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Re: Weg zur Eulerei
von Arabella am 19.03.2023 15:51Da Emma allerdings nichts in diese Richtung sagte, konnte ich mich voll und ganz auf den Inhalt der Worte zu ihrem Bruder konzentrieren. Und der war auf jeden Fall besorgniserregend. Als sie erzählte, er liege im Krankenhaus, war ich gleichermaßen erschrocken und wütend, dass nur 10 Jahre nach dem letzten ideologisch motivierten Krieg (ja, ich war damals deutlich zu jung gewesen, um mich daran zu erinnern, aber ich hatte viel darüber gelesen) derartige Dinge geschahen. Ich empfand weniger Mitgefühl für den mir unbekannten Bruder (wer weiß, wie der in diese Situation geraten war) als vielmehr für Emma. Ich hatte zwar keine Geschwister, aber sollte ich derartige Nachrichten über meine Mutter erhalten... nicht auszudenken.
Obwohl ich also ehrliches Mitgefühl empfand, hatte ich keine Ahnung, was ich sagen sollte und blieb deshalb bei: "Das... tut mir wirklich sehr leid." Es war mir bewusst, dass ich mich damit wiederholte und ich verfluchte mich dafür. Eigentlich sollte Emma doch diejenige sein, die sich in dieser Situation unwohl fühlte. Aber ich traute mich nicht, irgendetwas anderes zu sagen, um sie nicht zusätzlich zu verletzen. Aber ich konnte auch nicht wie eine unempathische Steinsäule vor ihr stehen, also... Schließlich entschied ich mich für: "Ich hoffe, es geht ihm bald wieder besser." Das entsprach immerhin der Wahrheit und ich hoffte, dass man mir das auch anhörte. Immerhin konnte ich noch auf ihre Frage antworten mit einem unsicheren "Das.. ist wirklich kein Problem." Es mochte etwas förmlich klingen, aber ich wusste nicht wirklich, wie man es in einer derartigen Situation besser formulieren konnte. Es war das erste Mal, dass jemand mir derart Privates von sich erzählte.
"Willst du... ähm... willst du vielleicht ein Taschentuch?", fragte ich, immer noch stark verunsichert, in dem Versuch, irgendetwas Hilfreiches anzubieten und zog gleichzeitig eines aus meiner Umhangtasche. Immerhin hatte Emma gerade geweint und klang, als sei ihre Nase noch immer etwas verstopft davon, da kam es mir relativ sicher vor, ein Taschentuch anzubieten.

Re: Kol & Emma | Schulgebäude-Große Halle | Anfang des Schuljahres
von Kolja am 19.03.2023 15:49Die Zeremonie war tideslangweileig und ich schaffte es meine Freunde zum lachen zu bringen wenn ich so tat als ob ich einschlief. Vielleicht war das kindisch, aber es macht sie glücklich und daher war das ja dann auch cool.
Trotzdem sah ich zu dieser Blondinen Ilvermony Schülerin, sie war so... Anständig. Sie wirkte brav, höflich und ich glaubte einen Stock in ihrem Hintern entdeckt zu haben. Eleganz strahlte sie aber mehr aus als Verklemmtheit. Und den Stock könnte ich ihr schon ausziehen, da wird sie mit Begeisterung dabei sein, gewiss.
Irgendwann ging es dann um die Verteilung und wir kamen wirklich alle einzeln dran. Doch bei mir dauerte es nicht lange, es wurde schnell klar, dass ich in das Haus Wampus gehörte. Da ich mich etwss informiert hatte, erfüllte es mich mit Stolz. Was anderes hätte ich mir auch nicht zugeordnet.
Und so ging es auch schon zum Essen und drum und dran.
Dort unterhielt ich mich mit einer jungen Lady namens Arabella. Und nachdem ich aufgegessen habe, zog ich mich dnan doch etwas zurück vom Tisch und ging mit gut gefüllten Bauch, aber nicht zu schwer belastet, durch die Halle als ich die süße Blonde wieder traf. Ich stellte mich zu ihr und wie ein echter Macho eben lehnte ich mich mit dem Arm gegen die Säule wo sie sich befand.
"Na da bist du ja wieder... Sag mal, du kennst dich ja hier aus nicht wahr... Weißt du auch wo gute Parties sind oder Orte um ungestört sein zu können?", direkt war mein zweiter Vorname was das anging.
