Ungenutztes Klassenzimmer
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Ungenutztes Klassenzimmer
von Arabella am 09.05.2026 11:33- Wahlfach ab der 3. Klasse*
- Vermittlung grundlegender Heilkräfte sowie Vorbereitung auf den Beruf des/der Heiler/in
- Klasse 3-5: Grundausbildung in Erster Hilfe, sowohl bei...
...nichtmagischen Unfällen
...magischen Unfällen, Vergiftungen und Fluchschäden
- Klasse 5-7 (UTZ-Stufe): Behandlung der häufigsten nichtmagischen und magischen (Infektions-)Krankheiten

Re: Ungenutztes Klassenzimmer
von Emma am 09.05.2026 19:36Mit Schwung ging die Tür auf und Emma glitt durch den Spalt, das Holz auch sogleich ins Schloss fallend. "Wie die Aaßgeier." Murmelte das blonde Mädchen, seufzte, drehte sich in den Raum und musste sogleich heftig nießen. Sie zog ein Taschentuch aus ihrem Umhang, wedelte damit etwas theastralisch vor ihrem Gesicht herum und hielt es sich anschließend vor die Nase, welche inzwischen etwas gerümpft war. Die ortkundige Schülerin hatte mit absicht diesen Raum vorgeschlagen, wusste sie genau, dass hier niemand auch nur aus Versehen rein stolpern würde und damit perfekt war für dieses kleine Geheimtreffen. Denn es würde irgendwann auffallen, wenn die beiden Mädchen sich regelmäßig im Gemeinschaftsraum, der Bibliothek oder auch nur an irgendeinem anderen öffentlichen Ort treffen würden und wenngleich es nichts ungewöhnliches war, Emma war vertrauensschülerin und für Austauschstudenten verantwortlich und Arabella war eine solche. Irgendwann würde es doch auffallen, dass sie nunja auffällig viel Zeit miteinander verbrachten, was aufgrund ihrer gemeinsamen Projektplanung auch dringend notwenig war, aber eben nicht gleich die Runde machen sollte. Nachdem sich Emmas Lunge an die Staubbelastung des Raums gewöhnt hatte, war sie immerhin ein verwöhntes reinliches Kind, wandte sie sich zu eben jener. "Manche Leute brauchen echt viel Aufmerksamkeit, und ich meine nicht mich, wenn dem auch so sein möge." Lästerte sich Emma kurz von der Seele, nicht dass es Arabella interessieren würde, aber Emma redete eben gern über sich und an Herdrücken war sie auch noch nicht gestorben. dann ging sie an den Tisch, an den auch Arabella sich gesetzt hatte, machte den Stuhl etwas sauber und ließ sich nieder. "Fandest du nicht auch, dass unsere Eltern sich etwas zu viel unterhalten haben auf dem Bankett?" Fragte sie nun, in ihrer Tasche nach ihren Unterlagen suchend. Eine Frage die ihr seit dem Abend nicht mehr aus dem Kopf gegangen war, es interessierte sie sehr, die Meinung der anderen zu den Angewohnheiten ihrer Mutter und ob sich das die Blondine nur etwas eingebildet hatte.
Re: Ungenutztes Klassenzimmer
von Arabella am 09.05.2026 21:25Mir war klar, dass Emma um die wenig ansprechende Szenerie in diesem Raum wusste. Da ich mich ein wenig überpünktlich hier eingefunden hatte (prinzipiell war an meinem Orientierungssinn zwar nichts auszusetzen, aber nichtsdestotrotz befand ich mich in einer fremden Schule und die Lage von deren Räumlichkeiten war mir nicht bekannt, weshalb ich vorsichtshalber etwas mehr Zeit eingeplante, um spezifisch diesen Raum hier zu finden), blieben mir einige Minuten, um darüber nachzudenken, was dies zu bedeuten hatte. Offensichtlich war es ihr nicht mehr ganz so wichtig, mir Ilvermorny ausschließlich von seiner besten Seite zu zeigen. Dass bedeutete, dass sie... ein wenig Vertrauen zu mir gefasst hatte? Sie unsere Beziehung zueinander nicht mehr als all zu oberflächlich einstufte? Bei dem Gedanken konnte ich nicht umhin, ein wenig nervös zu werden. War ich gerade dabei, die Bekanntschaften mit (halbwegs) Gleichaltrigen zu knüpfen, die sich meine Mutter immer von mir gewünscht hatte? Es war vermutlich alles andere als begründet, aber ich konnte nicht verhindern, dass die Nervosität sich in leichte Angst verwandelte. Bisher hatte ich es nie geschafft, die Erwartungen meiner Mutter auf diesem Gebiet zu erfüllen. Ich kannte nichts anderes als höfliche, insgeheim vielleicht etwas überhebliche Distanz meinen SchulkameradInnen gegenüber. Würde ich es schaffen, mich in dieser eventuell neuen Situation angemessen zu verhalten?
