Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
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Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Emma am 14.02.2023 16:28Unter anderen Umständen, war Emma wegen Dimitris Bemerkung über Amerikaner beleidigt gewesen, denn ein Kompliment war es sicher nicht. Doch zwei Dinge sprachen gegen einen Wutanfall der Blondine. Erstens schien er es nicht böse gemeint zu haben, für ihn war es lediglich seine Art eine Feststellung zu treffen. Das er nicht weiter darauf einging verstärte diese Annahme nur. Und zweitens hatte er Recht, was sich leider nicht leugnen ließ. Sowohl im wortwörtlichen Sinne, dass die leute hier nicht gut mit Kälte umgehen konten, als auch im übertragenen Sinn, dass hier alle sehr verwöhnt waren und kaum einer mit Widirgkeiten umgehen konnte, war allem Wetterbeszogen. Im diesem Sinne hatte Dimitri in seiner Heimat halt ganz anderes erlebt und seine Leuten waren halt angepasster und anpassungsfähigerweise, zumindest wenn es um Wetterwidirgkeiten ging. Aus diesem Grund lachte Emma den Kommentar einfach nur beiseite. Bei seinr Wortsucherei schwieg sie brav, um ihm die Zeit zu geben, selbst auf die Wörter zu kommen, die er suchte und ihn nicht zu unterbrechen in Wort- und Sprachfortgang. "Das ist ein guter Punkt, sehr richtig." Das man hier hauptsächlich nur Theorie lernte machte Emma zwar nichts aus, aber sie hatte schon gehört, dass man auf Durmstrang viel mehr praktische Erfahrung schätzte und lehrte. Insoweit musste der Unterschied für Dimitri wirklich stark sein. Aber er schien seinen Weg damit gefunden zu haben. Seine letzte Aussage zur versteckten Krativität stimmte Ema nachdenklich. "Ja vermutlich." recht hatte er schon, außerdem spiegelte sich Kreativität in so uterschiedlichen und vielfältigen Facetten wieder, dass jeder irgendetwas für sich entdecken konnte. "Naja, ich erarbeite gerade ein Projekt mit einer Freundin, es ist keine Musik und keine Zeichnerei, aber die Ideen, die es beinhaltet und die Vorgänge lassen sich unter gewissen gesichtspunkten schon als kreativ bezeichnen. Immerhin kommen sie ja nicht aus dem Nichts." Wieder einmal musterte die Blondine den Jungen. Er schien deutlich tiefgründiger zu sein, als sein erster Eindruck, oder gar sein Nachname es vermuten ließen. Was Emma überraschend erfreute.
Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Dimitri am 14.02.2023 15:39Dimka schnaubte leicht und konnte sich nicht verkneifen ein ‚Amerikaner sind Warmbader", hinterher zu setzen. Das es eigentlich Warmduscher hieß, war dabei irrelevant. Der Sinn blieb der gleiche, wenn man ihn fragte. Amerikaner und vor allem die Franzosen waren Warmduscher.
Sein Blick wurde deutlich nachdenklicher, als sie sagte sie sei eher eine Theoretikerin und nickte verstehend. „Praxis ohne Theorie ist... höchst gefährlich und tödlich.", sucht sichtlich nach den richtigen Worten, sein Blick scheint auf etwas gerichtet zu sein, das wohl nur er sieht. „Theorie ohne Praxis wird nie ein Ziel erreichen." Er richtete seinen Blick wieder auf sie. Er hatte die ersten Jahre seiner Schullaufbahn bereits gemerkt wie viel weiter er in der Praxis war, allein was Flüche und Schwarz Magische Artefakte anging. Immerhin hatte er viele von ihnen am eigenen Leibe erfahren, aber Praxis ohne Theorie konnte wirklich... miserabel enden. Man erkannte ohne Theorie nicht die Tragweite, die das eigene Handeln haben könnte.
"Aber jeder hat... fünkchen Kreativität.", dann schließlich sagt und es keine Frage ist, sondern für ihn eine Tatsache. "Manche sich nur sehr, sehr gut verstecken!"
Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Emma am 14.02.2023 07:44Da Emma, als sie das Gebäuder verließ, nicht annahm, dass sie eine längere Unterhaltung darußen führen würde, fing die Kälte nun doch an durch alle Glieder zu fahren. So kruzsichtig zu sein, sah ihr aber auch nicht ähnlich. Sonst war sie immer für alle Eventualitäten vorbereitet, aber mit sowas rechnet man ja auch nicht. daher war die Blondine nun ziemlich froh, als Dimitri ihr seine Jacke anbot. Eine noble Geste, die von Aufmerksamkeit zeugte. Seinen Kommentar belächelte sie amüsiert. "Stimmt, wir sind hier kein großer Freund von solchen Temperaturen." Antwortete sie und zog mit einem "Danke schön." die Jacke an. Sie machte nicht den besten Eindruck, aber sie war erstaunlich warm. Gut, die osteuropäischen Standarts für kalt und Wämeschutz waren auch auf einem ganz anderen Level, als hier. Bei seiner Frage nach der Gitarre schüttelte Emma leicht den Kopf. "Nein leider nicht." Gab sie zurück und setzte etwas nuschelnd hinterher. "Ich bin ziemlich schlecht, was sowas getrifft, Musik, Kunst, also so das Kreative." Normalerweise hätte sie es nicht erklärt, aber einfach so abzulehnen, ohne Begründung schien ihr hier unangebracht, da es von ihrem Gesprächspartner sonst falsch aufgefasst werden könnte. Im Zweifel würde Emma alles leugnen. Aber da Dimitri sehr freundlich und entgegenkommend wirkte, ging sie nicht davon aus, dass das nötig sein würde. "Ich bin mehr der Theoretiker." Gestand sie schmunzelnd.
Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Dimitri am 13.02.2023 20:44Dimka schnaubte leicht und fand mal wieder die Verwendung für sein absolut liebstes englisches Sprichwort. „Neugier ist Katze Tod!", sagte er dann und nickte leicht. Dennoch konnte er sich nicht vorstellen, dass der anderen besonders warm war und das war auch der Grund warum er beschloss kurzerhand seine Jacke aufzuheben, auf welcher er bis eben noch gesessen hatte und hielt sie der anderen hin. Jedoch klopfte er sie vorher vom Gras ab.
„Amerikaner schnell kalt! Besonders in Nachthemd!", stellte er trocken fest und nickte zur Jacke. Es war definitiv nicht die pompöseste Jacke. Sie hatte schon bessere Zeiten gesehen, trug er sie doch meist zum Kampf und Überlebenstraining, aber sie hielt zumindest warm und war wasserfest. Zudem tat er gerade so als würde er viele Amerikanerinnen im Nachthemd antreffen, was eher weniger der Fall war.
„Du auch spielen?", fragte er und nickte zur Gitarre. Vielleicht hätte er hier ja jemanden gefunden, welcher ebenfalls Gitarre spielte. Wer wusste das schon.
Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Emma am 13.02.2023 18:35Ein ordentlicher Händedruck von einem jungen Mann, Vater wäre ganz begeistert. Er meinte, dass ein guter fester Händedruck ein zeichen von guten festem Charakter war. Schon wieder, sie schob Vaters Stimme ein weiteres Mal beiseite und es störte sie, dass sie andere immer an ihm Maß. Aber war auch das maß aller Dinge in ihrer Welt, dafür hatte er gesorgt. Weg damit. Emma hatte immer nur von anderen schwärmend gehört, wie niedlich es sich anhören sollte, wenn jemand eine Sprache nicht gut sprach und dann versuchte sich durchzuhädern und nach Worten suchte. Da es in ihren kreisen eher selten war, dass jemand kein annähernd perfektes Englisch sprach, was dies hier eine erfrischend neue Erfahrung. Sie musste ein wenig lachen wegen seinem Kommentar. "Ja, wenn die anderen alles andere machen als schlafen ist im Schlafsaal sicher ein großer Trubel, viel los." Antwortete sie. aber auch das war Emma nicht bekannt, denn niemand in ihrem Schlafsaal wagte es, Emmas Schönheitsschlaf zu stören. aber das war ihr auch ganz lieb. Vor den anderen fliehen zu müssen, ging gar nicht. Manchmal war ihr Status Segen und manchmal Fluch, aber so war das eben. Das sich Dimitri nun doch etwas für Konversation erwärmen konnte, freute Emma. immerhin zeigte es, dass sie auch Frmede unterhalten konnte und nicht gleich jeden in Flucht schlug, der ihren Nachnamen hörte. "Ich habe dich spielen gehört und war neugierig." Gab sie wahrheitsgemäß zurück. "Aber vieleicht hätte ich es lieber mal nicht so eilig gehabt." Sie zupfte an ihrem Nachtkleid und lachte amüsiert. Ihm schien das Wetter eher zu gefallen. Abgesehen von der Kälte war es auch ein wunderschönes Wetter.
Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Dimitri am 13.02.2023 17:56Dimkas eigener Händedruck war fest und definitiv das Gegenteil von ‚Damenhaft'. Er hatte zwar durchaus Manieren, wie es sich für ein Reinblut ‚seines Standes' gehörte, aber die Erziehung seines Vaters hatte auf andere Dinge wert gelegt. Dingen wie keinerlei Schwäche zeigen, immer auf alles vorbereitet sein zu müssen. Um nur ein paar zu nennen. Aber zum Glück steckte sein Vater mittlerweile in Askaban, während seine Mutter in Nurmengrad steckte.
Er richtete seine Aufmerksamkeit hingegen wieder auf seine Gesprächspartnerin und nickte bei der Frage, ob er vor dem Trubel floh. Er wusste nicht ganz wie er in englische Worte fassen sollte, das die Hälfte seines Schlafsales mal wieder nicht schlafen konnte und in 3 verschiedenen Sprachen lästerte und tratschte.
„Ich kann schlafen, Rest nicht. Reden viel. Zuviel... Trubel?", verwendete er das Wort richtig? Er wusste es nicht ganz aber er nutzte es einfach mal.
Dann musterte er die Blondine in ihrem Nacht Hemd und sah sie wieder an. „Du? Nachthemdwanderung?", fragte er und tatsächlich zuckte sein Mundwinkel minimal.
Während er auf eine Antwort wartete, drehte er das Gesicht leicht in den durchaus frostigen Nordwind welcher langsam aufkam.
Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Emma am 13.02.2023 17:38Oh. Erfreut über seine Geste der Höflichkeit griff Emma seine Hand und schüttelte zaghaft. oder damenhaft, wie ihr Vater es nennen würde. Gott bewahre, dass sie sich aufführte wie ein einfacher Bauer. Sie schob Vaters nörgendle Stimme beiseite, genauso wie sie es mit seinem Nachnamen tat. Anhand von Herkunft und Schule war sein Hintergrund durchaus vorstellbar gewesen, doch solange er sich nicht als ebenfalls solcher outen würde, würde Emma ihn auch nicht wie einer der "Bösen" behandeln. das war nicht fair, ihm gegenüber, da sie ihn nciht kannte und Vorurteile zerstörten die besten Bekanntschaften im Kern. Man konnte niemanden mehr neutral kennenlernen und bewerten, wenn man mit Vorurteilen belastet war und nur weil man in eine bestimmte Familie geboren wurde, hieß das wenig. gerade in ihren kreisen kannte sie viele, die ganz und gar nicht nach den Eltern schlugen. Nur Emma war äußerlich genau das, aber das spielte hier überhaupt keine Rolle. Außerdem, wenn es denn so war, was seine Reaktion durchaus vermuten ließ, schien auch er ihr ihren Hintergrund nicht vorzuhalten. Warum also mit schlechtem Beispiel voran gehen. Nun überlegte sie geschwind, was sie sagen könnte, um nicht unhöflich das Gespräch an die Wand zu fahren. Sie verkniff sich ein Frösteln. "Kannst du nicht schlafen oder fliehst du dem Trubel im Haus?" Fragte sie interessiert, da es schon ungewöhnlich war, zu dieser Zeit allein hier draußen zu sein.
Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Dimitri am 13.02.2023 16:45Dimka beschloss sich aus dem Gras zu erheben, um sich nicht weiter den Nacken verrenken zu müssen, um sie anzusehen. Seine Gitarre legte er zuvor jedoch wieder in die dafür vorgesehene Tasche.
Er nickte nur als sie es beeindruckend nannte. Das Wort sagte ihm nicht wirklich etwas und er würde es vermutlich später einmal nachschlagen müssen, aber als dann ihr Name fiel, zog er seine Augenbrauen minimal zusammen. Price. Den Namen kannte er. Er hatte ihn schon einmal gehört und auch gelesen, das wusste er.
