Eingangsbereich
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Re: Eingangsbereich
von Emma am 20.04.2026 10:33Das Projekt verprach also wunderbar zu starten und Emma war fast ein wenig traurig, dass, sollte alles wie geplant umgesetzt werden können, sie selbst kaum etwas vom neuen Fach haben würde, da sie ja mit großen Schritten auf den Abschluss zuging. Aber eben nur fast, den viel wichtiger als ihr eigener Vorteil war natürlich, dass man ihre Namen mit dem Erfolg verbinden würde. Und das würde sich ganz zauberhaft im Lebenslauf machen. Und nebenbei ihre Kandidatur für den Schülersprecherposten nächstes Jahr stärken. Ein erhebender Gedanke. Nur schwer konnte sich die Blondine ein stolzes Grinsen verdrücken und wandte sich stattdessen den Gedanke an eine flourierende Zukunft ab und den Plänen für die unmittelbare Zukunft zu. "Hervorragende Idee. Wir sollten eine möglichst bunte Mischung befragen, um eine breite Meinung zu sammeln. Aber damit sich eine Meinung gebildet werden kann, bräuchten wir vieleicht eine Art Merkzettel was überhaupt den Inhalt des Faches betreffen würde. Ganz grob nur, aber nur mit dem Begriff werden die meisten vieleicht micht direkt etwas anfangen können. Vieleicht könntest du das mit deiner Erfahrung übernehmen. Ich würde mich mit dem Wissen über die Schüler und Lehrerschaft um die Auswahl der zu Befragenden kümmern. Was meinst du?" Redete Emma sich ihre nächsten Gedanken von der Seele und hatte auch sogleich Zettel und Stift, was sie aus Angewohnheit in Ilbermorny kein Handy dabei zu haben immer mit sich trug, und machte sich geistesabwesend Notizen.
Re: Eingangsbereich
von Arabella am 20.04.2026 20:35"Die Arbeitsteilung klingt logisch - und ich werde mich gleich morgen daran begeben, mit dem Merkzettel zu beginnen", antwortete ich Emma höflich, aber auch mit einem gewissen (echten) Elan in der Stimme. Wie meiner Gesprächspartnerin war mir natürlich nur allzu bewusst, dass es ein hervorragendes Licht auf uns werfen und sich ausgezeichnet als Alleinstellungsmerkmal in Motivationsschreiben und Vorstellungsgesprächen eignen würde, wenn dieses Projekt Erfolg hatte. Und da war ich vorsichtig optimistisch. Generell war ich zwar eher eine pessimistische Person, aber die Zeichen standen ja wirklich alle auf Erfolg. Als Emma begann, sich Notizen zu machen, kam in mir kurz die Frage auf, ob wir durch unsere Planungen nicht zu lange weg bleiben würden - aber die schob ich zur Seite. Praktisch war es notwendig, dass wir uns zu zweit unterhielten, um unser Projekt zu planen, und meine Mutter würde sowieso schon sauer auf mich sein, weil ich vorhin kein Lächeln aufgesetzt hatte.

Re: Eingangsbereich
von Emma am 26.04.2026 08:59In Gedanke ging Emma bereits die für die Befragung geeigneten Personen durch. Es müssten von allen Jahrgängen die unterschiedlichsten Personen dabei sein, sowohl was schulische Leistung betrifft also auch Charakter. Natürlich wäre es vorteilhafter bevorzugt solche zu befragen, die Interesse haben könnten. Allein dann würden ihnen vieleichr kontruktive negative Kritiken entgehen, die es zu berücksichtigen galt und für die weitere Planung nützlich sein konnten. Also galt es eine bunte Mischung zusammenzustellen. Dabei krizelte das Mädchen bereits Namen auf das Papier vor ihr. Nun waren auch endlich alle Getränke gebracht worden und Emma steckte das Notizblatt wieder ein. "Zauberhaft. Dann mache ich die Liste fertig und wenn wir wieder in der Schule sind, können wir dann gemeinsam die Fragen vorbereiten. Das kann ja jeder schon mal mit seinen eigenen Ideen vorbereiten, sodass wir dann nich bei null anfangen." Äußerst zufrieden nickte sie Arabella zu, bedankte sich beim Ober mit einem herzlichen Lächeln für die Getränke und wandte sich dem Stand weg. "Bringen wir die erst mal rüber." Schlug die Blondine nun vor und nahm ihr und ihres Vaters Glas.
