Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

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Arabella

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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

von Arabella am 20.05.2026 20:19

Ich war es schon gewohnt, dass unsere Küche aus der sonst perfekt sauberen Wohnung herausstach. Verstehen konnte ich allerdings nicht wirklich, warum meine Mutter in dieser Hinsicht so unordentlich war. Klar, kochen war nun auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung (in den letzten ein, zwei Jahren hatte ich damit begonnen, das manchmal zu übernehmen), aber ich sah es als ein notwendiges Übel an. Genauso wie das Aufräumen danach. Zeitverschwendung war natürlich etwas schlimmes, aber die Küche sauber zu machen fiel meiner Meinung nach nicht darunter. Und Unordnung empfand ich sowieso als noch schlimmer. Ich nahm mir vor, diese heute noch zu beseitigen, sagte aber nichts dazu. Zu groß war die Angst, dass meine Mutter das als Kritik an sich verstehen würde. Eine fertig aufgeräumte Küche würde sie aber wohl nicht stören, hoffte ich zumindest.
"Danke", sagte ich brav, als sie mir das Muggelgeld auf den Tisch legte. Ich wusste bereits, was ich mir bestellen würde: Gemüsecurry - lecker und außerdem gesünder als die meisten Alternativen beim Lieferdienst. Auch wenn sie nichts dazu sagte, war ich mir ziemlich sicher, dass meine Mutter keine Pizzaschachtel im Müll vorfinden wollte, wenn sie zurückkam. "Ich werde sofort damit anfangen", versicherte ich ihr im Bezug auf die Besenflugstunden und ging zum Zeitungsständer, um die letzten Ausgaben der magischen Tageszeitung Belgiens herauszunehmen, die sich dort befanden. Der Anzeigeteil in ihnen war wohl der beste Ansatzpunkt für mein Vorhaben. "Wann bist du denn ungefähr zurück?", fragte ich dann noch, da ich wissen wollte, ob ich auf sie warten sollte (um ihr zum Beispiel von dem Erfolg meiner Suche nach Besenflugstunden zu erzählen) oder ins Bett gehen.

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Catherine

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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

von Catherine am 20.05.2026 19:38

"Gut", murmelte ich auf Arabellas Einschätzung meines Outfits hin, während ich den linken, widerspenstigen Ärmel zurechtzupfte. Hastig überprüfte ich meine Tasche um sicherzugehen, dass ich auch alles eingepackt hatte. Dann ließ ich meinen prüfenden Blick über die Wohnung schweifen. Alles war sauber und penibel an seinem Platz verstaut, mit Ausnahme der Küche - dem Ort, den ich noch nie leiden konnte. Schnell ließ ich mit einer raschen Bewegung meines Zauberstabs noch ein paar dreckige Teller und Schüsseln in die Spüle fliegen und warf eine leere Packung Instantnudeln weg. Kochen war eine Beschäftigung für die man Zeit brauchte, zu viel Zeit. Mit einem Seufzen wandte ich mich zu Arabella. Wegen dem Meeting hatte ich keine Möglichkeit ihr etwas zum Essen zu besorgen. Bestimmt war die Verpflegung im Zug kein Ersatz für eine ganze Mahlzeit. "Hier", ich legte ihr ein bisschen Muggelgeld auf den Tisch. "Bestell dir etwas zum Essen, wir haben nicht viel hier. -Und vergiss ja nicht nach Besenflugstunden zu suchen", mahnte ich nochmals eindringlich. Die Angelegenheit war wirklich nicht zu unterschätzen.

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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