"I'm not trying to follow a set or rules. I'm just life my life".
Re: Große Halle [Willkommensfeier]
von Arabella am 19.03.2023 14:43Sein verunsicherter Blick, als mein Tonfall kurz etwas kühler wurde, berührte mich nicht sonderlich. Allein die Tatsache, dass er es für möglich hielt, mich 'verarscht und sich nie wieder gemeldet' zu haben, machte ihn unsympathisch. So ging man nicht mit seinen Mitmenschen um, egal in welchem Alter. Wäre es allein um eine romantische Liaison gegangen, wäre das zwar trotzdem fragwürdig, aber gut - ich gehörte tatsächlich eher zu jenen Dreizehnjährigen, die auch mal für zierliche Fünfzehnjährige gehalten werden konnten als denen, die noch regelmäßig mit Elfjährigen verwechselt wurden.
Koljas Anmerkung, er 'schlafe oder trinke' meistens auf den Veranstaltungen der Internationalen Magischen Vereinigung erklärte nicht nur, warum ich ihn jahrelang nicht mehr im offiziellen Bereich angetroffen hatte, sie bestärkte auch meinen Eindruck, dass er sein Leben eindeutig nicht ernst genug nahm. Ich verstand ja zu einem gewissen Grad, wenn jemand sich in diesen Kreisen nicht wohlfühlte und später lieber einen praktischeren Beruf ergreifen wollte, doch einen gewissen Respekt sollte doch jeder zeigen vor der wichtigsten internationalen diplomatischen Organisation in der magischen Welt. Das wäre eher gegeben, würde er gar nicht mehr zu den Dinners erscheinen. Wobei meine eigene Mutter das bei mir wohl auch nicht zulassen würde. Trotzdem, es war wohl nicht zu viel verlangt, sich einen Abend lang zusammenzureißen.
Trotz vorangegangener Überlegungen blieben mein Tonfall und Gesichtsausdruck dieses Mal ganz und gar höflich. Man sollte seine Feinde genau wie seine Freunde mit Bedacht wählen und Kolja Ivankov war es eindeutig nicht würdig. Aktuell schätzte ich ihn nicht als ernsthaft gefährlich ein und das war gut so.
"Genau", antwortete ich also höflich, nachdem ich einen Bissen Ofenkartoffel mit etwas Sour Cream zu mir genommen hatte, während Kolja sprach. "Ich finde, Ilvermorny hat durchaus seine Vorzüge", fuhr ich auf seine Frage, ob es mir gefiel, fort. "Die Bibliothek zum Beispiel ist sehr gut ausgestattet, besonders der Archivteil. Weiterhin empfinde ich Magisches Recht als sehr interessantes Fach. Und wie gefällt es dir?"
Ich war froh, dass wir uns endlich auf einigermaßen sicherem Boden befanden - immerhin hatte Kolja das Feingefühl besessen, eine unkomplizierte Smalltalkfrage zu stellen - und konnte nicht umhin, hinter meiner Fassade etwas neidisch zu werden, als ich sah, wie er völlig unbedarft einen großen Schluck Kirschsaft nahm, während ich an meinem Wasser nippte.

Re: Kol & Emma | Schulgebäude-Große Halle | Anfang des Schuljahres
von Emma am 19.03.2023 08:02Scheinbar waren auch die drei der meinung, alt genug zu sein, um sich selbst ein Bild vom Gebäude machen zu können. Nichts anderes hatte Emma erwartet, waren sie doch keine Erstklässler mehr, denen man ja erst mal erklären musste, wo oben und unten war. Nichtsdestotrotz hätte sie natürlich trotzdem geholfen. Aber das war ja auch ihre Aufgabe und die gedachte sie sehr ernst zu nehmen. Das Geflüster war allerdings schon etwas unhöflich. Denn vor jemandem in einer Sprache zu sprechen, die der gegenüber nicht beherrschte, hieß meistens, es war etwas, was der andere nicht hören sollte. Und das in sein gesicht. Zum Glück hatte sich Ema informiert und wusste, dass die Kollegen dieser Schule etwas, nunja, draufgängerischer waren, von daher wollte sie ihnen ihr Verhalten auch nicht übel nehmen. Als sie sich zur Zeremonie begaben, stellte sich Ema an den Rand im hinteren teil der halle, um dieser Beizuwohnen und bereit zu stehen, falls danach einer der Neuankömmlinge doch noch Fragen haben sollte. Bei Kljas Kommentar wanderte ihre Braue liehct nach oben, vieleicht aus Überraschung über die dreiste Anmache. War ja aber absehbar, so wie er sich bereits jetzt verhalten hatte. Als er sich dann wegdrehte, erlaubte sich die Blondine ein verschmitztes Lächeln. Das ihr Charme auch bei ausländischen Kollegen funktionierte erfreute sie und ihren Stolz sehr. Außerdem war er ja schon irgendwie gut aussehend und selbstsicher. Und Selbstvertrauen schätzte Emma mit am meisten.
