Eingangsbereich
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Re: Eingangsbereich
von Emma am 15.04.2026 13:18Arabellas Reaktion entging der Blondine natürlich nicht. Bei dem aktuellen Stand ihrer wachsenden Bekanntschaft war damit vieleicht nicht unbedingt zu rechnen. Und außerhalb eines solchen Events, bei dem jederzeit viele Augen auf einen gereichtet waren, um den Stand der jüngsten politischen Maßnahme, dem Schulaustausch, bewerten zu können, wäre es Emma auch nicht eingefallen, derart aufdringlich zu werden.Da die Jüngere sich aber auch nicht entwand, beschloss sie es dabei bewenden zu lassen und machte sich eine gesitige Notiz, um sich schließlich den neustes Neuigkeiten zuzuwenden, während sie auf die Bestellungen warteten. Äußert erfreut vernahm sie Arabellas Bericht. "Herrvorragend. Besser als erwartet, aber ich werde mich sicher nicht beschweren." In der Zeit nachder ihre Projektpartnerin das Schreiben an ihre alte Schule versandt hatte, war Emma in freien Minuten, welche nicht häufig waren, aber dennoch häufig genug, alle mögichen Antworten und Reaktionen durchgegangen, alle miteinander durchaus logisch und erwartbar. Aber die Spanne von negativ zu positiv war eben doch groß und Emma kannte das Mindset der Franzosen zu diesem Austauschthema zu wenig, um die wahrscheinlichsten Prognosen herausfiltern zu können. "Dann wäre es vermutlich als nächsten Shritt schlau, die allgemeine Meinung der Schüler und Professoren dazu zu erfragen, bevor wir Pläne erbitten und es am Ende doch nicht dazu kommt." Überlegte sie weiter, nun deutlich besser gelaunt.
Re: Eingangsbereich
von Arabella am 13.04.2026 21:46Ich folgte Emma zur Getränkeausgabe und hörte ihr - natürlich - zu. Wenn ich ehrlich war, konnte ich ihr nicht wirklich zustimmen. Klar waren derartige Events gut und nötig, um Kontakte zu knüpfen, und ich wusste auch, wie ich mich auf ihnen zu verhalten hatte, aber wenn es danach ging, in welchen Situationen ich mich wohler fühlte, dann waren das ganz sicher diejenigen, in denen ich alleine war. Was die Themengrüppchen anging, konnte ich ihre Aussage auch nicht wirklich nachvollziehen. Immerhin war ich das einzige Kind meiner Mutter, weshalb es immer von mir verlangt wurde und worden war, bei solchen Anlässen ihr Schatten zu sein. "Ja, es hat sicher seine Vorzüge, sich seine Gesprächsthemen selbst aussuchen zu können", antwortete ich daher nur salonfähig.
Als Emma sich bei mir unterhakte, konnte ich nicht verhindern, dass ich leicht zusammenzuckte. Unangekündigter - um ganz ehrlich zu sein auch angekündigter - Körperkontakt hatte noch nie ganz oben auf meiner Hitliste meiner Vorlieben gestanden. Wie auch, wenn selbst meine Mutter mich nicht mehr als unbedingt nötig anfasste. Dennoch war mir bewusst, dass sich diese konkrete Berührung völlig im gesellschaftlichen Rahmen befand, weshalb ich versuchte, mein Zusammenzucken zu kaschieren, indem ich so schnell wie möglich auf Emmas Aufforderung reagierte: "Es gibt gute Neuigkeiten", begann ich und fuhr zugleich fort: "Die Schulleitung unterstützt eine Einführung des Faches Heilkunde in Ilvermorny und wäre auch bereit, uns Lehrpläne zu Verfügung zu stellen."
"Ich bin versorgt", antwortete ich dann beiläufig, bestellte aber beiläufig ein alkoholisches Getränk für meine Mutter. Nachschub für sie konnte nicht schaden.

