reine Zeitverschwendung sei, jenen hinterher zu rennen, die nur weg rannten. Ihre Pflicht war es, ihre Schüler auf die entsprechenden Prüfungen vorzubereiten und diesem Ziel ging sie mit allem Nachdruck und Hingabe nach. Aber darüber hinaus war es an dem Schüler weitere Erkenntnisse zu suchen und nicht darauf zu hoffen, sie mögen einem in den Schoß fallen. Nun war die Frau allerdings auch erst wenige Zeit an der Schule und ihre Ansichten waren noch im Stadium eines Planes, einer Erwartung umgesetzt werden zu können, bis sie ihre neuen Schüler besser einschätzen konnte. Dieser erste Aufsatz, nicht nur in Leonoras Klasse war die Thematik daher besonders anspruchsvoll und würde schnell die Spreu vom Weizen trennen, war der Wegweiser und die Wünschelrute zeigte nun geradewegs auf niemand geringeren, als die vor ihrem Schreibtisch stehende Schülerin.
Welche auch sogleich auf ihren Punkt kam, den Inhalt des Aufsatzes. Eine, in Anbetracht dass eben jener Aufsatz vor ihr auf dem Tisch lag, recht wahrscheinliche Annahme als Grund dieses Termins. Edith persönlich hielt jedoch nicht viel von Spekulationen und Vermutungen, zu selten traf man, auch bei scheinbar offensichtlichen Fällen, nicht ins Schwarze und konnte sich durch geduldiges Abwarten des Erklärungsvortrages des Anderen unangenehme Vorurteilsabstempelung ersparen. Es sprach auf der anderen Seite aber auch von Selbstvertrauen, nicht immer ein positiver Charakterzug, kam es doch sehr stark auf die Ausprägung an und vor allem, was letztlich an tatsächlichem Können und Kenntnis dahinter stand. Im Weiteren konnte allerdings auch niemand Protzer leiden, selbst wenn das Selbstvertrauen gerechtfertigt war, oder Selbsternannte Mauerblümchen, denen man ihr Wissen dann vielleicht aus der Nase ziehen musste. Und weil es sich bei dem Thema eben um einen wahren Drahtseilakt handelte und um eben nicht in jene Vorurteile eines allzu schnellen Eindrucks zu verfallen, sagte die Hexe vorerst nichts dazu und, mit steinerner Miene die nicht über die inneren Gedankenvorgänge verriet, nickte nur bestätigend auf Leonoras Frage, ob der Grund ihres Erscheinens eben jener Aufsatz sein möge. Denn auch wenn die Gründe natürlich viel vielschichtiger waren, war der Aufsatz der Ausgangspunkt oder eher das auslösende Ereignis.
Und nach eben jenem knappen Nicken wies sie mit einer Hand auf den Stuhl auf der anderen Seite des Schreibtisches, um das kommende Gespräch nicht in, für beide Parteien unangenehmer, Standposition zu führen. Die Hexe lehnte sich in ihrem Stuhl zurück, die Ellenbogen auf der Armlehne, die Fingerspitzen beider Hände zusammen vor dem Kinn, den Blick konzentriert auf die Schülerin gerichtet. „Zunächst ein mal.." Begann sie mit sachlicher ruhiger Stimme, die keinerlei Gefühlsregung verriet. „..haben Sie bereits eine nicht unbeachtliche Zeit vor dem Ende der Einreichungsfrist abgegeben. Ungewöhnlich und auch etwas unerwartet." Ihre Stimme verriet keine Wertung, lediglich eine bloße Feststellung einer nicht zu leugnenden Tatsache. „Sind Sie immer so schnell fertig?" Eine Trickfrage ohne Zweifel. Ja, sprach von mangeldem Zeitmanagement und fehlender Ersthaftigkeit. Nein, sprach von einer schlecht gestellten Thematik der Aufgabenstellung. Es gab keine richtige Antwort, jedenfalls nicht in dem Spektrum der für eine Ja/Nein Frage zu erwartenden Antwort.

