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Seraphine Amelie Lefevre
von Seraphine am 31.05.2026 20:03E C K D A T E N
Name:
Sèraphine Amelie Lefevre
Spitzname:
Sera/Phine
Namensbedeutung:
Sèraphine= der Engel
die Feurige, die Funkelnde
Amelie= die Tüchtige,die Vorantreibende,die Fleißige
Geburtsdatum:
17.07.
Geburtsort:
Cannes
Wohnort:
Cannes und in der Schulzeit Beauxbatons
Beruf:
Schülerin
[ehemalige(s)] Schule/Haus:
Beauxbatons
Wesen:
Halbveela
Blutstatus:
Halbblut
Zauberstab:
Ebenholz•Veelahaar•10 1/4 Zoll
Patronus:
Falke
Irrwicht:
Einer dieser Anti-Muggel Leute über meine Mutter gebeugt und diese in einer Blutlache.
C H A R A K T E R
Lebenseinstellung/Grundwerte (Ethik): Das Recht auf Unversehrtheit & Die Magie des Heilens
Für Sera ist das Leben kostbar. Als angehende Heilerin und stolze Pukwudgie sieht sie es als ihre Pflicht an, Leid zu mindern und zwar völlig unabhängig von Blutstatus, Herkunft oder Artzugehörigkeit. Ihre Ethik basiert auf dem Prinzip der bedingungslosen Empathie. Wer Hilfe braucht, bekommt sie. Diese tiefe Hilfsbereitschaft spiegelt sich auch in ihrer Fächerwahl (Heilkunst, Kräuterkunde) wider. Sie glaubt fest daran, dass Magie dazu da ist, zu bewahren und zu schützen, nicht um zu zerstören.
Verhalten: (sozial/im Alltag/in Gefahrensituationen/...)
Im Alltag & der Schule
Sera ist eine angenehme, unaufgeregte Präsenz im Schulalltag. Durch ihre Zeit in Beauxbatons bringt sie eine natürliche, französische Eleganz und Höflichkeit mit, ist aber durch ihren Wechsel nach Ilvermorny viel nahbarer und offener geworden.
Freunden gegenüber: Sera ist die geborene Zuhörerin. Sie spürt sofort, wenn es jemandem schlecht geht, und bietet eine Schulter zum Ausweinen an. Ihre Loyalität ist absolut; für ihren besten Freund Ben oder ihre Familie würde sie durchs Feuer gehen.
Fremden gegenüber: Sie geht offen und ohne Vorurteile auf Menschen zu. Allerdings ist sie es gewohnt, dass Menschen (besonders Jungs) wegen ihrer Veela-Gene anfangs starr vor Staunen sind oder sich seltsam verhalten. Sie überspielt das meistens mit einem charmanten, leicht ironischen Lächeln, schätzt es aber umso mehr, wenn jemand – wie Ben – sie ganz normal behandelt.
Bei Arroganz und Ungerechtigkeit: Ihre sonst so sanfte Art kann schlagartig umschlagen, wenn jemand Elitismus, Rassismus oder Reinblut-Arroganz an den Tag legt. Dann wird Sera überraschend kühl, distanziert und konfrontiert die Person mit messerscharfen, ruhigen Worten. Sie lässt sich nicht einschüchtern.
In Gefahrensituationen / unter Stress
Wenn die Situation brenzlig wird, bricht bei Sera die Heilerin durch. Während andere in Panik geraten, schaltet sie in einen bemerkenswert fokussierten Modus:
Der Heiler-Fokus: Sie behält den Überblick und stürzt sich nicht kopflos in den Kampf, sondern sucht sofort nach Verletzten oder Schutzbedürftigen. Ihr erster Reflex ist immer das Beschützen und Versorgen.
Magische Verteidigung: Muss sie sich selbst oder andere verteidigen, kämpft sie elegant und defensiv. Ihr Patronus (der Falke) spiegelt ihre scharfe Beobachtungsgabe wider. Sie nutzt lieber clevere Verwandlungszauber oder Zauberkunst, um Angreifer kampfunfähig zu machen, statt zu verletzen.
Die Schattenseite (Veela-Zorn): Wird ihre Familie oder ihre engsten Freunde direkt bedroht, kann es passieren, dass ihre Veela-Gene die Oberhand gewinnen. Ihre haselnussbraunen Augen blitzen dann gefährlich auf, und ihre sonst so liebevolle Art weicht einem feurigen, fast furchteinflößenden Beschützerinstinkt. In solchen Momenten sollte man sich besser nicht mit ihr anlegen.
