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Nevenka
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Re: Finnley & Nevenka | Welcome to Ilvermorny (Fortführung)

von Nevenka am 22.05.2026 15:48

Ich war sehr zufrieden, als Finnley mir in einem Punkt Recht gab. Dann sprach er Harry Potter und Voldemort an. Klar, letzterer hatte ohne Zweifel dunkle Künste beherrscht und so weit praktisch umgesetzt, dass mir auch manchmal ein Schauer über den Rücken lief bei dem Gedanken. Aber ich war auch gegen die Pauschalisierung von "schwarze Magie = böse". Und Vater hatte immer betont, dass wir aufgrund unseres reinen magischen Blutes eine besondere Position in der magischen Welt verdient hatten. Soweit ich mich zurückerinnern konnte, war meine Familie Voldemorts Ideologie damals auch nicht unbedingt abgeneigt gewesen, mein Vater hatte auch mal gesagt, dass mit einem fanatisch regierten Zauberergroßbritannien eine rigidere Antinichtlinge Politik in ganz Europa einfach zu implementieren gewesen wäre. Aber da in Bulgarien und den östlichen Staaten sowieso auf magische Herkunft geachtet wurde und die untergeordnete Stellung von Nichtlingen sowieso bekannt war, stand unsere Heimat laut meines Vaters ja schon "richtig" da. Und das baldige Kriegsende habe die magische Gemeinschaft auch enger zusammengebracht in ihrem Bestreben nach Sicherheit und wirtschaftliche Beziehungen in Friedenszeiten stünden immer besser. 
Ich war vor allem froh, dass wir in Bulgarien von den Geschehnissen weitgehend unberührt geblieben waren. Während mich Finnleys Erwähnung der jüngeren Geschichte also durchaus nachdenklich gestimmt hatte, wenn auch eher grundsätzlich und nicht wegen seines eigentlichen Arguments, nickte ich nur. 
Amerika schien echt rückständig. Immer mit Verboten und Bürokratie. Ich hatte ja sogar meinen Zauberstab anmelden müssen. Weil Finnley mir so eine Steilvorlage gab, es einfach meine Art war und meine Gedanken zwischenzeitlich echt ernster geworden waren und ich die vertreiben wollte, antwortete ich schließlich zwinkernd: "Noch nie was vom Reiz des Verbotenen gehört?" 
"Und wir schauen halt einfach ins Schulbuch", ergänzte ich noch, etwas ernster. 
Vielleicht hätte ich bei der Erläuterung der Häuserzeremonie echt besser zuhören sollen, statt die neue Schule anzuschauen, das mit der Seele hatte ich nämlich nur noch vage im Hinterkopf. Aber jetzt, wo Finnley davon nochmal erzählte, gefiel mir der Gedanke auch ganz gut. "Mein Patronus ist ein Vogel", verriet ich. "Und durch die Luft zu fliegen, das ist einfach so ein Gefühl der Freiheit, weißt du?" fügte ich noch hinzu.
Finnleys Ortsführung nebenbei nahm ich neugierig zu Kenntnis. Durmstrangs Außengelände schien zwar weitaus größer zu sein, aber die Lage hier am Berg erinnerte schon ein wenig daran. Den Wald würde ich sicherlich alleine auch noch genauer erkunden, wenn sich die Gelegenheit dazu ergab. "Ja, total gerne!" erwiderte ich auf sein Angebot, noch das Quodpotfeld zu besichtigen. Natürlich war Quidditch strategisch viel interessanter und Quodpot war auch einfach nicht so verbreitet in Europa, aber ich hatte trotzdem schon mal ein paar Quodpotspiele gesehen. "Quidditch spielt ihr dann gar nicht?", schloss ich aus seinem Angebot und klang dabei etwas enttäuscht. Naja, die anderen aus durmstrang und ich konnten vielleicht mal auf dem Quodpotfeld ein paar Runden fliegen und Quidditch spielen.

