Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren

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Cale

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Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren

from Cale on 05/03/2026 12:04 PM

Meinen Koffer neben mir her schwebend - er war magisch stark vergrößert, um alle meine Sachen beherbergen zu können und war damit viel zu schwer, um ihn zu tragen - betrat ich pünktlich um 9 Uhr vormittags am Tag bevor das neue Schuljahr beginnen sollte die Eingangshalle von Ilvermorny. Natürlich war die prunkvolle Halle mit den beeindruckenden Statuen nicht neu für mich. Im Gegenteil, ich konnte mich noch gut erinnern wie sowohl der Pukwudgie als auch die Gehörnte Schlange aufgeleuchtet hatten, als ich zum ersten Mal auf dem gordischen Knoten gestanden war, der im Boden eingraviert war. Und dank meiner Vision ein paar Jahre zuvor schon gewusst hatte, für wen ich mich entscheiden würde, bevor ich das Symbol überhaupt betreten hatte. Obwohl sich natürlich die Frage stellte, ob ich das auch so gemacht hätte, wenn ich die Vision nicht gehabt hätte... aber das war ein Thema für einen anderen Zeitpunkt.
Da ich einen kleinen Zeitpuffer eingeplant und diesen nicht gebraucht hatte, stand ich nun wartend in meinem stilvollen, beigen Umhang, der ganz leicht von Goldfäden durchwoben war, am Eingang der Halle und wartete auf die (stellvertretende?) Schulleitung, die mich willkommen heißen und herumführen sollte. Eine Führung brauchte ich ja eigentlich nicht, aber vielleicht hatte sich ja in den 10 Jahren, vor denen ich diese Schule verlassen hatte, doch die ein oder andere Kleinigkeit verändert. Und natürlich musste mir jemand mein Zimmer zeigen.
Ganz allgemein war ich im positiven Sinne aufgeregt, zurück in Ilvermorny zu sein. Die heilerische Arbeit würde sich wohl nicht groß von der im Krankenhaus unterscheiden (gut, die wirklich schweren Fälle würden wir wohl dorthin weiter schicken, weil sie einfach das bessere Equipment hatten), aber ich hatte mich nicht umsonst an einer Zauberschule beworben. Schließlich war das hier ein Ort des Lernens; mit den Professoren gab es Experten für sämtliche Fächer. Der ideale Ort also für meine Forschungen. Natürlich hatte ich trotzdem immernoch mit der Forschungsabteilung des Krankenhauses Kontakt - zum Austausch und, um eine Anlaufstelle zu haben, falls ich wirklich etwas entdeckte.

      

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Edith

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Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren

from Edith on 05/06/2026 08:32 AM

Das war sie also, die Zaubererschule. Edith stand einige Meter vor dem Gebäude und sah die Fassade nach oben, folgte dem Blick entlang der Zinnen über die Dächer. Trotz der recht kurzen Distanz zu ihrem Wohnort war die Hexe bisher noch nie hier gewesen. Am Anfang war es ohne magische Fähigkeiten einfach nicht notwendig, wenngleich ihr ihre Famiie mehrmals eine Führung anbot und seit sie in Hogwarts war...nunja. Dieses Gebäude war sicher imposant auf seine Weise, das zu leugnen würde Blindheit bedeuten, allerdings schien es Edith doch nicht ganz so prunkvoll wie ihre alte Schule. Sicherlich mochte dies objektiv auf die unterschiedliche Kontruktion und Bauhistorie zurückzuführen sein, oder subjektiv, weil die eigene Schule immer die bessere war. Diese Einstellung hate sie auch bereits in ihrer Schulzeit deutlich gespürt. Zudem hatte Edith ihre eigenen ganz persönlichen Gründe, waum sie die englische Schule immer vorziehen würde, welche allerdings auch der Grundwaren, warum sie eben nun hier und nicht auf er anderen Seite vom Teich war. Mit einem Seufzer verdrängte sie die unschönen Gedanken und mit einem Schnippen ihres Zauberstabs folgte ihr ihr Koffer durch die Eingangspforte. Drinnen verschwendete die Hexe nicht nocheinmal Zeit auf das Umsehen, wenn es hier gut lief, würde sie genug Zeit dafür haben, sondern stuerte direkt die einzige Person in Sichtweite an. Eine junge, elegant gekleidete Frau. dith sah neben ihr, wenngleich nicht weniger elegant, jedoch mit ihrem Lieblingsstück, einem pechschwarzen langen Umhang (etwa wie der von Snape, nur weiblicher geschnitten) aus wie aus einer Gruft enstiegen. Ihre Haare, mangels Sonnenlichts welches immer besonders den Kupferton hervorbrachte, schienen nun mehr Dunkelblond und waren, entgegen ihrer üblichen offenen Tragweise, hochgesteckt. Zusammen mit ihrem üblichen kalten Blick, war für jeden direkt ersichtlich, dass mit Edith nicht gut Kirschenessen war. Da die junge allerdings zum einen zu jung für ein hohes Tier war und zum anderen selber Gepäck bei sich trug, handelte es sich vermutlich um eine künftige Kollegin. "Guten Tag." Grüßte sie höflich aber völlig emotionslos, eine Eigenschhaft die sich bis in ihre Augen zog, zu der anderen Frau.