Als Emma hereinkam, versuchte ich, diese Gedanken schleunigst zu verdrängen, wozu ich durch das Schauspiel mit dem Taschentuch und die Lästereien glücklicherweise außreichend Zeit hatte. Andererseits waren das wieder zwei Angelegenheiten, von denen ich nicht wusste, wie ich auf sie reagieren sollte. "Hallo", sagte ich schließlich erst einmal höflich, nicht, um auf Emmas fehlende Begrüßungsfloskel hinzuweisen, sondern einfach, weil man mir das inzwischen 14 Jahre lang so beigebracht hatte. "Das stimmt, dass manche Menschen Wert darauf legen, besonders viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen", gab ich dann erst einmal zurück, in demselben höflichen Tonfall wie zuvor. Ich wusste nicht, wie ich auf die Lästerei, insbesondere die Anspielung auf Emmas eigenen Bedarf an Aufmerksamkeit, sonst reagieren sollte.
Schließlich änderte Emma das Thema auf unsere Eltern, genauer gesagt deren Unterhaltung auf dem Bankett. Tatsächlich war mir ebenfalls aufgefallen, dass die beiden immernoch zusammen an dem Stehtisch gestanden hatten, als wir mit den Getränken zurückkamen. "Zu viel ist vielleicht Definitionssache", begann ich also vorsichtig mit meiner Antwort, wie immer in recht neutralem Tonfall. "Aber ja, ihre Unterhaltung im Eingangsbereich hat auf jeden Fall ungewöhnlich lange gedauert", fügte ich dann hinzu. "Im Festsaal liegt es vielleicht einfach an der Sitzordnung, dass sie einander so zugewandt waren, wobei sie sich natürlich auch mit dem jeweils anderen Sitznachbarn hätten unterhalten können", beendete ich meine nüchterne Analyse.

Re: Ungenutztes Klassenzimmer
von Emma am 12.05.2026 12:01"Hm." War alles, was von Emma auf Arabellas doch recht wortreiche Zusammenfassung ihrer Beobachtungen zurück kam. Nicht unbedingt, die Antwort die die Blondine erhofft hatte. Für jemand geschäftigen wie ihren vater war es auf jeden Fall beachtlich ungewöhnlich, jedoch zweifelte sie nicht daran, dass auch die belgische Botschafterin mehr als genug zu tun und zu reden hatte. Vermutlich hatte Emma ein paar zu viele Gedanken auf dieses Thema verschwendet und angefangen sich irgendwas einzureden in Ermangelung echter Tatsachen und Beweise. "Wird wohl so sein."Beendete sie also in bestimmtem Ton das Thema unnd zog ihre gefundenen Unterlagen aus der Tasche. Jetzt war nicht die Zeit über Eltern nachzudenken, eigentlich sollte dafür nie Zeit sein in dem Alter. "Widmen wir uns lieber einem erfreulicherem Thema." Mit einem "Tadaa" präsentierte sie ihre Namensliste, eine fein säuberliche Untereinanderreihung diverser Namen und eine weitere Liste an "Ausweichkandidaten" falls die erstwahl nicht verfügbar oder unwillig sein sollte. Da Emmma allerdings kalr war, dass das Schuldfremnde Mädchen mit den Namen wenig anfangen konnte, verschwendete sie auch nicht weiter Zeit damit, sondern zog gleich den nächsten Zettel im Stapel hervor, der mit verschiedenen gekritzelten Notizen bedeckt war. "Weiter zu unserem Fragebogen. Mir ist auf jeden fall wichtig, dass er so direkt wir möglich formuliert ist, sprich dass sich der Leser, also unsere Mitschüler angesprochenen, ernstgenommen und wichtig fühlen. Natürlich zum einen, weil sie das Fach belegen sollen, wessen Meinung zählt also mehr als ihre. Aber auch, weil sie dann den Fragebogen auch entsprechend ernst nehmen, wenn sie sich ein wenig gebauchmietzelt fühlen. Das letzte was wir brauchen sind halbgekautes und flappsige Antworten, weil sie es schnell rum haben wollen." Führte das blonde Mädchen einen Gedanken aus, der ihr über das Brüten der eigentlichen Fragen gekommen war. schließlich wollten sie ihre bisherige Arbeit nicht einfach so zunichte machen. So langsam wurde ihr mehr und mehr bewusst, was man eigentlich alles bedenken sollte, wenn ein solch großes Projekt Erfolg haben sollte. Aber das machte ihr keine Sorgen, im Gegenteil heizte es eher ihre Entschlossenheit an. Einfach konnte jeder, das hier würde etwas besonderes werden.