Re: Eingangsbereich
von Emma am 13.04.2026 16:27Mit einem dankbaren Nicken begab sich das Mächen, nach einem Nicken zu ihrem Vater und mit Arabella im Schlepptau sozusagen, von der Gruppe weg zur Getränkeausgabe. Ein kleiner Aufatmer entfuhr ihr, sobald sie außer Hörweite der Erwachsenen waren. "Weiß du, ich liebe solche sozialen Events. Aber normalerweise suche ich mich lieber die spannenen Themengrüppchen selbst aus, statt eine schale Begrüßung nach der anderen abzufrühstücken, wir sind nämlich schon ne ganze Weile hier." Ließ die Blondine als erstes Luft, hackte sich schließlich bei Arabella unter. Zum einen würde es bei den Eltern einen guten Eindruck machen, zum anderen "Also bitte erzähle mir deine spannenden Neuigkeiten, bevor ich vor Langeweile umkomme." Niemand muste hören, was die beiden zu besprechen hatten, immerhin waren sie noch am Anfang ihres Projekts und niemand sollte davon erfahren, bis alles perfekt recherchiert und zusammengestellt war. Am Getränkestand angekommen bestellte Emma mit einem zuckersüßen Lächeln die Getränke für ihre Eltern und ein Wasser für sich. "Was neues oder bist du noch versorgt?" Fragte sie ihre Begleiterin.
Re: Eingangsbereich
von Arabella am 12.04.2026 16:27Prinzipiell war meine Mutter natürlich absolut in der Lage, auf sich selbst aufzupassen, und war auch tatsächlich gewillt, das zu tun. Emmas Vater möchte ihr genug vertrauen, für seine Hydration zu sorgen; meine Mutter tat es nicht. In ihren Augen war ich viel zu wenig praktisch veranlagt, um das zu tun. Wie immer hatte sie natürlich etwas an mir auszusetzen.
Dennoch ging ich selbstverständlich auf Emmas Vorschlag, etwas zu trinken zu holen, ein, indem ich mein Glas Orangensaft anstellte, "Selbstverständlich" sagte und ihr in Richtung Getränkestand im Eingangsbereich folgte. "Im Übrigen habe ich eine Antwort von Beauxbatons hinsichtlich des Heilkundeunterrichts bekommen", teilte ich Emma auf dem Weg im höflichen Plauderton mit, obgleich ich überzeugt war, dass es sie sehr interessieren würde.

Re: Eingangsbereich
von Emma am 11.04.2026 17:14Die Antwort des Mädchens viel genauso aus wie Emma es erwartet hatte und wie jeder sonst in diesem Rahmen es erwarten würde. Schließlich war man nicht hier, um tiefgreifende Unterhaltungen zu führen mit Leuten, die man kannte, aber mit denen man lediglich der Arbeit wegen Zeit verbrachte. Smalltalk könnte man es nennen, aber musste schon so klingen als wäre das Interesse am Befinden den anderen ernst gemeint. So funktionierte die feine Gesellschaft der hohen Politik. "Ich werde uns ein paar Erfrischungen holen." Schlug die Blondine höflich vor, da auch ihr Vater vor Händeschütteln bisher zu wenig getrunken hatte und auf ihn aufzupassen, während er tat was er tat, wäre etwas das ihrem Bruder zugefallen wäre. Außerdem würde ein derart zuvorkommendes Verhalten natürlich von den Jüngeren erwartet. "Arabella, würdest du mir tragen helfen?" Fragte sie die Jüngere anschließend mit einem Kopfnicken Richtung Getränkeausgabe und einem nur für die sichtbaren Blick der "Weg hier" rief. Wie viele weitere fahle und falsche Begrüßungen sie heute noch erdulden musste, eine weniger wäre schon nett und etwas zu trinken wäre auch gerade recht.
Re: Eingangsbereich
von Arabella am 10.04.2026 21:36Natürlich war mir klar, dass sich Emma gerade nicht wirklich für mein Befinden interessierte. Ob sie das jemals tun würde, war fraglich, doch dass sie nicht von mir erwartete, vor der gesamten Riege der Höhergestellten in der internationalen Politik meine persönlichen Befindlichkeiten auszubreiten, war sicher. Ich antwortete also mit einem vorbildlichen "Ich kann nicht klagen, und dir?". Mein Tonfall war höflich, meine Miene neutral. Das würde meine Mutter wahrscheinlich stören, auch wenn sie sich vor der Familie Price nichts anmerken ließ. Dem entgegengesetzt würde es sie sicher freuen, dass ich Kontakt mit Emma geschlossen hatte.