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Cale

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Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren

from Cale on 05/06/2026 10:13 AM

Da gerade Vormittag war und damit Unterrichtszeit, war die Halle bis auf mich leer. Dadurch hörte ich sofort die Schritte, die sich mir näherten. Kurz dachte ich, die Person, die mich herumführen sollte, sei endlich eingetroffen, doch dann registrierte ich, dass die Schritte dafür aus der falschen Richtung kamen: vom Eingang her. Neugierg, wer sich um diese Uhrzeit außerhalb eines Klassenzimmers aufhielt, drehte ich mich um. Ich erblickte eine eher hochgewachsene, dunkelblonde Frau mit Hochsteckfrisur, einem kalten Blick und einem eleganten schwarzen Umhang. Sie sah gut aus darin, obwohl es sich um ein Kleidungsstück handelte, das ich persönlich wohl ausschließlich für eine Beerdigung ausgewählt hätte (schwarz ließ meine blasse Haut ungesund bleich erscheinen). Das interessanteste an ihr war jedoch der Koffer, der hinter ihr her schwebte und der etwa genauso groß war wie meiner. Eine zukünftige Kollegin also?
Bevor ich selbst Anstalten machen konnte auf sie zuzugehen hatte sie mich auch schon erreicht und grüßte mich mit einem emotionslosen 'Guten Tag'. "Guten Tag", grüßte ich zurück, im Gegensatz zu ihr allerdings in höflichem Tonfall und mit einem leichten Lächeln. Ich mochte zwar von Zeit zu Zeit etwas exzentrisch sein und wenn ich gestresst war, konnte mir die Freundlichkeit auch mal abhanden kommen, aber bei ersten Begegnungen machte ich doch generell von ihr Gebrauch. "Sind Sie auch neu hier angestellt?", fragte ich dann, zum einen, um eine unangenehme Stille zu vermeiden, zum anderen aber auch aus echtem Interesse. 

      

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Edith

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Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren

from Edith on 05/07/2026 11:04 AM

Eine Unterhaltungsfreudige also, dachte sich Edith, denn allein schon vom Gepäck her, kam ja etwas anderes als Kollegin gar nicht in Betracht, den neben dem Kollegium gab es an diesem Institut nur die Schüler. Das offensichtliche auch noch auszusprechen schien der Hexe nicht zielführend, weshalb ihrer Begrüßung auch nicht mehr gefolgt war. Allerdings schien des ihre Gegenüber etwas anders zu sehen. Ein innerliches Seufzen, das nach außen hin nicht im mindesten sichtbar war, denn Edith war inzwischen eine Meisterin der Neutralität. Der Gedanke an gar keine Antwort, oder gar eine pampige kam der Frau dann aber doch nicht, so sehr sie dieses Gespräch auch nicht führen wollte, denn auch wenn ihre Höflichkeit kalt rüberkam, war sie dennoch Höflichkeit undauch die hatte man ihr sehr sehr früh eingebleut. "Das Fach Geschichte der Zauberei wurde mir jüngst anvertraut, Edith Sayre, eine Freude." Antwortete sie in ihrem gewohnt ruhigen Ton, Höflichkeit gemischt mit Kälte. Sie sprach nicht langsam aber beherrscht, einen Schneid in der Stimme, eine Art Zischen, das jeden warnte, der ihre Worte nicht ernstzunehmen gedachte, denn die Hexe wiederholte sich niemals. Da sie, ebenfalls dank ihrer Erziehung, Körperkontakt grundsätzlich ablehnte, wenigstens bei Fremden, neigte sie nur leicht dem Kopf. Der Wink sollte je verständlich genug sein. Gemustert hatte sie die Frau bereits auf ihrem Weg zu ihr eingiebig. Jedoch schien es schon praktisch sich die Kollegen warm zu halten, immerhin würde man zwangsläufig sehr viel Zeit mit ihnen verbringen und so entschied sich Edith für ein neutrales: "Und gestatten, Sie sind...Heilerin." Es war keine Frage, denn in dem Moment, in dem sich die Frau zu Edith herumgedreht hatte, hatte sie sie als eine der Heilerinnen aus einem der unzählichen Krankenhäuser erkannt, die sie vor ein paar Jahren abklappern mussten. Sie war zwar keine direkt am Fall ihres verstorbenen Mannes arbeitende Angestellte gewesen, aber irgendwo war sie ihr wohl mal im gang über den Weg gelaufen. Was sie hierher verschlug, war also recht einleuchtend, ein Karrierewechsel. Jeder wie er wollte.

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Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren

from Cale on 05/08/2026 09:03 AM

Edith hatte nicht ganz unrecht mit ihrem Gedanken; ich war Unterhaltungen tatsächlich nicht abgeneigt, obwohl ich viel Zeit alleine verbrachte. Das lag aber hauptsächlich daran, dass ich mich zu einem nicht irrelevanten Teil davon mit meinen Forschungen beschäftigte und danach oft zu erschöpft war, um mich noch groß zu sozialisieren. Auch meine Hobbys - lesen und nähen - gehörten eher zu den Beschäftigungen, denen man alleine nachging. Lediglich der Kauf neuer Kleidung (wenn ich diese nicht selbst herstellte) war ein etwasgeselligerer Anlass, dem ich häufig mit meiner besten Freundin nachging.
Der Tonfall meiner Gesprächspartnerin überraschte mich etwas, entsprach er doch nicht gerade dem, was für Smalltalk typisch war, obwohl unter anderem Höflichkeit daraus sprach. Ich beschloss jedoch, ihn erst einmal zu ignorieren, zumal der Inhalt ihrer Worte mich davon ablenkte. Sayre? Ich hatte die Geschichte Ilvermornys nicht geschwänzt, weshalb ich den Name sofort im historischen Kontext richtig einordnete. Und da er nicht allzu häufig war... 
"Genau", antwortete ich allerdings erst einmal auf ihre Frage nach meinem Beruf. Ich wunderte mich, woher sie das wusste, denn während sie verheiratet gewesen war, hatten sie und ihr Mann ja dessen Nachnamen getragen, weshalb ich sie nicht mit diesem in Verbindung brachte. Falls wir uns tatsächlich einmal begegnet waren, hatten wir uns vermutlich nur kurz gesehen und nicht miteinander gesprochen, sonst hätte ich sie mit Sicherheit wiedererkannt. "Mein Name ist Cale Ravenson, freut mich ebenfalls", stellte ich mich der Höflichkeit zuliebe erst einmal vor, fügte aber noch hinzu: "Darf ich fragen, woher Ihnen mein Beruf bekannt ist?" Ob sie der Sayre Familie angehörte, konnte ich später immernoch herausfinden; ich war mir gesellschaftlicher Konventionen durchaus bewusst und wollte dementsprechend nicht zu viele Fragen auf einmal stellen.