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Nevenka
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Re: Finnley & Nevenka | Welcome to Ilvermorny (Fortführung)

von Nevenka am 15.05.2026 13:45

Finnleys Argumentation überzeugte mich ehrlich gesagt kein bisschen. "Aber wie wollt ihr euch denn gegen etwas verteidigen, von dem ihr nur irgendwann mal theoretisch was gehört habt?", meinte ich deshalb. Gerade weil uns praktisch vorgeführt wurde, was möglich war, lernten wir immerhin erst, wie man in der Situation am besten reagierte. 
"Und außerdem ist das doch dumm, sich etwas zu verwehren, nur weil es gefährlich sein kann. Und macht's das nicht noch gefährlicher, wenn es nicht richtig unterrichtet wird, sondern man's sich irgendwie unsicher selbst aneignet?", fügte ich noch überzeugt, aber etwas nachdenklicher hinzu. Dass es eventuell unhöflich rüberkam, dass ich Finnleys Ansicht mehr oder weniger als 'dumm' bezeichnet hatte, bedachte ich nicht wirklich. Stattdessen sprach ich meine Gedanken ziemlich frei heraus. Nur auf Geschäftsevents meines Vaters riss ich mich ein wenig mehr zusammen und bemühte mich, ein paar Manieren aufzusetzen. Bemühte, wohlgemerkt. Wenn ich gut drauf war.
Und ich glaubte ja wirklich, was ich sagte. Lieber gut beigebracht, als dass alle mit gefährlichem Halbwissen irgendwelche Rituale hinnuschelten, weil sie neugierig waren und dann unwiderruflichen Schaden anrichteten. Das Fach "Dunkle Künste" hatte mir meistens auch abgesehen davon einfach Spaß gemacht. Das Ganze hatte schon seinen Reiz. Und tatsächlich waren mir Flüche auch immer schon relativ leicht gefallen. 
Parsel, wie das die Ilvermornygründerin gesprochen hatte, klang irgendwie im ersten Moment cooler als es vermutlich tatsächlich war. Was hatten Schlangen denn groß zu sagen? Konnten Tiere überhaupt weiter denken als 'Fressen' und 'Schlafen'? Und generell nahm ich die anderen Infos noch zur Kenntnis, aber war dann doch schnell gelangweilt. Der aufregende Teil schien vorbei zu sein. Und Geschichtliches war einfach so öde. Geschichte der Zauberei hatte ich auch mit Abstand in Durmstrang am meisten geschwänzt. Vielleicht konnte ich den Trend hier fortführen. 
Ich folgte Finnley also einen großen Weg entlang von der Eingangspforte zu den Ländereien und ließ ihn reden. Damit er mich allerdings nicht mit noch mehr Geschichtsgedöns zutextete, stellte ich rasch noch eine Frage, die mich tatsächlich so ein bisschen interessierte. Dieses Haussystem kannte ich ja so auch gar nicht. "Du hast dich dann ja auch für den Donnervogel entschieden. Hättest du auch woanders hingehen können?"

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Finnley & Nevenka | Welcome to Ilvermorny (Fortführung)

von Nevenka am 13.05.2026 22:10

Ich zog meine Augenbrauen sehr skeptisch hoch, ohne, dass ich das wirklich aktiv beabsichtigt hatte. Aber man konnte mir meinen kritischen Blick doch wirklich nicht verüblen. Petrificus Totalus hatte ich vielleicht in der zweiten, nein, sogar in der ersten Klasse in Duellieren gelernt. Das war doch gar kein richtiger Fluch. Und den Gegner nicht verletzten? Das war doch hirnrissig. Der Hauptteil der Jahresabschlussprüfung im Kampftraining letztes Jahr war schließlich ein Duell mit einer Mitschülern gewesen, das mit erstem Blut endete. Ich hatte meine Gegnerin relativ schnell am Oberarm erwischt. Natürlich wurden die Verlierer dann umgehend ins Krankenzimmer geschickt, aber dennoch. Im Duellieren galt zwar theoretisch der Gewinn ab dem Entwaffnen, aber auch da war ein Zauber wie Expelliarmus eher peinlich in der Fünften in der ZAG-Prüfung. Nicht umsonst standen so viele Flüche auf unserem Lehrplan. Ich hatte auch an meiner rechten Schulter selbst eine Narbe solchen magischen Ursprungs. Bei besonderer Kälte ziepte die immer noch. Mein Vater meinte immer, diese umfassende Ausbildung auf Durmstrang bereite uns wenigstens richtig auf Extremsituationen vor. Und ohne Angriff auch keine Verteidigung. "Klingt ziemlich lasch bei euch. Und Petrificus Totalus ist doch nicht mal ein echter Fluch", antwortete ich Finnley also kritisch. "Generell fehlt euch doch dann ein ganzer Zweig der Magie", fügte ich weiter stirnrunzelnd hinzu. 
Irgendwie konnte ich mir das nicht so gut vorstellen. Zauberstäbe waren immerhin das Kernstück unserer Magie, fast schon eine Erweiterung unserer selbst. Und war die Ausbildung als Zauberstabmacherin nicht auch super kompliziert und dauerte ewig? Da wollte ich dann keinen ollen Stock von einem gelangweilten Siebtklässler haben. Deswegen schaute ich hier auch nur wenig überzeugt drein. 
Deutlich interessierte schaute ich dann, als Finnley von der Schulgründerin Isolt Sayre erzählte. "Voll die krasse Geschichte, die hinter euer Schulgründung steckt. Haben die vier sich dann auch das mit den Häusern und den Tierwesen ausgedacht?"