Re: Eingangsbereich
von Arabella am 26.04.2026 14:40Ich nahm gerade das Glas für meine Mutter entgegen, als Emma genau das ansprach, was mir gerade durch den Kopf gegangen war. Anscheinend sah sie es doch als relativ wichtig an, dass wir uns wieder zu unseren Familien zurückbegaben. Zugegebenermaßen war es ein wenig entspannend für mich, mit jemand anderem in meinem Alter zusammen zu sein, der Kenntnis über die nötige Etikette hatte und mir damit einen Teil der Entscheidung abnehmen konnte. Natürlich würde ich nie vollständige Entscheidungen über mein Privatleben an noch so vertrauenswürdige Menschen abgeben, aber da ich mir sowieso nicht sicher gewesen war... "Ja, das ist eine gute Idee", stimmte ich schließlich höflich zu. Damit auf dem Weg zurück keine unangenehme Stille entstand, fragte ich Emma: "Und, womit möchtest du den Rest der Ferien verbringen?" Diese Art von Smalltalk war kein Problem für mich; man hatte sie mir quasi von Kindesbeinen an eingeprügelt.

Re: Eingangsbereich
von Emma am 01.05.2026 18:39Die anderen Gäste die den beiden Mädchen auf dem Weg vom Getränkestand entgegenkamen, grüßte die Blondine mit einem Lächeln und einem höflichen Nicken. Mehr eine einfache Geste, dass man den anderen gesehen und wahrgenommen hatte, denn wirklich begrüßt hatte sie mit ihrem Vater bereits so gut wie jeden auf dieser Party. Aber der Anstand gebot es und Emma kannte ihre Pflichten und was von ihr erwartet wurde ganz genau. Das ging inzwischen sogar alles so automatisch, dass sie aus dem Augenwinkel heraus rkannte und we gesteuert reagierte, denn ihre ganze Aufmerksamkeit lag natürlich bei ihrem Gespräch mit dem jüngeren Mädchen, dass sich nun dem Smalltalk zuwandte. Was Emma ganz recht war, jetzt wo sie zurück zu den anderen gingen und auf dem Weg an anderen neugierigen Ohren vorbei kamen, musste niemand sonst von dem Plan der beiden erfahren. Arabella dachte sicher genau so. Außerdem redete Emma natürlich furchtbar gern über sich selbst, ohne natürlich ihre Manieren zu vergessen, den anderes stets auch nach seiner Meinung zu befragen. Die meisten Menschen stellte eine Frage meist nicht aus Interesse an dem anderen, sondern weil sie selbst etwas zu diesem bestimmten Thema erzählen wollten. Dies war zwar bei Arabella nicht der Fall, sie schien keine sonderlich große Plaudertasche, aber ein wenig unverfängliches Gepänkel zwischen ihren ernsten Plangesprächen würde der Beziehung der beiden auch einen weniger geschäftlichen Touch verleihen. "Ich gestalte gerade mein Zimmer um. Nachdem ich auf die Weigerung von Vater mich am Austauschprogramm teilnehmen zu lassen meinte Ich brächte aber mal einen Tapetenwechsel, war das der, natürlich für mich kleinste, gemeinsame Nenner. Abgesehen davon, lernen für die Abschlussprüfung. Ich hoffe also deine Ferien verlaufen ereignisreicher?"
Re: Eingangsbereich
von Arabella am 01.05.2026 20:24Ich tat es Emma nach, nickte den entgegenkommenden Gästen zu und schaffte es sogar, mich zu einem höflichen Lächeln durchzuringen. Von meiner typischen neutralen Miene abzuweichen fühlte sich ein wenig an, als würde ich mich verwundbar machen, doch ich ermahnte mich selbst, dass dem nicht so war. Fast jeder hier hatte ein ähnliches Lächeln aufgesetzt und jedem hier sollte klar sein, dass das in den allermeisten Fällen kein Ausdruck wirklicher Freude war, sondern eben von Höflichkeit. Und selbst wenn, wer würde schon einen Vorteil daraus ziehen zu wissen (oder anzunehmen), dass ich mich freute, den Global Players der magischen Welt zu begegnen.