      

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Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren

from Edith on 05/10/2026 10:44 AM

Natürlich hatte Edith Recht gehabt, es war allerdings immer wieder befiedigend ihre Beobachtungsgabe bestätigt zu sehen. Für die Faru, Cale wie sich sich vorstellte, schien es auch eine Überraschung zu sein. Immerhin trafen sie sich gerade zum ersten Mal, im eigentlichen Verständnis des Wortes. Immerhin reagierte sie dennoch halbwegs gelassen und nicht wie ein angeschossenes Reh, was sie Edith zumindest weniger unsympatisch machte als noch vor wenigen Augenblicken. Grundlegend waren ihr erst mal alle anderen Menschen unsympatisch, das lag nicht an ihnen, sondern an Edith' etwas zu sachlicher Erziehung, die dazu geführt hatte, dass sie mit Enotionen wenig anfangen konnte und sich daher unter anderen, sozialen, Menschen eben unwohl fühlte. "Ich habe sie vor ein paar Jahren in ihrem Krankenhaus gesehen und mich durch Zufall direkt an sie erinnern können." Kam die neutrale Antwort sorgsam gewählter Worte. Denn die Frau wusste, dass anderen Menschen ebenso ungern beobachtet wurde, sie sie selbst mit anderen interagierte. Das Unwohlgefühl war wohl zu vergleichen. Und natürlich hatte Edith die Heilerin damals auch nicht absichtlich beobachtet, ihr entging nur wenig, wenn man eben durch die Erziehung bereits zum Beobachter herangezogen worden war. Ihr Blick wanderte nun kurz durch den Raum, umgesehen hatte sie sich bereits, es hatte allerdings immer eine beruhigende Wirkung auf andere, wenn man sie nicht die ganze Zeit ansah. "Dann sind sie doch sicher hier zu Schule gegangen?" Setzte Edith fragend hinterher. es war zwar höchst wahrscheinlich, allerdings war sie mit als Teil ihres eiegtnlich hier verwurzelten Familie auch nicht hier zur Schule gegangen, daher waren Ausnahmen doch serh wohl wahrscheinlich. Edith' Blick wanderte wieder zu Cale, immernoch genauso regungslos wie zuvor, allerdings wurde Edith auch sehr langsam warm mit neuen Leuten.

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Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren

from Cale on 05/10/2026 01:14 PM

Auf Ediths Aussage hin, sie habe mich im Krankenhaus gesehen, nickte ich erst einmal nur. Ich war zwar nicht der Ausbund an Empathie, aber ein gewisses Maß an professionellem Einfühlungsvermögen, was der Beruf der Heilerin eben mit sich brachte, war durchaus vorhanden. Daher interessierte es mich zwar, warum sie in einem Krankenhaus gewesen war, aber mir war bewusst, dass es sich dabei um unangenehme Erinnerungen handeln könnte, weshalb ich nicht weiter bohrte.
"Ja", antwortete ich schlicht auf die Frage, ob ich hier zur Schule gegangen sei. "Ich war in Horned Serpent", fügte ich allerdings noch hinzu. Es handelte sich dabei um eine Tatsache, auf die ich durchaus stolz war, schließlich handelte es sich um das Haus, das von Isolt Sayre persönlich begründet worden war. 
"Sie waren dementsprechend nicht als Schülerin hier?", stellte ich die interessierte Gegenfrage. Ihre Frage nach meiner schulischen Bildung implizierte es, auch, wenn ich keinen (auch keinen britischen) Akzent an ihrem Englisch festgestellt hatte, womit es gleichermaßen wahrscheinlich war, dass sie trotz allem in den USA aufgewachsen war. Zu ihrem Familiennamen würde es ebenfalls passen. Vielleicht war sie zu Hause unterrichtet worden.