Re: Ungenutztes Klassenzimmer
von Arabella am 12.05.2026 15:15Ich hatte nicht erwartet, dass Emma das Thema so schnell wieder fallen ließ. Man mochte es nicht unbedingt merken, doch mich interessierte durchaus auch, was unsere Eltern so lange miteinander besprochen hatten - auch meine Analyse hatte schließlich ergeben, dass sie das über eine ungewöhnliche Zeitdauer hinweg getan hatten. Aber ich war solche unter die Kategorie Tratsch fallenden Gespräche nun einmal nicht gewohnt und wusste nicht, welchen Ton man anschlug, um diese aufrecht zu erhalten.
So oder so ließ ich mir davon nichts anmerken und blieb bei meinem neutralen, geschäftigen Gesichtsausdruck, als Emma ihre Listen hervorholte. "Das sieht aus, als hättest du alle Eventualitäten abgedeckt", meinte ich dann aber doch mit einem Lächeln, um einen höflichen Kommentar dazu abzugeben. Natürlich hatte ich nichts anderes von Emma erwartet und hoffte, dass das in meinem keinesfalls überraschten Tonfall mitschwang.
Zwar war ich immer noch der Meinung, dass am meisten die Meinung der Schulleitung zählte - schließlich würde es kein neues Fach geben, wenn diese nicht zustimmte -, aber Emma hatte recht damit, dass für die Umfrage und damit für das Formular vor allem die Schüler relevant waren, da sie uns im Optimalfall ein starkes Argument ('Die Schüler wünschen sich, dass Heilkunde als Fach eingeführt wird') liefern würde, wenn wir letztendlich an die Schulleitung herantraten. "Das stimmt", stimmte ich ihr also zu, als Emma ihre Argumente für einen schülerorientierten Fragebogen vorbrachte, und fügte noch hinzu: "Und eine direkte Formulierung ergibt Sinn." Somit war ich nun, wenn auch knapp, auf alles eingegangen, was sie gesagt hatte, und sprach meine eigenen Gedanken aus: "Es wäre zudem gut, wenn wir eine möglichst hohe Zahl hätten, die die Zustimmung unter den Schülern ausdrückt. Geeignet wäre vielleicht eine Skala von 1 bis 10, auf der sie einordnen sollen, wie angetan sie von der Idee einer Einführung von Heilkunde als Wahlfach sind. Diese Einschätzung sollte wohl am besten am Anfang oder am Ende der Umfrage stattfinden - vielleicht sogar beides, um einen Vergleich zu haben, wie die Zustimmung allein auf Basis des Informationsblattes und nach der Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen, ist."

Re: Ungenutztes Klassenzimmer
von Emma am 14.05.2026 13:42Emme hörte der Jüngeren zu und nickt ab und zu verstehend und zustimmend. "Eine super Idee mit der Skala, simpel aber aussagekräftig. Vieleicht ließe sich das auch als Antwortskala auf die anderen Fragen übernehmen. Immer nur ja oder nein deckt leider nicht viel Spektrum ab. Aber für alle andren Fragen vieleicht nur von 1 bis 5. 3 ist neutral oder keine Meinung und dann gibts jeweils zwei nach unten und oben. Zu viel Auswahlmöglichkeiten überfordern nur. Also zumindest für solche Fragen, bei denen sich eine diffenrenziertere Antwort anbietet." Das blonde Mädchen krizelte auf ihr Notizblatt an den oberen und unteren Blattrand eine lange Linie mit jeweils 10 kleinen Strichen darauf. Ihr half es immer sehr zu visualisieren. manche Ideen klangen im Wort besser oder schlechter, als dann umgesetzt. Und es wäre sehr ärgerlich, wenn sie am Ende feststellen würden, dass das so gar nicht ging und nochmal von vorn anfangen müssten. "Hm...Aber wenn diese Abfrage am Anfang und Ende stattfinden soll.." Emma tippte mit dem Stift auf die Skala am oberen Blattrand. "..müsste man zwischenrein das Infoblatt lesen. Das könnte etwas ablenkend sein, denkst du nicht?" Fragte sie Arabella. Immerhin war es ihre Idee, vieleicht hatte sie das schon durchdacht oder Emma überdachte mal wieder. Und das war ja der Sinn daran, eine Idee zu diskutieren. Neue Perspektiven, ein anderer Blickwinkel, etwas das man vorher nicht bedacht hatte, denn selbst kam man ja aus seinen eigenen Denkmuster schlecht raus. Und mit Arabella zu diskutieren war auch gleich viel angenehmer, als beispielsweise in ihrer Clique. Das Mädchen hier war schlau und spiffig und dachte weiter als nur bis zur gepuderten Nasenspitze.