Emma hatte natürlich recht damit, dass ich meine Frage nicht stellte, um über mich zu erzählen - im Gegenteil, ich hasste es, über mich zu erzählen und auch wenn ich nicht direkt log, so verdrehte ich doch oft die Wahrheit ein wenig, um keine zu privaten Details über mich verraten zu müssen. Wirklich interessiert war ich zugegebenermaßen aber auch nicht - was ich selbstverständlich unter einem neutral-aufmerksamen Gesichtsausdruck verbarg. Und natürlich hörte ich dennoch zu. Auch um eine Antwort war ich nicht verlegen: "Gibt es denn im wahrsten Sinne des Wortes einen Tapetenwechsel?", stellte ich meine nächste Frage, natürlich nicht, ohne zu vergessen auf die ihre zu antworten: "Nicht wirklich, um ehrlich zu sein. Ich konzentriere mich ganz darauf, mein Mandarin zu verbessern; zu Hause gibt es ja doch zusätzliche Lernmedien wie Videos, auf die ich in Ilvermorny keinen Zugriff habe. Und natürlich lerne auch ich für die Abschlussprüfung." Obwohl ich es eigentlich nicht nötig hatte, wiederholte ich tatsächlich noch einmal den gesamten Viertklassstoff, auch wenn er doch ziemlich langweilig war. Doch allein um meine Mutter zufriedenzustellen, lohnte es sich.

Re: Eingangsbereich
von Emma am 02.05.2026 11:28Nickend hörte Emma sich die Pläne von Arabella an. Auch sie beherrschte einige Sprachen, für die Kreise zu denen die beiden Mädchen gehörten auch nichts ungewöhnliches. Wenn mann mit internationalen Hexen und Zauberern zu tun hatte, waren gute Sprachkenntnisse unerlässlich und ihr Vater hatte dafür gesorgt, dass Emma ihm ja keine Schande machte. Allerdings beschränkten sich ihre Kenntnisse auf die in Amerika gängigen europäischen Sprachen. Ein paar Worte hatte sie in bulgarisch von Nevenka aufgeschnappt, abr das war ja kaum der Rede wert. Zumindst wusste das blonde Mädchen das Mandarin als eine der schwersten Sprachen bewertet wurde. Also eine ganz schöne Leistung. Anerkennend schnalzte Emma mit der Zunge. "Beeindruckend." Und wenn Arabella mit allem so gewissenhaft war, wie mit dem Unterricht und ihrem Projekt, würde sie sicher bald völlig neue Kontakte knüpfen können. "Neue Tapete, neuer Teppich, neue Deko. Wenn ich schon nicht weg darf, muss es schon ordentlich was sein." Antwortete sie nachdem ihre Gesprächspartnerin geendet hatte. Nun waren sie auch wieder am Stehtisch der Erwachsenen angekommen und Emma gab ihrem Vater mit einem höflichen Lächeln sein Getränk. Bedacht wurde sie nur mit einem Nicken, nicht mal mit dem Blick zu ihr gewandt, aber das war seine Tochter auch nicht anders gewöhnt, wenn Vater im Gespräch war und gerade unterhielt er sich, scheinbar immer noch bei so einem vielbeschäftigen Mann unüblich, mit Arabellas Mutter. Von den Gesprächsfetzen seit die beiden Mächen angekommen waren, war das Thema noch nicht eindeutig indetifizierbar, aber eigentlich war es Emma auch egal. Für den heutigen Tag hatte sie bereits genügend Geschäftsgesprächen und seichten Smalltalk gelauscht. Wie von ihr erwartet bleib sie allerdings mit einem höflich dezenten Lächeln brav neben ihrem Vater stehen.