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Re: Emma &' Nevenka | Auf der Willkommensfeier

von Nevenka am 13.05.2026 21:24

Besonders nach der langen Schifffahrt quer über den Atlantik vor ein paar Tagen machte das hier gleich richtig Spaß, unter freiem Himmel, dicht an der Mauer entlang einem Pfad quasi ins Ungewisse zu folgen, den man nur noch mit viel Wohlwollen als angelegten Weg bezeichnen konnte. Vor allem mit Emma als Begleitung. Irgendwie war das immer noch surreal. Dass sie hier tatsächlich vor mir stand. Und mir ihren Lieblingsort anvertrauen würde, der, schon allein diesem weg hier nach zu urteilen, nicht von allen täglich besucht wurde. Bei dem Gedanken, dass sie mir vielleicht tatsächlich irgendeinen geheimen, persönlichen Ort anvertraute, wurde mir irgendwie ganz angenehm warm. Beim Anblick des Abgrunds, der sich dann vor uns auftat, kam noch eine gute Portion Abenteuerlust dazu. Angst hatte ich keine. Nervenkitzel und Adrenalin gaben mir sowieso eher einen Kick als Panik. Ihren mühelos-eleganten Schwenker mit dem Zauberstab für die Impromptu Brücke über den Abgrund bemerkte ich mit einem Lächeln. Das hier war so verdammt viel besser als dieses Willkommensfest. 
"Da hast du sowas von Recht", stimmte ich ihr begeistert zu. "Na dann..." begann ich und legte sanft einen Arm um ihre Taille und zog sie kurz an mich, damit sie weder an Mauer anstieß noch dem Abgrund zu nahe kam, während ich mich an Emma vorbeischob. Bei diesem Manöver grinste ich ihr frech zu. Als wir so standen, dass ich vor der Brücke war, ließ ich meine Hand (leider) wieder fallen. Und da wollte nochmal jemand sagen, dass ich nicht auch charmant sein konnte. Immerhin hätte ich auch die Gelegenheit ergreifen können, und Emma leidenschaftlich gegen die Mauer drücken und die schöne junge Frau vor mir küssen können, wenn sie das gewollt hätte. Ok, das Gedankenbild musste ich schnell loswerden, sonst konnte ich mich nicht mehr auf den Balanceakt mit dem Baumstamm konzentrieren. Der sah allerdings recht stabil aus. Mit einem letzten verschwörerischen Grinsen und einem "wir sehen uns auf der anderen Seite, Skăpa" balancierte ich elegant über den Baumstamm auf die andere Seite der Schlucht und hüpfte spielerisch vom Stamm auf den Boden herunter. Dann drehte ich mich wieder zu Emma um und wartete auf sie mit einer ausgestreckten Hand. 