Re: Kol & Emma | Schulgebäude-Große Halle | Anfang des Schuljahres
von Kolja am 16.03.2023 19:35Ich hörte weiterhin zu und auch die anderen, dann sagte ich auf bulgarisch was zu den anderen, dass nur so viel hieß wie :"Heosse Babysitterin wenn dann", und sie lachten leise. Ich wirkte bestimmt wie ein Arsch, aber mir Rille. Vieles war mir Rille.
Menschen mochten mich trotzdem urge dann...oder sie fanden mich erst gut und hassen mich dann. War immer so.
"Okay Süße, danke dir. Aber ich glaube eure Schule ist nicht viel anders als Durmstrang", meinte ich dann überlegen und so gingen wir von dannen. Ich konnte den ich nicht von ihr weg locken und zwinkerte beim vorbeigehen ihr zu :"Aber mein Zimmer kannst du mir gerne zeigen...oder deins. Was dir lieber ist", ich zeugte ein süßes Lächeln und begab mich mit den anderen auf den Platz den sie uns gezeigt hat.
Ich würde sie nerven, vielleicht. Aber sie wird mich süß finden.
"I'm not trying to follow a set or rules. I'm just life my life".
Re: Kol & Emma | Schulgebäude-Große Halle | Anfang des Schuljahres
von Emma am 16.03.2023 18:44Der Kommentar mit der Babysitterin stieß Emma etwas auf. Etwas Führung würde ihnen zwar gut tun, aber eher in formaller Hinsicht. Immhin war das hier kein Kindergarten, dass man ständig auf sie aufpassen müsste. Obwohl Em den Gedanken nun tatsächlich kurz in Betracht zog. Außerdem waren sie keine Kinder und waren sicherlich nicht glücklich darüber, wie welche behalndelt zu werden. Aber statt darauf einzugehen, wie es sonst ihre Art war, allerdings eher hönisch als höflich, konzentrierte sie sich auf ihre Manieren und das charmante Lächeln ihres Gegenüber, um ihre Sinne wiederzufinden und sich nicht das geringste anmerken zu lassen. Auch darin war sie extrem gut. "Ich glaube ihr schafft das auch allein." Beschränkte sie sich in ihrer Aussage und zwinkerte Kolja bestätigend zu. Das sich die Gruppe nun immer noch nicht vorgestellt hatte, was dem Anstand gemäß wäre, überging sie auch geflissentlich. "Die Zeremonie wird gleich stattfinden, danach kann ich euch gern herum führen. Es steht euch natürlich auch frei, das Gebäude selbstständig zu erkunden. Wenn ihr dann Fragen habt, oder den Schlafsaal nicht findet, stehe ich euch sehr gern zur Verfügung. Ihr bekommt nach der Zeremonie aber auch noch einen groben Hausplan, die Hausordnung und euren Stundenplan ausgeteilt, was insgesamt ja schon mal die wichtigen Infos sind." Antwortete Emma in ihrer üblichen perfekten Höflichkeit mit routiniertem Lächeln, dem "mann" selten wiederstehen konnte. "Die Zeremonie gebinnt in wenigen Augenblicken, wenn ihr bisher keine Fragen habt..." Sie wies auf die andere Seite der Halle, wo sich bereits die anderen neuankömmlinge versammelten, um ihren Häusern zugewiesen zu werden.
Re: Kolja &' Joseph l Quodpotumkleiden l vor ein paar Tagen l P18
von Kolja am 14.03.2023 20:12Ich hatte etwa San mir das man Charme nannte. Doch oft hatten Leute Bauchschmerzen wenn sie mir näher kamen, mich mehr kennenlernen. Aber etwas an mir brachte sie dazu mich dann doch länger zu erforschen. Und Leute die ihr Herz an mich verlieren bereiten es erst recht.
