Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]
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Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]
von Emma am 13.03.2023 18:45Eine Antwort wäre Emma schnell über die Lippen gekommen. Immerhin waren ihre Gefühle sehr eindeutig, auch wenn sie in unbestreitbarem Kontrast zu ihren Worten standen. Daher überlegte sie auch lieber zweimal. Sie wollte nicht zu viele Hoffnungen wecken, denn Hoffnungen konnte man leicht enttäuschen. Und sie wollte Nevenka auf gar keinen Fall enttäuschen. Andererseits wollte sie auch nicht übertreiben, um keinen falschen Anschein zu erwecken. Nun konnte sie allerdings auch nicht lügen, das wäre ihr selbst und der andere gegenüber nicht fair, die sich so hoch schätzte, auch wenn sie sie kaum kannte. Doch war es auch für Emma ein unvergleichliches, unvergessliches und vor allem schönes Erlebnis gewesen. Vermutlich galt ihre Scheu über diess Erlebnis auch eher ihr selbst und ihrer in dem Falle mangelnden Selbstbeherrschung, auf die Em sonst sehr große Stücke hielt. "Ich doch auch." Gab sie deshalb etwas kleinlaut zurück. Nevenka dabei anzuschauen wagte sie allerings nicht, hauptsächlich aber, weil es ihr doch etwas unangenhem war, dies zu offen zu gestehen. Unangenehm aber nur, weil sie wie gesagt nie wirklich ehrlich war, lieber ihre Maske wahrte und andere nicht an sich ran ließ, emotional betrachtet. "Ich würde es nur schade finden, wenn...wenn." Stotterte sie leicht. "Naja ich kenne dich ja gar nicht. Deine Familie ja, die ist bekannt. Aber so rein obektiv betrachtet war unserer Erlebnis rückblickend doch unbedeutsam. Ich habe schon gehört, wie du sonst mit sowas umgehst." Nun versagten Emma die Worte. Woher sie überhaupt gekommen waren und wie sie wenig sie selbst sein konnte, oder war das ihr wahres Selbst, wusste die Blonde nicht im Geringsten.
Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]
von Nevenka am 11.03.2023 15:34Meine Augen wurden groß, als Emma sich entschuldigte. Das hatte ich nicht erwartet. Nicht in hundert Jahren. Sie kam mir nicht wie der Typ vor, der sich bei anderen entschuldigte. Machte mich das zu etwas besonderem? Bei dem Gedanken stahl sich ein Lächeln auf meine Lippen. Und gleichzeitig erfuhr ich auch einen Hauch von Panik. Warum bedeutete mir das so viel? Warum war es mir wichtig, dass sich Emma bei mir entschuldigte oder nicht? Ich versuchte diese offensiven Gedanken schnell verschwinden zu lassen, doch es wollte mir nicht so recht gelingen. Ich wollte nicht, dass mir hier irgendetwas bedeutete. Das war gefährlich. Emotionale Bindungen waren problematisch. Und gleichzeitig war da diese Stimme in meinem Inneren, die verlangte, dass das hier mehr war als nur ein weiterer belangloser Flirt.
Ich hoffte, dass man mir meinen inneren Tumult nicht allzu sehr anmerkte und versuchte mich nun doch wieder auf das Gespräch und die schöne junge Frau vor mir zu fokussieren. Das war einfach. Ich konnte nur zu leicht in ihren schokoladenbraunen Augen versinken und alle Gedanken vergessen.
"Überraschend, ja vielleicht", antwortete ich mit einem vorsichtigen, aber verschmitztem Lächeln.
"Aber trotzdem habe ich's genossen..."

Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]
von Emma am 07.03.2023 14:45Nun schien sie Nevenka doch wirklich verletzt haben. Hätte man zwar kommen sehen können, so schrecklich wie Emma sich benahm, trotzdem hatte sie darauf gehoft, dass Nevenka das nicht so sehr mitnahm. Sie räusperte sich vorsichtig. "Also, ähm, ich war vieleicht etwas sehr harsch, das war nicht richtig. Tut mir leid." Entgegnete sie etwas zaghaft. Sie war sich unsicher, wie sie zurückrudern sollte, ohne gleich das Gefühl zu geben, sie würde auch ihre Worte zurück nehmen wollen. Das ihr die meinung und Gefühle der Brünetten so wichtig waren, überraschte Emma selbst ziemlich, da sie doch meistens ganz locker sich von allem und jeden distanzieren konnte. Und meistens interessierte es sie auch nicht, wie jemand auf ihre direkte Art reagieren würde. Doch das Emma sie wirklich verletzt zu haben schien, was sich schon an Nevenkas körperlicher Distanzierung deutlich bemerkbar machte, ließ Em so ganz und gar nicht kalt. "Ich meine nur." Versuchte sie sich zu erklären, doch die rechten Worten wollten ihr nicht einfallen. "Das war doch damals alles sehr überraschend." belanglos wollte sie nicht sagen, da sie ja nicht wusste, wie das Mädchen es empfunden hatte, aber eine bessere Formulierung fiel ihr nicht ein. Einseits hielt Emma zu viel von Nevenka, um msich damit abzufinden, nur ein Flirt zu sein, andereseits scheute sie sich den Gedanken zu Ende zu denken, was dies bedeuten mochte.
Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]
von Nevenka am 06.03.2023 00:14Die kalten Worte, die Emma über das Vergangene verlor, versetzten mir einen unerwartet schmerzhaften Stich, was sich vielleicht auch kurz auf meinem Gesicht widerspiegelte, bis ich mich wieder äußerlich unter Kontrolle hatte. Dass sie alles, was zwischen uns beiden passiert war, als Fehler betrachtete, tat weh. Das kratzte schon allein deutlich an meinem nicht gerade kleinem Ego; Ich wollte kein Fehler sein. Auch nicht einer von ihren. Besonders nicht einer von ihren. Was das jetzt so genau für meinen emotionalen Gefühlszustand bedeutete, konnte und wollte ich nicht weiter analysieren.
Was ich klar zuordnen konnte, war meine Enttäuschung und nach wie vor ein wenig Verwirrung. Hatte sie nicht gerade noch meinetwegen gelächelt? Oder hatte ich mir das eingebildet?
Und da waren immer noch meine Hände auf ihrem Körper, die Emma weiterhin nicht abschüttelte. Also entfernte ich meine linke Hand von ihrer Schulter, blieb aber mit der rechten an ihrem Rücken und ließ sie langsam herunter zu ihrer Taille wandern.
"Schade, dass du uns als Fehler betrachtest..." raunte ich dabei, mein Atem auf Emmas Hals.
Danach entfernte ich mich wieder von ihr und ließ sie los, auch wenn jeder Instinkt in mir danach schrie, sie festzuhalten.

Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]
von Emma am 05.03.2023 19:12Nevenkas Hände spürte Emma zu Beginn gar nicht richtig, da sie viel zu sehr mit Husten beschäftigt war. Wie beim Niesen konnte sie gar nicht richtig aufhören und steigerte sich richtig rein, bis ihr Hals weh tat. Vermutlich hatte sie sich auch am Butterbier verschluckt. Es dauerte eine Weile biss sich der Hustenreiz und Emma selbst, sich wieder beruhigte. Ihr selbst hatte das einen kruzen Augenblick Ruhe gegeben, um sich wieder zu finden. Ihren Gedanken erlaubt, etws Abstand zu nehmen, von der Achterbahnfahrt, die sie gerade noch genommen hatten. Mit einem letzten eher Anstandshuster klopfte sie sich auf die Brust, wischte sich vorsichtig, um nicht nicht ihr Make-up zu verwischen, eine Träne aus den Augenwinkeln und richtete sich wieder auf. "Geht wieder, danke." Ihre Stimme war wieder kalt neutral, da sie nun erst einmal wieder austangieren musste, wie sie weiter vorgehen sollte. Nun spürte sie allerdings wieder die Brührung von Nevanka an Rücken und Arm. da sie zu eingebildet war, um zuzugeben, dass sie es genoß, tat sie so, als würde sie es gar nicht bemerken. Dein Stolz bringt dich noch ins Grab. Schalte es kurz durch ihren Kopf, doch sie wischte die Worte weg, wie die Träne zuvor. "Aber ich verzichte auf ein Deja-vu, einmal reicht völlig. man soll schließlich aus seinen Fehlern lernen." Emma zuckte mit den Schultern, als wäre das Thema damit für sie erledigt. Sie hatte schließlich klar gemacht, was sie darüber dachte. Vieleicht ein wenig zu klar wenn sie noch irgendetwas von dir halten soll.
Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]
von Nevenka am 05.03.2023 16:25Bei anderen Menschen wäre mir eine minimale Änderung der Mimik vermutlich nicht aufgefallen; aber weil ich Emma so genau beobachte, konnte ich tatsächlich einen Unterschied in ihrem Gesichtsausdruck bemerken. Und - auch wenn ich das eigentlich noch nicht einmal vor mir selbst zugeben wollte - spürte ich, dass mein Herz schneller schlug, als ich Emma lächeln sah. Weil es irgendwie echt wirkte. Zumindest ein wenig.
Sie lächelt meinetwegen. Weil ich ihr ein Kompliment gemacht habe. Dachte ich, irgendwie glücklich. Deswegen konnte ich auch nicht verhindern, dass sich ebenfalls ein Lächeln auf meine Lippen stahl. Was das jetzt genau bedeutete, dass mich ihre Authentizität glücklich machte, darüber wollte ich jetzt absichtlich nicht nachdenken.
Als sich Emma plötzlich verschluckte, nachdem ich quasi den Vorschlag gemacht hatte, nochmal gemeinsam auf der Toilette zu verschwinden und da weiterzumachen, wo sie aufgehört hatten, legte ich meine rechte Hand sanft auf ihren Rücken und klopfte vorsichtig, um sie beim Atmen zu unterstützen. Außerdem konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, ihr mit meiner anderen Hand beruhigend über die Schulter zu streicheln.
Ich hoffte, dass sie meine Berührungen nicht abschüttelte. Sie waren zwar unschuldig, doch trotzdem genoss ich es, ihren Körper unter meinen Fingern zu spüren. Ich ertappte mich bei der Vorstellung, wie sich meine Hände an anderen Stellen ihres Körpers anfühlen würden.
Allerdings wurden diese Gedanken schnell von Verwirrung ersetzt. Warum hatte Emma sich bei meinen Worten verschluckt? War ihr die Ganze Sache unangenehm? Wollte sie das Geschehene etwa nicht wiederholen, wie ich angenommen hatte?

Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]
von Emma am 01.03.2023 17:13Da Emma schon etwas eitel war, naja nicht gerade wenig um genau zu sein, gefiel ihr natürlich immer Komplimente zu bekommen. So stahl sich ein breites zufriedenes Grinsen auf ihr Gesicht, als Nevenka sie als umwerfend bezeichnete. "Danke." Gab sie in einem leicht hochnäsigen Ton von sich, der darauf deuten ließ, dass Em das durchaus wusste, als habe Nevenka lediglich eine Tatsache ausgesprochen. Doch wer die Blondine kannte, und sie wusste nicht, ob Nevenka bereits dazu zählte, das war abhängig von ihrer Beobachtungsgabe, der erkannte, dass ihr Lächeln einen Hauch Ehrlichkeit enthielt, der davon kam, wer ihr das Kompliment gemacht hatte. Den anders als die damalige Begegnung, die eher heiß war, war dieses Kompliment süß und vermutlich auch ehrlich gemeint. Was Emmas Herz sofort zum Schmelzen brachte. Wie die meisten Frauen, war sie sehr empfänglich für Romatik. Zum ersten Mal kam ihr nun spontan der Gedanke, dass der wahre Grund, warum sie das Geschehene verdrängen und vergessen wollte war, dass sie das Gefühl gehabt hatte, dass es nur ein hitziger spontaner Ausbruch pubertären körperlichen Verlangens gewesen war. Und dieses Fehlen von jeglicher Ernthaftigkeit und Verantwortungsbewusstesein stieß Em ab, da sie nicht als One-Night-Stand enden wollte. Die Angst, nur ein Zeitvertreib, eine Gelegenheit zu sein kam ihrem Selbstwertbewusstsein, welches ordentlich war, sehr in die Quere. Deswegen verschluckte sie sich auch prustend, als Nevenka ihren nächsten Kommentar machte. Sie fühlte sie vollkommen reduziert.
Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]
von Nevenka am 01.03.2023 16:07Ein Lächeln stahl sich mir auf die Lippen, als Emma nicht von mir wegrückte, auch wenn sie ihre Aufmerksamkeit eher dem Butterbier zuwand. Ich wurde aus ihr noch nicht wirklich schlau. Als wir uns das letzte Mal getroffen hatte, ja da war sie anfangs auch distanziert, aber höflich gewesen und dann... dann hatte sie sich irgendwie fallen gelassen, als beide auf der Toilette gelangt waren. Emma war leidenschaftlich gewesen. Ich wünschte mir, diese Seite von ihr wieder zu sehen. Sie war so... umwerfend schön und gleichzeitig ganz kalt.
"Ja, okay, das wäre schade gewesen. Du siehst atemberaubend darin aus", gab ich zu und musterte sie nochmal absichtlich von oben bis unten.
"Wobei. Dann hätten wir von hier verschwinden können und du müsstest das ruinierte Kleid ausziehen..." setzte ich mit einem sinnlichen Lächeln hinzu.
Betont unschuldig ergänzte ich nach einer kurzen Pause noch: "Auf der Damentoilette vielleicht?"

Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]
von Emma am 22.02.2023 19:09Einen Moment war Emma tatsächlich versucht, auf das "Angebot" einzugehen. Denn sie würde sicher Wort halten und etwas besorgen, wenn Emma darum bat. Wie einfach wäre es, dem nachzugeben und diese Freiheit von dem damaligen Bankett wieder zu erleben. Ohne schlechtes Gewissen und ohne beißende Hintergedanken. Einfach gehen lassen...zusammen mit ihr. Doch sie waren nicht mehr auf dem bankett und Emma hatte sich vorgenommen, genau so etwas eben nicht mehr passieren zu lassen. Sie hatte sich komplett gehen lassen, das durfte ihr nicht wieder passieren. Zwar trat sie keinen Millimeter beiseite, als Neveka so nahe trat, aber sie zuckte auch nicht und ignorierte es auffällig. "Das hätte das Kleid auch nicht mehr gerettet." Antwortete sie scharf und wandte sich demontrativ ihrem Getränk zu. Sie musste sich sehr zurück halten, nicht direkt zu fragen, warum Nevenka hier war. War es nur rein politisch und sie musste einfach an dem Programm teilnehmen. Oder war sie freiwillig hier. Oder gar wegen ihr. All dies schoß Emma durch den Kopf, während sie die Anwesenheit der Brünetten so nahe mehr als deutlich spürte. Doch sie würde nichts sagen, dafür war sie zu stolz. Außerdem würde es ihr Vorhaben, das Geschehene ruhen zu lassen, sabotieren und Em wusste nicht, zu was sie im Stande sein würde, wenn sie noch einmal erlaubte, die Zügel locker werden zu lassen.
Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]
von Nevenka am 22.02.2023 15:41Ich musste grinsen, als ich sah, wie sehr Emma sich erschrak. Belustigt schaute ich zu, wie sich ihr Gesicht veränderte: von Todesblick zu Überraschung bis hin zur altbekannten kalten Mauer. Ich ertappte mich dabei, mir zu wünschen, noch länger hinter ihre eisige Fassade blicken zu können und ihre wahren Emotionen zu sehen, selbst wenn das Hass und Verwirrtheit waren.
Gleichzeitig war ich hinundhergerissen, ob ich diese Distanziertheit nun attraktiv fande oder sie mich nervte. Ich wollte sie sehen und keine Maske.
Authentizität war mir immer sympathischer.
"Dann hätte ich dir als Ersatz wenigstens etwas hochprozentigeres besorgen können. Butterbier ist ja praktisch alkoholfrei...", meinte ich nur lässig, winkte aber trotzdem im gleichen Atemzug einen Hauselfen herbei, um mir selbst ein Getränk zu bestellen. Ich konnte es bei Bedarf ja noch 'pimpen'.
Währenddessen war ich neben die Blondine getreten und blieb so nah neben ihr stehen, dass unsere Arme sich fast berührten.








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