Re: Eingangsbereich
von Emma am 10.04.2026 18:57Gäääähn. Stöhnte Emma innerlich, kombiniert mit einem breiten herzlichen Lächeln nach außen. Manchmal konnten solche Veranstaltungen wirklich interessant sein, vor allem, wenn die Beteiligten sich über spannende Themen auszutauschen hatten oder sich gar hier und da der ein oder Klatsch aufschnappen ließ. Leider war der aktuelle Abend bisher nicht sonderlich reißerisch gewesen und so war die Blondine bisher artig ihrem Vater hintergedackelt, hatte auf Aufforderung fleißig Hände geschüttelt und stets ihr einnehmendstes Gewinnerlächeln zur Schau getragen. Eigentlich war es ihr ältester Bruder, der bei solchen Events die Seite des Vaters zu dekorieren hatte, doch der kurierte sich noch aus. Und da Emma ihren Bruder sehr liebte, hatte sie sehr bereitwillig angeboten seinen Platz zu übernehmen. Das hatte zwei Vorteile. Sie konnte ihrem Bruder einen Gefallen tun, dem wohl einzigen Menschen bei dem sie das nicht gegenihn verwenden würde, und sie konnte sich mal wieder ihrem Vater beweisen. Der auch angenehm zufrieden mit ihr zu sein schien. Oder eher mit seinem Werk. Gerade wollte sich Emma auf die Toilette verabschieden, um für einen Moment Ruhe zu haben, als eine weitere wohl bekannte Familie der Weltmagsichen Politik sich an ihren Tisch gesellte. Das Lächeln des wurde einen hauch weniger künstlich. "Madame Pelletier, eine Freude sie zu sehen." Grüßte sie als erstes, wie erwartet, höflich die Mutter bevor sie sich an das Mädchen wandte. "Arabella, wie gehts?" dass es sich eher um eine Höflichlkeitsfloskel als um eine Frage handelte, dass würde die Angesprochene erkennen, da war sich Emma dank ihrer bisher verbrachten Zeit sicher. Zudem würde es den Erwachsenen ein gutes blühendes Band zeigen und welcher Politiker war da nicht von begeistert.
Re: Eingangsbereich
von Arabella am 10.04.2026 16:20Mit meiner Mutter betrat ich den Eingangsbereich in dem prunkvollen Haus, in dem das Bankett stattfand. Natürlich hatte sie mir zuvor genaue Anweisungen gegeben, wie ich mich zu verhalten hatte. Sei freundlich und zuvorkommend. Lenke das Gespräch auf neutrale, aber gebildete Themen. Stell dich gut mit allen. Diese "Hilfestellungen" waren keine Überraschung gewesen, doch der Teil mit der Freundlichkeit könnte zum Problem für mich werden. Klar war ich immer höflich und in der Regel reichte das den anderen Menschen auch aus, aber mich durch echte Freundlichkeit angreifbar zu machen... das stand nicht auf meinem Plan.
Ich folgte meiner Mutter zu einem der Stehtische, an denen auch Emma und ihr Vater standen, und nahm mir ein Glas Orangensaft von dem Tablett, das uns angeboten wurde. "Guten Abend", begrüßte ich die Familie Price höflich.

Eingangsbereich
von Finnley am 10.04.2026 10:43Hier findet an Stehtischen ein Sektempfang statt. Für die Minderjährigen gibt es Orangensaft.








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