Mit einem Lächeln nahm ich den Jungen entgegen :"Hi", ich wirkte vielleicht etwas belustigt, aber auch er konnte die Augen wohl nicht von mir nehmen. Ich seufzte innerlich. Vielleicht sah ich halt echt gut aus.
Er war cute. Jciht ganz mein Typ, aber cute.
Und da ich eh heimlich auf Jungsstand, musste das hier ja nichts werden. Allerdings hatte ich lange nicht mehr... Und der Körper eines Mannes war was anderes als der einer Frau. Vielleicht weil er meinem guten Körperbau so ähnlich sah?
"Mhh, kannst mich Kol nennen", ich gab ihm kurz die Hand und checkte seinen Händedruck. Er wirkte wie ne sanfter Seele... Seine Hände wirkten aber auch gepflegt, angenehm.
"Du heißt Joseph oder? Coole Party hier. Ich hoffe sowas gibt's öfters mal....jedoch kaum Möglichkeiten um irgendwo zu verschwinden Mh".
"I'm not trying to follow a set or rules. I'm just life my life".
Re: Beziehungen von Sèraphine Lefevre
von Joseph am 14.03.2023 19:52Hab' dich jetzt mal unter oberflächliche Freunde. Freue mich auf die Plays 
Re: Kolja &' Joseph l Quodpotumkleiden l vor ein paar Tagen l P18
von Joseph am 14.03.2023 19:49Während der Strophe - livin' in a busy area, no one sees you're not fitting their criteria, streets crowded and yet nobody feels seen, till that somebody comes around... - machte ich einfach meine eigenen Moves zur Musik und bekam nicht viel mit von den Leuten um mich herum. Ich hatte in letzter Zeit viel gelernt (oder naja, zumindest deutlich mehr als für mich üblich) und da war nicht viel Zeit gewesen, um mit irgendjemandem zu flirten, den ich hierher mitbringen konnte. Außerdem genoss ich es, einfach mal nichts zu denken und mich ganz fallen zu lassen. Bis der Refrain kickte, natürlich.
Re: Weg zur Eulerei
von Emma am 13.03.2023 18:57So viele Ausführungen hatte Emma zwar nicht verlangen wollen, aber unerwartet kamen sie auch nicht wirklich. Da Ema ja schon bei ihrerem kürzlichen Gespräch bermerkt hatte, dass Arabella sehr viel Meinung hatte und diese immer sehr wohl formuliert von sich zu geben wusste. Manchmal klang es wie auswendig gelernt. Auch weil das, was sie vortrug sich gut mit der allgemein anerkannten öffentlichen Meinung deckte. Aber gut, die allgemeine Meinung kam ja auch nur zustande, weil die Mehrheit tatsächlich diese Meinung vertrat, was ja gut und richtig war. Und Ara hatte nun scheinbar die gleiche Meinung. Mit dem Ergebnis gab sich Emma zufrieden, da sich augenblicklich nicht die Kraft besaß, sich weitere Gedanken zu machen, die ja doch unnötig waren. Denn warum sollte Ara sie anlügen, von ihrer beider Stand abgesehen, aber mit dem schien Arabelle ihrereseits sowieso nicht zu verbinden. Als Emma sich also vergewissert hatte, dass die kommende Aussage nicht in falschen Ohren enden würde, gab sie sich einen Ruck, stand auf und strich ihre Haare zurück, das Make-up war eh nicht mehr zu retten, darum würde sie sich später kümmrn müssen, bevor sie zurück ins Schlugebäude ging. "Ich habe Nachricht von Zuhause erhalten, dass mein ältester Bruder wohl irgendwie, die Umstände sind unbekannt, in eine Auseinandersetzung der beiden Interessenlager geraten ist. Er liegt im Krankenhaus und man kann noch keine endgültige Prognose abgeben." Was bei den magischen Heilfertigkeiten in einem Krankenhaus für ihresgleichen ganz und gar nicht normal war. Aber mehr wusste Emma auch nicht, weshalb sie weitere Wertung über die Fähigkeiten des dortigen Personals vorerst unterließ. "Wir stehen uns sehr nah, auch wenn wir uns selten sehen." Erklärte sie in einem Zusatz noch, warum sie deshab so besonders aufgebracht war. "Ich will dich aber echt nicht mit meinen Problemen belasten."








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