Re: Eingangsbereich
von Arabella am 03.05.2026 11:31Als Emma meine Mandarinkenntnisse als 'beeindruckend' einstufte, wurde ich ein ganz kleines bisschen rot. "Es ist gar nicht so schwierig, wenn man sich ein wenig damit auseinandersetzt", antwortete ich jedoch bescheiden. Ich wollte sie noch fragen, welche Sprachen außer Englisch sie noch beherrschte (ich nahm an, dass sie als Tochter eines Botschafters zumindest noch Spanisch beherrschte, da es ja die zweite offizielle Sprache der USA war), doch da waren wir schon bei unserem Stehtisch angekommen. So nickte ich also nur noch auf ihre Beschreibung der Zimmerrenovierung hin und reichte meiner Mutter ihr Glas, welche mir wie Emmas Vater seiner Tochter nur kurz zunickte. Mich selbst hätte es durchaus interessiert, was die beiden zu besprechen hatten, aber in diesem Moment trat der Vorsitz der Internationalen Zauberervereinigung herein und begann, seine Rede zu halten. Diese war tatsächlich nur als uninteressant zu bezeichnen, weshalb ich zwar höflich zuhörte, aber in Gedanken bei dem Formular war, das ich für Emmas und mein Projekt vorbereiten sollte.
Als die Rede endlich beendet war, schlossen die Prices und ich uns der Menschentraube an, welche sich in Richtung Festsaal bewegte. Zugegebenermaßen freute es mich, dass Emma und ich anscheinend nebeneinander saßen - dank der alphabetischen Anordnung der Tische in U-Form saßen Pelletier und Price in unmittelbarer Nähe. "Welche Sprachen sprichst du denn?", konnte ich also unser Gespräch von vorhin in höflicher Form fortsetzen, während die Vorspeise serviert wurde. Es interessierte mich zugegebenermaßen mehr als ihre Zimmergestaltung, obwohl ich die natürlich nicht vergessen hatte. Vielleicht ließ sie sich später noch einmal ins Gespräch einbringen.

Re: Eingangsbereich
von Emma am 07.05.2026 07:25Die Rede war genau so öde, wie die Geschäftsgespräche oer der Smalltalk hier. Nicht weil sich Emma nicht für die Geschäfte in dieser Riege der hier anwensenden Personen interessieren würde. Das war der gegenteilige Fall. Auf solchen Veranstaltungen sprach man aber natürlich nicht direkt über brisante Themen, sondern plantschte nur am flachen Rand. Das war dann wiederrum weder informativ noch interessant. Nun war die Rede zwar mehr on point zu dier eigentlichen hießigen Veranstaltung, allerdings war es wie bei alen großen Reden, man schweifte in ermangelung besserer Beispiele immer schnell meilenweit vom Thema ab. Dabei konnte Politik so viel spannender sein. Man, ihr Vater hatte bereits ihren Verstand mehr vergiftet, als Emma zugeben wollen mochte. Mit einem Kopfschütteln über sich selbst folgte sie, nach Beendigung der Rede, ihren Familien zum Bankett. Zwar aß das blonde Mädchen, zum wohle ihrr Modellfigur nie viel, aber dennoch aß sie gern gut und bei einem Treffen von so hochrangigen Tieren hatte man sich noch nie lumpen lassen. Während der Vorspeise, Emma war schnell fertig damit da sie nicht viel aß, um nicht zu voll für den Hauptgang zu sein, nahm das Mädchen neben ihr wieder die Unterhaltung auf. "Spanisch, Portugisisch, aber die sind ja auch nicht schwer und französisch, etwas schwerer aber nicht im Vergleich zu Mandarin." Antwortete sie Blondine. Zwar gehörte Bescheidenheit nicht zu ihren großen Tugenden, jedoch machte es ja auch keinen Sinn, die Wahrheit zu verschleiern. " Es mangelt mir jedoch an Übung, da meistens mein Bruder Vater begleitet, bekommt er mehr davon und ich verbleibe dei der Theorie, aber immerhin kann ich verstehen, wenn jemand was sagt." Es handelte sich bei der Aussag weniger um ein Zugeständnis ihrer Unkenntnisse als mehr über Unmut über ihre schlechten Fortschritt mehr zu lernen, ehrgeizig vor allem lernbegierig wie das Mädchen nunmal war.







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