von Arabella am 15.05.2026 12:12

Ich war extrem erleichtert, als meine Mutter das Zeugnis einfach so kommentarlos unterschrieb, denn ich hätte ihr durchaus zugetraut, dass der Anblick meiner Besenflugnote schwarz auf weiß einen erneuten Regen an Vorwürfen auslöste. Zum Glück war dem nicht so. Während sie im Bad war, brachte ich meine Sachen in mein Zimmer (meine Eule ließ ich noch in ihrem Käfig; ich würde sie wegen der Muggel erst hinaus lassen, wenn es draußen dunkel war), begab mich dann aber wieder zurück ins Wohnzimmer, da ich schon damit rechnete, dass sie noch einmal mit mir würde reden wollen, bevor sie sich auf dem Weg zu dem Essen machte. Und da hielt ich es für höflicher, direkt im Wohnzimmer auf sie zu warten, statt sie noch an mein Zimmer klopfen zu lassen. Auf solche Kleinigkeiten war ich schließlich meine gesamte Kindheit über gedrillt worden und ein Jahr "Abwesenheit" in Beauxbatons hatte nicht dazu geführt, dass ich sie vergaß.
Mit meiner Vermutung behielt ich recht: meine Mutter kam kurz darauf herein, um mir ihr Outfit zu zeigen. Um ehrlich zu sein gehörte Mode nicht zu meinen besonderen Interessen, obwohl mir natürlich klar war, dass es wichtig war zu wissen, wie man sich kleidete. Und meine Mutter sah genau so aus, wie sie mir stets beigebracht hatte, dass man das tat, wenn man zu einer internationalen politischen Veranstaltung unterwegs war. "Sehr passend", antwortete ich also in meinem typischen, neutralen Tonfall. Ich hätte noch weiter ausführen können, warum es passend war, aber einerseits wusste meine Mutter das sicherlich selber und andererseits war es nicht meine Art, mehr zu sagen als nötig. 

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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

von Catherine am 14.05.2026 21:53

Der Weg zur Appartmenttür erschien mir ungewöhnlich lang, während ich den Koffer schweigend hinter mir herschweben ließ. Der Appartmentkomplex, in dem wir lebten, war hauptsächlich von Zaubererfamilien bewohnt. Ich hatte Arabella und mir hier unser eigenes Zuhause aufgebaut, um uns von meinen Eltern zu distanzieren. Ab und an besuchten uns mein Bruder, nie aber meine Eltern. Wenn überhaupt, waren wir bei ihnen zu besuch. Vor der Tür angekommen, hielt ich meinen Zauberstab an das Schloss und die Tür schwang auf. Meine anfängliche Frustration über Arabellas Versagen in Besenflug, hatte sich mittlerweile etwas gelegt. Es beruhigte mich, dass Arabella Flugstunden nehmen würde. Hoffentlich würde das für ausreichen, um das A in Besenflug auszugleichen. Nachdem ich Ihren Koffer im Flur abgestellt hatte, kratzte ich meinen Raben, Seraphin, zur Begrüßung unterm Kinn und begab mich anschließend zum Tisch, um Arabellas Zeugnis wortlos zu unterschreiben. Als mein Blick über die Zahlreichen Os streifte, konnte ich einen Hauch von Zufriedenheit verspüren, der perfekt gewesen wäre, würde dieses eine A nicht so sehr herausstechen. Vielleicht war ich etwas zu streng mit ihr, aber Disziplin in ihrer Erziehung würde das Maximum an ihren Leistungen herausholen und sie später weiterbringen. Ich seufzte und begab mich ins Bad, um mich auf das Essen im Ministerium vorzubereiten. Ich zog mir ein schlichtes Kleid über und kombinierte es mit einem feinen Halstuch, das etwas Farbe in die Komposition brachte. In der Politik war es wichtig dem Anlass entsprechend und schlicht gekleidet zu sein, aber man durfte nicht in der Menge untergehen. "Wie findest du das, Arabella?", fragte ich meine Tochter um Rat, während ich meine Haare richtete. Viel Zeit blieb mir nicht mehr.

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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

von Arabella am 10.05.2026 12:22

Die Aussicht, meine Ferien damit zu verbringen Besenflug zu üben - auch wenn es, dem Statut zur Geheimhaltung der Magie zuliebe, wohl nur die Nächte sein würden -, war alles andere als schön für mich. Nicht, dass ich stattdessen hätte faulenzen wollen. Selbstverständlich nicht. Doch es warteten allerlei interessante Bücher darauf, von mir durchgearbeitet zu werden: zum einen waren da die Schulbücher der vierten Klasse, bei denen ich mittlerweile angekommen war (auch, wenn ich natürlich auch die für die zweite Klasse noch einmal durcharbeiten würde, nur zur Sicherheit), zum anderen allerlei Lesestoff mit Inhalten, die der Lehrplan nicht abdeckte. Und zugegebenermaßen auch ein paar Romane. Dennoch hatte meine Mutter natürlich recht. Einerseits wusste ich, dass es tatsächlich sinnvoll sein würde, bessere Fähigkeiten im Besenflug zu erlangen (obwohl ich zugegebenermaßen daran zweifelte, dass mir das tatsächlich gelingen würde, aber ich musste es versuchen), andererseits würde ich mich nach einer solchen Standpauke ganz gewiss nicht trauen, ihr zu widersprechen. 
"Das werde ich tun", stimmte ich ihr also wie erwartet zu, während ich ausstieg und ihr mit dem Eulenkäfig in der Hand* zur Tür folgte. Drinnen angekommen holte ich möglichst schnell mein Zeugnis aus dem Koffer, legte es auf den Küchentisch und bat: "Kannst du das bitte noch unterschreiben?" Ich schätzte es als geschickter ein, das jetzt zu tun, wo das Thema Noten noch frisch war, als Zeit verstreichen zu lassen und es noch einmal von vorne durchzudiskutieren.