Leonora & Edith | Beginn von Leonora's 4. Schuljahr | Edith' Büro
von Edith am 19.06.2026 12:46Die vorteilhafte Position auf der Bergkuppe des Mount Greylock sorgte in den Gängen und Räuen der Ilvermorny Schule auch am zeitigen Abend noch für einen angenhmen Lichteinfall. Um diese sommerliche Jahreszeit zwar weniger verwunderlich, aber da ssich Edith' Büro auf der Nordseite befand, war der, direkt im Anschluss hinter dem Klassenzimmer für Geschichte der Zauberei befindliche, Raum gut ausgeleuchtet, auch ohne künstliche Lichtquellen, jedoch ohne den direkten Einstrahlwinkel auch eben nicht blendend, sodass man sich die Hand vor die Augen halten müsste, wenn man, wie Edith es in diesem Moment tat, aus dem Fenster sah. Ihr Blick schweifte über die Bäume an den Rändern des Berges und verlor sich in der endlosen Aussicht über die Landschaft. Die sauber manikürten Finger ihrer rechten Hand trommelten auf dem Fensterbrett einen undefinierbaren Takt, den Aufsatz, den sie in der Linken hielt verweilte in ihrem nach unten hängenden ausgestreckten Arm. Schwungvoll wandte sich die Frau vom Fenster ab, ihre Lieblingsrobe, tief schwarz lang und mit kurzem Kragen, wehte hinter ihr bis auch er zur Ruhe kam, als Edith ihre neue Position, zum Raum gewandt, eingenommen hatte. Dann ein weiteres Rascheln, als sie sich auf ihren Stuhl vor dem großen Schreibtisch setzte, der den Großteil des Bürus einnahm. Von allen Seiten, die nicht Fenster oder Tür waren, flankiert von Bücherregalen und in einer Ecke eine Sitzgelegenheit aus Couch, Sessel und Tisch auf welchem leckeres Gebäck und frisch aufgebrühter Tee stand, schwarz, wie es Edith am liebsten mochte. Der Raum war unangenehm nahtlos sauber und aufgeräumt, man könnte fast meinen, niemand würde ihn nutzen. Nur die auf dem Schreibtisch, säuberlich, verteilten aufgeschlagenen Bücher und Pergamente in kleinen Stapeln zeugten vom Gegenteil. Doch selbst das sanft durch das große Fenster einfallende Sonnenlicht, das durch den Raum schien, zeigte keine Anzeichen von fliegenden Staubpartikeln, bei der Menge an Büchern ein kleines Wunder. Natürlich schrieben viele Hexen ihres Blutes und Standes sich Makellosigkeit zu, aber bei Edith grenzte es an klinische Reinheit. Wer den Grund kannte würde nur schwach Lächeln, für ihre Kollegen und Schüler war es nur ein weitere Ausdruck ihrer Strenge.
Und mit eben jener kalten undurchdringlichen Miene sah die Frau nun wieder auf den Aufsatz, den sie in ihrer linken Hand haltend am Fenster gelesen hatte. Ein Aufsatz einer Schülerin. Einer ihrer ersten, die sie korrigierte. Vor wenigen Wochen erst hatte Edith Sayre ihren Posten als Professorin für Geschichte der Zauberei an der Ilvermorny Schule begonnen und auch wenn sie gleich mit Beginn großzügig Arbeit an ihre Schüler verteilt, hatte sie nicht so zeitnha mit den ersten Ergebnissen gerechnet und dann schon gar nicht mit solch vorzeigbaren. Ein Aufsatz ihrer vierten Klasse über die politische und soziale Lage die den fruchtbaren Boden bildete für die Machtergreifung Grindelwalds. Ein anspruchsvolles Thema mit vielen Facetten und Details und noch mehr Ansichten, die es herauszubilden, zu analysieren und einzuordnen galt. Als erstes Thema einer neuen Lehrkraft vieleicht etwas zu anspruchsvoll, meinten manche Kollegen. Magische Bildung, so Edith' Ansicht, endete jedoch nicht an der Spitze des Zauberstabes, sondern erdtreckte sich vielmehr auch auf das Pergament mit der Anleitung einen solchen herzustellen. Und genau das war Geschichte, der Ausgangspunkt, das Schema und die Anleitung nach der die magische Welt geformt worde zu der sie sie heute kannten. Niemand konnte einen Zaubertrank brauen ohne Anleitung. Niemand konnte pflanzen züchten ohne nahrhaften Boden. Niemand konnte Fliegen ohne einen Besen (in der Regel). Und auch wenn dem Aufsatz in ihrer Hand der Feinschliff geboren aus jahrelanger Erfahrung mangelte, hatte die lesende Hexe doch zum ersten mal das leise Gefühl, eine Schreiberin vor sich zu haben, die diese Wahrheit wahrhaftig verstehen könnte. Das verriet nicht nur die vorbildliche und lückenlose Recherche, sondern auch Ausdrucksweise, fachlich aber nicht zu hoch gestochen, die saubere Handschrift und natürlich, dass das werk bereits vor der Frist zu Abgabe eingereicht wurde, weit vor allen anderen Klassenkameraden.