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Re: Emma &' Nevenka | Auf der Willkommensfeier

von Nevenka am 19.04.2026 21:25

Ich lachte leise und erwiderte ihren Knicks meinerseits mit einer spielerischen, angedeuteten Verbeugung. Dann folgte ich Emma durch die große Pforte nach draußen. Dort blieb ich erstmal kurz stehen, um die kühle Abendluft einzuatmen. Die Sonne musste gerade erst untergegangen sein und vereinzelt schimmerten schon Sterne am Himmel. Als Emma wieder zu reden begann, folgte ich ihr schnell und gesellte mich wieder neben die Blondine. Dass es hier schön war, glaubte ich ihr sofort. Schon bei meiner ersten Tour durchs Schloss mit Finnley war mir rasch klar geworden, dass das ganze Ambiente hier völlig anders war als in Durmstrang. Irgendwie weniger voller Disziplin und mehr wie ein Zuhause. 
"Na dann hast du mich ja dringend gebraucht, um dich mal rauszulocken", antwortete ich grinsend. Emma wirkte auch nicht wirklich wie jemand, der gerne zwischen Bäumen und Sträuchern herumstreunerte. Schon beim Kräuterkundeunterricht beim Umtopfen von Pflanzen konnte ich sie mir schwer vorstellen mit ihren perfekten Nägeln und ihrer ganzen Attitüde. Gerade deswegen war ich auch wahnsinnig gespannt, wohin sie mich eigentlich genau führte. Ich blickte mich neugierig in der Gegend um, wich ihr aber nicht von der Seite. "Da ist sich aber jemand sicher", neckte ich sie, vertraute ihr aber irgendwie auch.

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Re: Emma &' Nevenka | Auf der Willkommensfeier

von Nevenka am 13.04.2026 21:54

Ehrlich gesagt war ich irgendwie mit anderen Gedanken beschäftigt gewesen, als mir Sorgen zu machen, dass Emma ablehnen würde, die öde "Party" hier zu verlassen. Und auch abgesehen davon war ich Ablehnung auch nicht gewohnt oder machte mir generell allzu viele Gedanken, bevor ich irgendwas sagte. Aber jetzt war ich doch irgendwie glücklich, dass Emma nicht lieber hier blieb. 
Während sie ihre Vorschläge machte, bewunderte ich beeindruckt ihre makellosen Nägel. Ich schminkte mich zwar auch gern und wusste, was gut an mir aussah, aber mit dem Kampfsport und Quidditch war Nagellack bei mir meistens nach einem Training schon nicht mehr perfekt. Und zum ständigen Lackieren fehlte mir auch die Geduld. 
"Zeig' mir deinen Lieblingsort draußen, Skăpa*. Ich bin gerne unter freiem Himmel", antwortete ich ihr mit einem Grinsen. Der eingestreute bulgarische Begriff rollte mir ganz natürlich und unbedacht von der Zunge. Aber hey, wir hatten schon miteinander rumgemacht und ich für meinen Teil war sowieso ständig am Flirten, da war das nichts besonderes. 

*(also Bulgarisch kann ich nicht, haha, aber hab nachgeschaut, das ist einfach so was wie darling oder love im Englischen)
 

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Re: Emma &' Nevenka | Auf der Willkommensfeier

von Nevenka am 09.04.2026 00:03

Als Emmas Gesichtszüge eine Traurigkeit ausstrahlten, die irgendwie verletzt und ehrlich wirkte auf ihrem sonst so stolzen Gesicht, stach etwas in meiner Brust. Ich wollte nicht der Grund dafür sein, dass sie, ja was, traurig?, enttäuscht?, resigniert? war. Und das, weil ich gesagt hatte, dass ich Romantisches eher locker nahm? Was war eigentlich mit mir los, dass ihre Reaktion überhaupt einen Einfluss auf mich hatte? Das mit dem Lockernehmen, das hatte ich noch nie in Frage gestellt. Verliebt war ich sowieso noch nie richtig gewesen, wenn man von kleinen Schwärmereien absah, und selbst da... Irgendwie war das ein Stück Freiheit, auch Entscheidungsfreiheit, wild, immer mal wieder, ohne feste Bindung, mich für kurze Zeit in anderen Leuten zu verlieren, statt sich irgendwelchen traditionellen Erwartungen zu beugen. Am Ende endete ich noch, um Merlins Willen, wie meine Mutter, deren einziger Lebensinhalte im Herumkommandieren der Hauselfen und der Sorge um ihre Familie bestanden. Und auch abgesehen davon, hatte ich in meinem Elternhaus auch nie wirklich gelernt, wie man mit eigenen oder fremden Gefühlen gut umging... 
Deswegen nahm ich erstmal einen großen Schluck Butterbier. Ja, das mochte irgendwie eine ungesunde Angewohnheit sein, bei emotional fordernden Situationen mal zu Alkohol zu greifen, aber das war mir gerade (eigentlich immer) entschieden egal. In dem Zeug hier schien der Alkoholgehalt sowieso, leider, relativ gering zu sein. 
Emma schien mich unterdessen sowieso ein wenig durchschaut und auch zu ihren eigenen Schlüssen gekommen zu sein, immerhin lächelte sie leicht und stimmte mir zu. Ihr Lächeln, dieses echte Lächeln, das war... Ich war nie künstlerisch begabt gewesen, aber so, wie Emma mich jetzt anschaute, mir in die Augen blickte und zaghaft lächelte, da wünschte ich mir plötzlich, ich könnte sie mit diesem Gesichtsausdruck zeichnen. Auch wenn ich ihr selbst mit erheblich mehr Talent nicht gerecht werden könnte. Ich trank einen weiteren Schluck Butterbier. Dabei hoffte ich auch, das viel zu breite Lächeln, das sich automatisch bei ihren Worten auf mein Gesicht geschlichen hatte, im Bierkrug zu verstecken. Was dachte ich denn da schon wieder. Ich musste das hier dringend auf weniger gefährliche Bahnen lenken. "Na dann... wollen wir von hier verschwinden?" sagte ich, sanfter als ich es beabsichtigt hatte, und zwinkerte ihr schnell noch zu, damit das spielerischer rüberkam und nicht so emotional. 