*ich nehme an, Catherine hat sich trotz allem dazu erbarmt, den Koffer hinter sich her schweben zu lassen xD

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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

von Catherine am 09.05.2026 22:44

In Gedanken ging ich alle möglichen Szenarios durch - die möglichen Konsequenzen, die schlechte Besenflugfähigkeiten mit sich ziehen könnten. Natürlich müssten sie nicht eintreffen, aber ich wollte das Risiko jedes schlechten Ausgangs für meine Tochter minimieren, damit man ihr später nichts vorwerfen konnte.
Ich musste mich beruhigen, also schloss ich die Augen und atmete tief durch. Es war eine suboptimale Ausgangssituation, aber nichts, was man nicht repariert könnte. Man musste nur mehr Arbeit hineinstecken. 
Ohne Arabella anzusehen unterbrach ich die Stille.
"Es ist nicht mehr viel Zeit, bis ich wieder in die Arbeit muss. Du kannst die Zeit meiner Abwesenheit sinnvoll nutzen und dich nach einer guten PrivatlehrerIn für Besenflug suchen. Du kannst deine Ferien dann nutzen, um deine Fähigkeiten im Besenflug zu perfektionieren. Solche Bemühungen machen sich gut im Lebenslauf." 
Ohne auf ihre Antwort zu warten, stieg ich aus dem Auto und ging auf unseren Apartmentkomplex zu. Ich wusste, dass sie mir jetzt nicht widersprechen würde. 

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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

von Arabella am 09.05.2026 22:09

Ich saß weiterhin mit geradeaus gerichtetem Blick und verkrampften Fingern da. Es war ja nicht so, als könne ich die Reaktion meiner Mutter nicht verstehen. Mir war durchaus bewusst, dass viele (auch für meine Zukunft relevante) Menschen Fähigkeiten im Besenflug als wichtig einstuften. Ich konnte nur hoffen, dass ich darum herum kam, dass diese meine Note in diesem Fach erfuhren, da es bei späteren Bewerbungen ja nicht nötig war, das Erstklasszeugnis mit einzureichen. Nicht, dass dieses Argument meine Mutter auch nur ansatzweise beschwichtigen würde, da machte ich mir keinerlei Illusionen. Ihren entrüsteten Blick konnte ich auch spüren, ohne ihr tatsächlich ins Gesicht zu sehen. 
"Das ist mir bewusst", antwortete ich schlicht auf ihre kurze Rede. Es kam selten vor, dass ich nicht wusste, was ich sagen sollte - eigentlich hatte ich immer zumindest einen sachlichen Kommentar zum Thema auf den Lippen -, aber jetzt war die Situation eingetreten. Alle Erwiderungen, die mir einfielen, hätten die Sache nur noch schlimmer gemacht, da war ich mir sicher. Als wir zu Hause ankamen blieb ich ebenso wie meine Mutter im Auto sitzen; es war ein unausgesprochenes Gesetz zwischen uns, dass sie zuerst ausstieg und ich ihr folgte, wie bei so vielen Anlässen.

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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

von Catherine am 09.05.2026 19:38

Arabellas Worte hingen in der Luft und es dauerte eine Weile, bis ich diese verarbeitet hatte. "Was war das? Ein A? Soll das ein schlechter Scherz sein? Wenn ja, ist das nicht einmal ansatzweise lustig."
Ich sah entrüstet zu Arabella hinüber, ihr Blick nach vorne gerichtet hatte, die Finger immernoch fest ineinander verschweißt. Ein Anflug von Schwäche. Kein Anzeichen daran, dass das alles als Scherz gemeint war. Es dämmerte mir, das Arabella in Besenflug wirklich mit einem A bewertet wurde - meine Tochter!
"Dir ist klar, dass diese Note nicht verbesserbar ist? Das war dein einziges Schuljahr mit Besenflug, und du hast deine Note in den Sand gesetzt?"
Frustriert massierte ich meine Schläfe. "Ich hoffe du weißt, dass du Mist gebaut hast? Auch eine schlechte Note in 'nicht relevanten Fächern' wie Besenflug kann dir deine Zukunft verbauen. Es ist ein Basis Skill, der beherrscht sein muss!"
Das Auto kam ruckartig zum Stehen als es in unsere Einfahrt beim Mechelsensteenweg einparkte. Ich blieb zunächst sitzen, um die schlechten Nachrichten zu verarbeiten und meine Nerven zu beruhigen. Eine unangenehm Stille hing über uns.