Leonora Lestrange, bildete den Schluss des Aufsatzes und war der Name der Schülerin, deren klare Augen Edith von einem Foto aus ihrer Personalakte durchdringend ansahen, welche am vorderen rand auf ihrem Schreibtisch vor ihr lag. Die neue Professorin hatte sich natürlich zwar zu Beginn ihrer Amtszeit mit allen Schülerakten vertraut gemacht, hatte sich jedoch diese nun noch einmal ausgeliehen. Und während ihre Augen über die Leistungen der jungen Schülerin wanderten, war ihr etwas anderen ins Auge gefallen, der kurze Absatz über ihre Familienzugehörigkeit. Selbstverständlich kannte Edith den Nachnamen des Mädchens, wer würde auch bei dieser Familie nicht aufhorchen. Auch war ihr nicht unbekannt, dass die namhaften Reinblutfamilien irgendwie immer miteinander verwandt waren und selbstverständlich auch die Lestrange's mit den Sayre's. Aber die Namen ihrer Familie hatten die hexe stutzig gemacht, sodass sie, nur aus Vorsicht zunächst, um nicht etwas zu übersehen, was ihr auf die Füße fallen könnte, in den Büchern ihrer Familie nach detaillierteren und weitreicheneren Stammbäumen suchte und schließlich fündig wurde. Weit genug auseinander, um sich nicht auf Familienfeiern zu begegnen aber nahe genug, um als direkte Verwandschaft zu zählen.
Vorerst war diese Verbindung natürlich irrelevant und das kommende Treffen galt rein schulischen Belangen, aber nützlich war diese Information nichtsdestotrotz. So hatte Edith als Miss Lestrange zu einem Gespräch gebeten, nach Angaben über ihre eingereichte Arbeit und als die Uhr zur volen Stunde schlug, der vereinbarten Zeit, schlug Edith die Schülerakte zu, verstaute sie in einem Fach des Schreibtisches und sah erwartungsvoll auf die Tür.

Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren
von Edith am 14.05.2026 16:46Die Frage nach ihrer Bildung hatte vor allem taktischen Grund. Edith wusste, dass sie mit ihrem nicht gerade sonnigen Gemüt nicht gerade der beliebteste Gesprächspartner war und schlechter Kontakte knüfpte als andere Menschen. Das war schon in ihrer Kindheit so gewesen und hätte auch in England zu Problemen geführt, hätte sie nicht bereits vorher ihren späteren Mann kennengelernt, welcher aus ähnlichen Hintergründen stammend ihr gegenüber nichts als Einfühlungsvermögen gezeigt hatte und sie dementsprechend ohne Probleme in seinen Freundeskreis aufgenommen wurde. So ein Wunder erwartete die Frau allerdings nicht ein zweites Mal. Daher zeilte die Frage vor allem darauf ab, bei Fragen über diesen Ort, vor allem jener die aus Erfahrung beruhen und weniger der puren Erzählung, welche sie von ihrer Familie natürlich genügend erhalten hatte, einen kompetenten Ansprechpartner zu kennen und trotz ihrer frostigen Art verband sie mit Cale immerhin der gleichzeitige Beginn ihres Dienstes an dieser Schule. Und dank ihrer immerhin theoretischen Kenntis über die menschliche Psyche wusste, sie das gemeinsamen Erlebnisse Menschen verbanden, ob sie es wollten oder nicht. Und wie es weiter gehen würde, würde die Zukunft zeigen. Die Gegenfrage war natürlich zu erwarten gewesen. Edith war weder eine Plaudertasche, noch erzählte sie gern von sich selbst. da sie allerdings selbst den Stein ins Rollen gebracht hatte, musste sie natürlich nun mit ziehen. "Ich wurde in Hogwarts ausgebildet. Eine längere Geschichte." Setzte sie den zweiten Satz vor allem, um vorerst weitere Nachfragen zu vermeiden. Weder war Edith bereit bereits jetzt schon mit dieser noch fast Fremden über ihre Vergangenehit zu sprechen, so spannend sie auch sein mochte, noch war das hier der richtige Zeit oder Ort. Cale's Aussage über ihr Haus bedachte die Frau mit einem Nicken, nun doch ein klein wenig offenerer Miene als bisher. Als Professorin für Geschichte war edith natürlich alles um die Gründung der Schule bekannt, ganz zu schweigen, dass es natürlich Familientradition war und erwartet wurde, sich bis ins kleinste Detail damit auszukennen. Aber auch das war schwerlich etwas für das erste Kennenlernen. Die Hexe ließ den Blick durch den Raum schweifen. "Sie haben auch die Information erhalten, dass wir abgeholt werden?" Wechselte sie nun das Thema. Zwar waren die beiden überpünktlich gewesen, aber so langsam sollte die zeit heran sein, die man ihr genannt hatte.

Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren
von Edith am 10.05.2026 10:44Natürlich hatte Edith Recht gehabt, es war allerdings immer wieder befiedigend ihre Beobachtungsgabe bestätigt zu sehen. Für die Faru, Cale wie sich sich vorstellte, schien es auch eine Überraschung zu sein. Immerhin trafen sie sich gerade zum ersten Mal, im eigentlichen Verständnis des Wortes. Immerhin reagierte sie dennoch halbwegs gelassen und nicht wie ein angeschossenes Reh, was sie Edith zumindest weniger unsympatisch machte als noch vor wenigen Augenblicken. Grundlegend waren ihr erst mal alle anderen Menschen unsympatisch, das lag nicht an ihnen, sondern an Edith' etwas zu sachlicher Erziehung, die dazu geführt hatte, dass sie mit Enotionen wenig anfangen konnte und sich daher unter anderen, sozialen, Menschen eben unwohl fühlte. "Ich habe sie vor ein paar Jahren in ihrem Krankenhaus gesehen und mich durch Zufall direkt an sie erinnern können." Kam die neutrale Antwort sorgsam gewählter Worte. Denn die Frau wusste, dass anderen Menschen ebenso ungern beobachtet wurde, sie sie selbst mit anderen interagierte. Das Unwohlgefühl war wohl zu vergleichen. Und natürlich hatte Edith die Heilerin damals auch nicht absichtlich beobachtet, ihr entging nur wenig, wenn man eben durch die Erziehung bereits zum Beobachter herangezogen worden war. Ihr Blick wanderte nun kurz durch den Raum, umgesehen hatte sie sich bereits, es hatte allerdings immer eine beruhigende Wirkung auf andere, wenn man sie nicht die ganze Zeit ansah. "Dann sind sie doch sicher hier zu Schule gegangen?" Setzte Edith fragend hinterher. es war zwar höchst wahrscheinlich, allerdings war sie mit als Teil ihres eiegtnlich hier verwurzelten Familie auch nicht hier zur Schule gegangen, daher waren Ausnahmen doch serh wohl wahrscheinlich. Edith' Blick wanderte wieder zu Cale, immernoch genauso regungslos wie zuvor, allerdings wurde Edith auch sehr langsam warm mit neuen Leuten.

Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren
von Edith am 07.05.2026 11:04Eine Unterhaltungsfreudige also, dachte sich Edith, denn allein schon vom Gepäck her, kam ja etwas anderes als Kollegin gar nicht in Betracht, den neben dem Kollegium gab es an diesem Institut nur die Schüler. Das offensichtliche auch noch auszusprechen schien der Hexe nicht zielführend, weshalb ihrer Begrüßung auch nicht mehr gefolgt war. Allerdings schien des ihre Gegenüber etwas anders zu sehen. Ein innerliches Seufzen, das nach außen hin nicht im mindesten sichtbar war, denn Edith war inzwischen eine Meisterin der Neutralität. Der Gedanke an gar keine Antwort, oder gar eine pampige kam der Frau dann aber doch nicht, so sehr sie dieses Gespräch auch nicht führen wollte, denn auch wenn ihre Höflichkeit kalt rüberkam, war sie dennoch Höflichkeit undauch die hatte man ihr sehr sehr früh eingebleut. "Das Fach Geschichte der Zauberei wurde mir jüngst anvertraut, Edith Sayre, eine Freude." Antwortete sie in ihrem gewohnt ruhigen Ton, Höflichkeit gemischt mit Kälte. Sie sprach nicht langsam aber beherrscht, einen Schneid in der Stimme, eine Art Zischen, das jeden warnte, der ihre Worte nicht ernstzunehmen gedachte, denn die Hexe wiederholte sich niemals. Da sie, ebenfalls dank ihrer Erziehung, Körperkontakt grundsätzlich ablehnte, wenigstens bei Fremden, neigte sie nur leicht dem Kopf. Der Wink sollte je verständlich genug sein. Gemustert hatte sie die Frau bereits auf ihrem Weg zu ihr eingiebig. Jedoch schien es schon praktisch sich die Kollegen warm zu halten, immerhin würde man zwangsläufig sehr viel Zeit mit ihnen verbringen und so entschied sich Edith für ein neutrales: "Und gestatten, Sie sind...Heilerin." Es war keine Frage, denn in dem Moment, in dem sich die Frau zu Edith herumgedreht hatte, hatte sie sie als eine der Heilerinnen aus einem der unzählichen Krankenhäuser erkannt, die sie vor ein paar Jahren abklappern mussten. Sie war zwar keine direkt am Fall ihres verstorbenen Mannes arbeitende Angestellte gewesen, aber irgendwo war sie ihr wohl mal im gang über den Weg gelaufen. Was sie hierher verschlug, war also recht einleuchtend, ein Karrierewechsel. Jeder wie er wollte.

Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren
von Edith am 06.05.2026 08:32Das war sie also, die Zaubererschule. Edith stand einige Meter vor dem Gebäude und sah die Fassade nach oben, folgte dem Blick entlang der Zinnen über die Dächer. Trotz der recht kurzen Distanz zu ihrem Wohnort war die Hexe bisher noch nie hier gewesen. Am Anfang war es ohne magische Fähigkeiten einfach nicht notwendig, wenngleich ihr ihre Famiie mehrmals eine Führung anbot und seit sie in Hogwarts war...nunja. Dieses Gebäude war sicher imposant auf seine Weise, das zu leugnen würde Blindheit bedeuten, allerdings schien es Edith doch nicht ganz so prunkvoll wie ihre alte Schule. Sicherlich mochte dies objektiv auf die unterschiedliche Kontruktion und Bauhistorie zurückzuführen sein, oder subjektiv, weil die eigene Schule immer die bessere war. Diese Einstellung hate sie auch bereits in ihrer Schulzeit deutlich gespürt. Zudem hatte Edith ihre eigenen ganz persönlichen Gründe, waum sie die englische Schule immer vorziehen würde, welche allerdings auch der Grundwaren, warum sie eben nun hier und nicht auf er anderen Seite vom Teich war. Mit einem Seufzer verdrängte sie die unschönen Gedanken und mit einem Schnippen ihres Zauberstabs folgte ihr ihr Koffer durch die Eingangspforte. Drinnen verschwendete die Hexe nicht nocheinmal Zeit auf das Umsehen, wenn es hier gut lief, würde sie genug Zeit dafür haben, sondern stuerte direkt die einzige Person in Sichtweite an. Eine junge, elegant gekleidete Frau. dith sah neben ihr, wenngleich nicht weniger elegant, jedoch mit ihrem Lieblingsstück, einem pechschwarzen langen Umhang (etwa wie der von Snape, nur weiblicher geschnitten) aus wie aus einer Gruft enstiegen. Ihre Haare, mangels Sonnenlichts welches immer besonders den Kupferton hervorbrachte, schienen nun mehr Dunkelblond und waren, entgegen ihrer üblichen offenen Tragweise, hochgesteckt. Zusammen mit ihrem üblichen kalten Blick, war für jeden direkt ersichtlich, dass mit Edith nicht gut Kirschenessen war. Da die junge allerdings zum einen zu jung für ein hohes Tier war und zum anderen selber Gepäck bei sich trug, handelte es sich vermutlich um eine künftige Kollegin. "Guten Tag." Grüßte sie höflich aber völlig emotionslos, eine Eigenschhaft die sich bis in ihre Augen zog, zu der anderen Frau.

Re: Beziehungen von Professor Edith Sayre
von Edith am 02.05.2026 11:14Klingt gut, machen wir so ^^ Details per PN









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