Re: Ungenutztes Klassenzimmer
von Arabella am 14.05.2026 15:11Als Emma meine Idee mit der Skala als 'super' bezeichnete, fühlte ich mich seltsam geschmeichelt. Natürlich freute ich mich immer, wenn jemand meine Ideen für gut befand, aber normalerweise blieb diese Freude auf einem professionellem Niveau und ich verstand den Zuspruch eher als Bestätigung. Schließlich wusste ich, dass ich intelligent war und dementsprechend bei sachbezogenen Themen gute Ideen hatte. Andererseits hatte ich natürlich auch noch nie an einem solchen Projekt gearbeitet. Für einen Augenblick wunderte ich mich über das im Umgang mit Gleichaltrigen ungewohnte Gefühl, schob es dann aber schnell weg. Es würde mich nur ablenken. "Das ist eine gute Idee", stimmte ich Emma aber noch zu, als sie vorschlug, die Skala in reduziertem Maße für die anderen Fragen zu übernehmen.
Ich dachte kurz nach, als Emma einbrachte, es sei vielleicht ablenkend, das Infoblatt zwischen zwei Zahlenabfragen lesen zu müssen. Tatsächlich war ich mir ziemlich sicher, dass es für mich selbst kein Problem darstellen würde, aber mir war bewusst, dass ich vielleicht nicht das Maß der Dinge war, wenn wir über eine Umfrage sprachen, deren Ergebnis die Meinung der gesamten Schülerschaft von Ilvermorny abfragen sollte. Also nickte ich kurz zustimmend, bevor ich meinen Überlegungen Luft machte: "Die Frage ist, wann das Infoblatt überhaupt gelesen werden soll. Ich würde mich dafür aussprechen, dass das gleich am Anfang stattfindet; dann können wir uns in dem Fragebogen gleich darauf beziehen."

Re: Ungenutztes Klassenzimmer
von Emma am 21.05.2026 15:24Mit ihrem Stift tippte Emma whrend der Unterhaltung geistesabwesend auf dem Blatt Notiz herum, mal verharrte ihr Stift am Text, mal im leeren Zwischenraum. Ein etwas merkwürdiger Tick, der begonnen hatte als sie zum Beginn ihrer Schulzeit damit angefangen hatte sich im Unterricht immer Notizen zu machen, seither brauchte sie immer einen Stift in der Hand, inziwschen musste sich mal mher drüber nachdenken, was und das sie etwas notierte, es passierte automatisch und auch ohne das das Mädchen hinsehen musste, war ihre Handschrift gut leserlich. Das mysteriöse Kriesen mit dem Stift folgte kurz danach, es half Emma bei viel Informationsmenge sich auf gewisse Passagen zu konzentrieren oder sich zu markieren, woran sie noch einmal arbeiten wollte oder manchmal kamen auch Ideen zu dieser bestimmten Passage an der sie fest hing. Es war mittlerweile so in Fleisch und Blut übergegangen, dass sie es gar nicht mehr mitbekam und sich auch, da ihre Clique bereits im Bilde war, keine Gedanken mehr darüber machte, was andere dazu fanden. das hatte sich sich in ihrer erkämpften Position als Vorzeigeschülerin und Strahlegirlie der Schule auch verdient. Wie aufs Stichwort notierte der Stift auch gleich die 5 Bewertungsreiter, als Arabella ihrem Vorschlag zustimmte. Selten war arbeiten so einfach gewesen, wie mit diesem Mädchen. "Davor, sehe ich genauso. Zwei mal liest das keiner und keiner geht zwei mal den Fragebogen durch, um seine Antwort zu korrigieren. Schüler sind faul." war ihre von Schulterzucken begleitete Aussage dazu, der Umstand dürfte keinem der Anwesenden neu sein, nun hieß es also drum herum so schlau wie möglich vorzugehen um so viel wie möglich aus der kurzen Aufmerksamkeitsspanne ihrer Mitschüler heraus zu bekommen. "Außerdem weiß ja sonst keiner worum es geht."