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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

von Arabella am 08.05.2026 23:32

Natürlich ignorierte meine Mutter wieder den Teil meiner Aussage ("alle"), der positive Informationen über meine Schulleistungen enthielt. Allerdings war ich diese Reduktion auf meine negativen Eigenschaften bzw. meine in ihren Augen unbefriedigenden Leistungen schon so gewohnt, dass es mir überhaupt nicht auffiel, geschweige denn mich überraschte. Os in allen Fächern waren der Grundanspruch, der an mich gestellt wurde, und vielleicht - nicht, dass mir das bewusst wäre - war das auch einer der Gründe, warum ich mir so schwer damit tat, in anderen als zukünftig erfolgreiche Menschen lohnenswerte Bekanntschaften zu sehen.
Als sie mir befahl, mein Kinn zu heben, tat ich das, allerdings ohne meine Finger zu lockern oder sie anzusehen. Stattdessen starrte ich mit verkrampften Händen nach vorne auf die Straße. "Meine Fähigkeiten im Flugunterricht wurden mit einem A bewertet", gestand ich in dieser Haltung leise, voller Angst vor der Reaktion, die mich gleich erwarten würde. Zum Thema Ballett sagte ich erst einmal nichts. Ich wusste zwar, dass meine Mutter herausragend darin gewesen war und mit Sicherheit nichts anderes von mir erwartete, doch ich hatte trotzdem irgendwie gehofft, dass ich darum herum kommen würde. Denn ich schätzte meine Fähigkeiten durchaus realistisch ein, womit mir klar war, dass ich ihre Erwartungen auf diesem Gebiet nicht würde erfüllen können. Zum Glück war es ja noch ein Jahr, bis ich mich für meine Wahlfächer entscheiden musste, sagte ich mir. Vielleicht würde mir bis dahin eine Lösung einfallen. Auch wenn mir das insgeheim unwahrscheinlich vorkam.

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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

von Catherine am 08.05.2026 22:25

Arabella starrte auf ihre Finger. Hatte ich sie etwa eingeschüchtert? Vielleicht hatte sie die harte Wahrheit etwas abgeschreckt oder die Tatsache, dass ich laut geworden war. Doch hatte ich mit meiner Aussage nur ihr Bestes im Sinn. Ja, ich war als ihre Mutter - eine natürlich eine wichtige Anschprechperson - doch während der Schulzeit ein paar gleichaltrige zu haben mit denen man sich austauschen konnte, brachte einige Vorteile mit sich. Natürlich wäre es mir lieber, wenn ich ihre Kontakte kennenlernen würde. So könnte ich ihr Umfeld besser einschätzen und müsste mir weniger Sorgen machen. Vielleicht sollte ich sie mit auf das ein oder andere öffentliche Event des Ministeriums nehmen, um mehr Übung in Sozialem zu bekommen?
Als Arabella auf meine Nachfrage bezüglich der sogenannten "relevanten Fächer" einging wurde ich hellhörig.
"Außer Besenflug?", wiederholte ich ihre Worte, nicht sicher, ob ich gerade richtig gehört hatte. Ich hätte es erahnen sollen, körperliche Aufgaben zählten nicht zu ihren definierteren Stärken. "Heißt das, du hast nur ein E in Besenflug? Du weißt, Besenflug bietet die Grundlage für viele Disziplinen. Körperhaltung", ich deutete auf ihre jetzige Haltung, "Kinn hoch! Wenn du später einmal Ballett belegst, wird man schlechte Flugkenntnisse nicht akzeptieren." 
Zu meiner Schulzeit war ich eine der Besten in Ballett und hoffte sie würde dort - sowie später auch in meiner Arbeit am Ministerium - in meine Fußstapfen treten. Immerhin war Ballett sehr angesehen und mit viel Förderung verbunden, doch dabei war Luftballett kein unwesentliches Element.

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