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Emma &' Nevenka | Auf der Willkommensfeier

von Nevenka am 15.04.2023 01:52

Als Emma zugab, dass es ihr damals auch gefallen hatte, schlich sich ein Lächeln auf mein Gesicht, auch wenn mir das andere Mädchen dabei nicht in die Augen schauen konnte. Dass sie meinetwegen nervös war schmeichelte mir; andererseits, konnte ich ihre Gefühle auch irgendwie nachempfinden, war ich doch selbst nicht gerade ruhig. Immerhin war ich nicht die einzige, die etwas nervös war. Gleichzeitig war ich selbst verwundert, dass ich überhaupt so etwas wie Nervosität verspürte. Normalerweise fühlte ich mich in solchen Situationen schließlich sehr selbstsicher; zumindest solange, bis nicht irgendwelche komplizierten Gefühle darin verwickelt waren. Vielleicht war es auch, das, was mich ein wenig überforderte. Nämlich, dass mir dieses Zusammentreffen zwischen uns damals irgendwie wichtiger, besonderer erschien als irgendwelche andere Knutschereien. Vermutlich lag das nur daran, dass mich Emmas Persönlichkeit irgendwie faszinierte und sie besonders gut im Küssen war. Mehr steckte da sicher nicht dahinter. Das hoffte ich zumindest.
Bei Emmas nächsten Worten erstarrte ich dann kurz. Denn das hier wurde nun endgültig zu kompliziert. Die junge Frau vor mir schien fast ein wenig bedrückt, was mich zugegebenermaßen irgendwie überforderte. So eine Konversation hatte ich noch nie wirklich führen müssen. Entweder meinen Partnern und Partnerinnen, wenn man die überhaupt so nennen konnte, war es recht gewesen, dass wir nur eine körperliche Beziehung eingegangen waren oder ich hatte die, die sich mehr erhofften, gleich abserviert. 
"Ich finde es einfacher, locker mit sowas umzugehen", antwortete ich ihr nach einer kurzen Pause fast ein wenig zögerlich. Irgendwas an Emma brachte mich dazu, ehrlich zu sein. Ich konnte noch nicht einschätzen, ob ich das gut oder furchtbar fand. Irgendwie beides, vermutlich.

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Re: Kol's Kontakte

von Nevenka am 12.03.2023 23:26

Trage ich so ein 

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Re: Kol's Kontakte

von Nevenka am 12.03.2023 21:58

Ich hätte hier gerne als kleine Schwester für Nevenka vielleicht sowas wie (frühere) Vertrauensperson, Beziehungsratgeber, Partner in crime und/oder Partyfreunde? Wir hatten ja schon das Wesentliche abgeklärt, einfach, dass wir noch Rubriken im Beziehungsbogen hinzufügen? :)

EDIT: Die beiden können sich als Kinder auch gerne mal geprügelt haben, jetzt wo ich die Kategorie sehe xD

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.03.2023 21:59.
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