Price war doch der Botschafter oder nicht? Er war sich sogar ziemlich sicher das dem so war. Nicht dass er sich generell viel aus Nachnamen machte. Er selbst wusste gut genug, wie schwer ein Nachname auf einem lasten konnte.
Der einfachheitshalber beschloss er einfach ihre Worte zu kopieren, um sich vorzustellen, auch wenn seine Aussprache sehr viel russischer war, was die Fremden worte angingen. „Ich bin Dimitri Zakharov.", stellte er sich vor und hielt ihr schließlich die raue Hand hin. Er fragte sich nicht einmal ob sie seinen Nachnamen erkennen würde, ging er doch einmal stark davon aus. Wer mit einem Botschafter verwandt war, war höchst wahrscheinlich über das Weltgeschehen informiert und somit auch grob über die Listen der Todesser.
Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Emma am 13.02.2023 16:23Zwar hatte Emma gehofft, ihre Begegnung wäre ein wenig gesprächiger, zeigte sie dies jedoch nicht. Manche Leute waren halt einfach schweigsamer als andere. Andereseits konnte es natürlich, und das war wahrscheinlicher, an seinen Sprachkenntnissen liegen. Sein osteuropäischer Akzent sprach deutlich für seine Herkunft. Irgendwie schien Em ein Händchen für die Durmstrangs zu haben, dachte sie mit kurzen Erinnerung an Nevenka. Da sie ihm natürlich nicht vorwerfen wollte, dass er die Sprache schlcht beherrschte überging sie seine kurze Angebundenheit unauffällig. "Beeindruckend." Kommentierte das Mädchen, dass selbst keine Begabung für die Künste hatte. Deswegen sah und hörte Emma auch lieber zu. Sie gab es nie zu, aber manchmal beneidete sie die künstlerisch begabten Mitschüler. Derweil musterte sie den Jungen aufmerksam. Er konnte kaum älter sein als sie. Aber er war nicht in ihrer Klasse, also drüber. Seine kalte distanzierte Art gefiel ihr, insoweit erkannte sie sich selbst darin wieder. Auch wenn wahrscheinlich unterschiediche Gründe dahinter lagen. Als sie sich wieder ihrer Manieren erinnterte fuhr sie weiter fort. "Ich bin Emma Price, freut mich dich kennenzulernen." Sie machte eine winkende Handbewegung, da sie nicht wusste, ob er Hände schütteln mochte und aufzwingen wollte sie es ihm auch nicht.
Re: Emma & Dimitri | Irgendwo auf dem Gelände | In etwa einer Woche
von Dimitri am 13.02.2023 10:28Dimka sah die Blondine stumm an. Sie war hübsch, das musste er ihr zugestehen. Auch wenn er definitiv an ihrem Verstand zweifelte, was ihre Aufmachung betraf. Aber das war nicht sein Problem.
Sein Gesicht zeigte wie so oft kein fitzelchen an Gefühlen. Es war wie eine blanke Maske. Eine Maske welche ihm durchaus den Ruf als Gefühlskaltes Arschloch eingebracht hatte, aber es war etwas das er von klein auf gelernt hatte. Gefühle zeigen war eine Schwäche, welche man sich nicht leisten konnte.
Er hörte ihrer Frage zu und nachdem er sie sich gedanklich übersetzt hatte, setzte er zur Antwort an. „Selbst.", meinte er dann, sein Akzent war alleine schon bei diesem einen Wort extrem ausgeprägt. Er zeigte wie um zu verdeutlichen was er gerade gesagt hatte auf sich selbst. Englisch war noch immer sein Kryptonit. Er sprach bereits 3 Sprachen fließend und kannte die Grundzüge ihrer Theoretischen Grammatik. Die vierte nun, viel ihm hingegen deutlich schwerer.
Es war etwas, das seinen Status als ‚hirntoter Kämpfer' nur verstärkte und auf die hiesige Schülerschaft ausweitete. Aber er hatte einmal ein Zitat von einem der Muggelstämmigen aufgeschnappt. 'Do you even know how smart I am in Spanish?' Und es stimmte. Es war nicht einfach in einer weiteren Sprache nach den richtigen Worten zu suchen, deutlich länger zu brauchen sich verständlich auszudrücken.
Er seufzte innerlich als er merkte das er wieder in seinen Gedanken abgeschweift war.







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