      

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Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren

from Edith on 05/14/2026 04:46 PM

Die Frage nach ihrer Bildung hatte vor allem taktischen Grund. Edith wusste, dass sie mit ihrem nicht gerade sonnigen Gemüt nicht gerade der beliebteste Gesprächspartner war und schlechter Kontakte knüfpte als andere Menschen. Das war schon in ihrer Kindheit so gewesen und hätte auch in England zu Problemen geführt, hätte sie nicht bereits vorher ihren späteren Mann kennengelernt, welcher aus ähnlichen Hintergründen stammend ihr gegenüber nichts als Einfühlungsvermögen gezeigt hatte und sie dementsprechend ohne Probleme in seinen Freundeskreis aufgenommen wurde. So ein Wunder erwartete die Frau allerdings nicht ein zweites Mal. Daher zeilte die Frage vor allem darauf ab, bei Fragen über diesen Ort, vor allem jener die aus Erfahrung beruhen und weniger der puren Erzählung, welche sie von ihrer Familie natürlich genügend erhalten hatte, einen kompetenten Ansprechpartner zu kennen und trotz ihrer frostigen Art verband sie mit Cale immerhin der gleichzeitige Beginn ihres Dienstes an dieser Schule. Und dank ihrer immerhin theoretischen Kenntis über die menschliche Psyche wusste, sie das gemeinsamen Erlebnisse Menschen verbanden, ob sie es wollten oder nicht. Und wie es weiter gehen würde, würde die Zukunft zeigen. Die Gegenfrage war natürlich zu erwarten gewesen. Edith war weder eine Plaudertasche, noch erzählte sie gern von sich selbst. da sie allerdings selbst den Stein ins Rollen gebracht hatte, musste sie natürlich nun mit ziehen. "Ich wurde in Hogwarts ausgebildet. Eine längere Geschichte." Setzte sie den zweiten Satz vor allem, um vorerst weitere Nachfragen zu vermeiden. Weder war Edith bereit bereits jetzt schon mit dieser noch fast Fremden über ihre Vergangenehit zu sprechen, so spannend sie auch sein mochte, noch war das hier der richtige Zeit oder Ort. Cale's Aussage über ihr Haus bedachte die Frau mit einem Nicken, nun doch ein klein wenig offenerer Miene als bisher. Als Professorin für Geschichte war edith natürlich alles um die Gründung der Schule bekannt, ganz zu schweigen, dass es natürlich Familientradition war und erwartet wurde, sich bis ins kleinste Detail damit auszukennen. Aber auch das war schwerlich etwas für das erste Kennenlernen. Die Hexe ließ den Blick durch den Raum schweifen. "Sie haben auch die Information erhalten, dass wir abgeholt werden?" Wechselte sie nun das Thema. Zwar waren die beiden überpünktlich gewesen, aber so langsam sollte die zeit heran sein, die man ihr genannt hatte.

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Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren

from Cale on 05/15/2026 11:45 AM

Anhand des fehlenden britischen Akzents war ich ein wenig überrascht über die Aussage, Edith sei in Hogwarts ausgebildet worden, und hätte gern mehr darüber gewusst. Doch es war nicht schwer zu verstehen, dass sie die 'längere Geschichte' gerade nicht erzählen wollte, weshalb ich mich mit Fragen diesbezüglich zurückhielt. Da ich ebenfalls nicht der geselligste Mensch war (wenn auch vermutlich mehr als Edith), machte ich mir auch nicht die größten Hoffnungen, später mehr darüber zu erfahren. Schade eigentlich, denn neben meiner allgemeinen Wissbegierde empfand ich Edith als überdurchschnittlich interessanten Menschen. Ihre offenere Miene, als ich von meinem Haus erzählte, registrierte ich und dachte: Das würde ja durchaus zu dem Nachnamen passen. Im Gegensatz zu ihrer schulischen Vorgeschichte hoffte ich bei ihrem familiären Hintergrund durchaus, dass er sich noch aufklären würde; immerhin wusste darüber höchstwahrscheinlich nicht nur sie bescheid, womit ein persönliches Gespräch nicht der einzige Weg sein würde, mehr darüber herauszufinden. Außerdem hatte sie keine Andeutung gemacht, nicht darüber sprechen zu wollen. Ich wollte gerade mit einem etwas ratlosen 'ja' auf Ediths Frage antworten, als eine Person auf uns zukam, die ich von meinem Vorstellungsgespräch wiedererkannte: die stellvertretende Schulleitung. Da besagte Person aussah, als würde sie uns gleich ansprechen, nickte ich nur kurz in Richtung Edith und wartete ab, bis sie das tat.

      

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