Re: Ungenutztes Klassenzimmer
von Arabella am 21.05.2026 17:19Natürlich hörte ich das Tippen, weshalb ich meinen Blick, vorher höflicherweise auf Emmas Gesicht gerichtet, kurz schweifen ließ. Recht schnell fiel er auf das Blatt, auf dem Emma unsere Ideen für den Fragebogen protokollierte. Damit sah ich auch, dass das Tippen von ihrem Stift kam. Seltsame Angewohnheit, dachte ich mir im Stillen (natürlich ohne mir etwas davon anmerken zu lassen), aber solange es sonst nichts ist... Da die Angewohnheit niemandem und auch nicht unserem Vorhaben schadete, stufte ich sie als nicht problematisch ein und wendete mich dem zu, was Emma sagte.
"Das stimmt wohl", stimmte ich ihr zu. Ich war kurz davor hinzuzufügen, dass Schüler auch eine beschränkte Auffassungsgabe hatten, aber als Gast in Ilvermorny kam mir das dann doch zu unhöflich vor. Außerdem dachte ich selbst noch einmal über meine Idee mit der Bewertung vor und nach dem Durchlesen des Merkblatts nach und kam zu dem Schluss, das sich daraus zwar eine interessante Statistik ergeben hätte, es aber eigentlich nicht schlimm war, dass wir darauf würden verzichten müssen, da eigentlich doch nur die finale Meinung nach dem Merkblatt für unser Vorhaben von Bedeutung war.
"Ich denke, es wäre dann am sinnvollsten, die Abfrage auf der Skala von 1 bis 10 ans Ende zu setzen. Die vorherigen Detailfragen regen ja hoffentlich zum Nachdenken an", schlug ich vor und ging bereits mögliche Detailfragen im Kopf durch.

Re: Ungenutztes Klassenzimmer
von Emma am 27.05.2026 14:59"Perfekt, dann machen wir das so." Stimmte Emma gut gelaunt zu und finalisierte den Entschulss mit einem kleinen Häkchen neben der Skala am Ende des Blattes vor ihr. Wer hätte gedacht, dass Arbeit, und im Grunde war das hier ja nicht anderes, denn es war Schulzeug und sie erledigtene s in ihrer eigentlichen Freizeit, so leicht von der Hand gehen konnte, wenn man den richtigen Partner hatte. Und wer hätte gedacht, dass Emma idealer Arbeitspartner ein jüngeres Mädchen aus dem Ausland sein konnte. Zugegeben war die Blondine am Anfang sehr skeptisch gewesen, als es hieß, es werden Austauschschüler hier her kommen um gemeinsam unterrichtet zu werden. Zum einen hatten die anderen Schulen trotzdem andere Standarts und zum anderen deren Schüler auch vom Mindset her meist ganz anders als die hießige Schülerschaft. das es zu reibungen kommen musste, war voraus zu sehen. Aber niemand hatte ja die Schüler gefragt, ob sie gern neue Klassenkameraden haben wollten. Und die Erwachsenen sahen ja nur die schönen Vorteile, das was sie eben sehen wollten, oder eben nur eine naheliegende und vor allem einfache Lösung für ihre politischen Probleme. Natürlich hatte Emma dazu nichts gesagt, als ihr Vater ihr damals noch vor den meisten anderen, diese Neuigkeiten verkündet hatte, zumindest nichts als geheuchelte Freude und Lob. Manchmal waren ihre schauspielerischen Fähigkeiten wirklich besser, als für sie gut war. Nichts desto trotz war sie doch froh, dass es mehr oder minder ruhig startete und auch sonst weniger schief lief als es hätte können. Immerin hatte sie auch so Nevenka in einer weniger gestellten Umgebung wieder getroffen, auch wenn sie noch nicht ganz sicher war, ob das für sie persönlich nun wirklich gut war oder eher unpraktisch. Mit einer schulischen Verbündeten, die sie in Arabella zu sehen begann, hatte das Mädchen allerdings überhaupt nicht gerechnet. "Darf ich das Merkblatt sehen?" Fragte sie im Anschluss an ihre Notizen und deutete mit einem Lächeln, das weniger gestellt war als üblich, wenn sie etwas wollte, auf das Blatt vor ihr.








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