Außerdem noch diese: hilfsbereit, empathisch, kreativ,liebevoll,romantisch,loyal,freundlich,kinderlieb,treu
Vorlieben:
Kräuterkunde,Heilkunst, ihren besten Freund und ihre Gespräche,ab und an Partys,Shoppingtouren mit Mom und Benjamin
Abneigungen:
Leute die sich für etwas besseres halten, Arroganz, Verrat,Einsamkeit,Rassismus
Stärken: (sowohl zwischenmenschlich als auch leistungsbezogen)
Heilkunst und Kräuterkunde, ihre Familie,ihre offene Art
Schwächen: (sowohl zwischenmenschlich als auch leistungsbezogen)
Veelagene(Fluch und Segen zugleich), ihre Kochkünste sind nicht besonders gut
Karriere/Schulleistungen/letztes Zeugnis:
Aussehen:
Blonde lange Haare•haselnussbraune Augen•schlank
Kleidungsstil:
Modisch und feminin
Außenwirkung:
/
P E R S Ö N L I C H E S
Vorbilder:
Tante Vivienne (Vollveela, ältere Schwester ihrer Mutter):
Vivienne lebt in Paris und ist eine erfolgreiche Modeschöpferin für magische Haute Couture, die auch Stoffe mit Schutzzaubern webt. Für Sera ist sie das perfekte Vorbild dafür, wie man feminine Eleganz und die Veela-Natur mit Unabhängigkeit und messerscharfem Geschäftssinn verbindet. Vivienne hat Sera beigebracht, dass man in High Heels genauso respektiert werden kann wie in einer Heiler-Robe.
Cousine Aurélie (20, Halbveela, Frankreich): Aurélie hat ebenfalls Beauxbatons besucht und studiert jetzt fortgeschrittene Alchemie. Sie ist für Sera das Vorbild in Sachen "Moderne Hexe": Sie kombiniert feminine Eleganz mit messerscharfem Verstand. Aurélie zeigt Sera, dass Intelligenz und Modegeschmack sich nicht ausschließen.
Ihr Vater, Léandre Lefevre (geb. Adams):
Ihr Vater ist ihr absoluter Held. Dass er als amerikanischer Reinblüter den Nachnamen seiner Frau angenommen hat, um die französische Tradition ihrer Familie zu ehren, zeigt Sera, was wahre, ego-freie Liebe ist. Er arbeitet vermutlich im MACUSA (Magischer Kongress der USA) im Ministerium und ist die Ruhe selbst, wenn Seras Mutter oder die Kinder mal wieder ein "Veela-Temperament" an den Tag legen.
Onkel Jonathan (Bruder des Vaters – Reinblut):
Ein Onkel, der in Amerika geblieben ist und als Tierheiler im Reservat für magische Kreaturen arbeitet. Er hat Sera die Liebe zur Pflege magischer Geschöpfe und zur Heilkunst in die Wiege gelegt. Er hat ihr früh beigebracht, dass alle Wesen – ob Mensch, No-Maj oder magische Kreatur – Respekt verdienen.
Dilys Derwent (Historische Heilerin):
Eine berühmte Heilerin der Zauberergeschichte, die von 1722 bis 1741 das St.-Mungo-Hospital leitete und danach Schulleiterin von Hogwarts war. Ihr Porträt hängt in vielen Heiler-Schulen. Sera bewundert sie, weil Dilys für ihren unermüdlichen Einsatz für das Wohl der Patienten bekannt war und als eine der feinfühligsten, aber gleichzeitig durchsetzungsstärksten Frauen ihrer Zeit galt.
Newt Scamander:
Obwohl er ein Hufflepuff (und kein Pukwudgie) war, teilt Sera seine Philosophie: Mitgefühl für das, was anders ist. Newts sanfte, geduldige Art, mit der Welt und ihren Kreaturen umzugehen, fasziniert sie. Sie liest seine Bücher nicht nur für das Fach Pflege magischer Geschöpfe, sondern nutzt seine Ansichten als moralischen Kompass dafür, wie man der Welt mit Offenheit statt mit erhobenem Zauberstab begegnet.
größter Traum:
Der berufliche Traum: Eine eigene, ganzheitliche Heiler-Praxis
Sera träumt davon, nach ihrer Ausbildung eine revolutionäre Heiler-Praxis zu eröffnen, die das Beste aus all ihren Welten vereint. Sie möchte nicht nur traditionelle Zauberkunst-Heilung anbieten, sondern diese mit der tiefen Kraft der Kräuterkunde und Alchemie (ihren absoluten Lieblingsfächern) verbinden.
Ihr Traum ist es, eine Zufluchtsstätte zu schaffen, in der jeder willkommen ist egal ob reinblütiger Zauberer, Halbblut, No-Maj oder magisches Wesen (wie Hauselfen oder Werwölfe, die oft im magischen Gesundheitssystem an den Rand gedrängt werden). Durch ihr Fach No-Maj-Kunde träumt sie insgeheim sogar davon, Wege zu finden, wie man sanfte No-Maj-Heilmethoden (wie Psychologie oder Naturheilkunde) mit Magie kombinieren kann, um die Seelen der Menschen genauso zu heilen wie ihre Körper.
Der persönliche Traum: Gesehen werden für das, was sie ist, nicht was sie scheint
Auf einer tieferen, emotionalen Ebene träumt Sera von einer Welt, in der Vorurteile keine Macht mehr haben. Sie wünscht sich, dass das Erbe ihrer Mutter (die Veela-Gene) nicht mehr als "exotisches Kuriosum" oder oberflächlicher Schönheitsmakel gesehen wird, sondern als das, was es ist: ein Teil einer stolzen, magischen Natur.
Ihr größter persönlicher Wunsch ist es, irgendwann eine eigene Familie zu gründen, die genauso voller Liebe, Akzeptanz und Harmonie ist wie ihr Elternhaus. Sie sehnt sich nach Menschen in ihrem Leben, die genau wie ihr bester Freund Ben direkt in ihr Herz blicken und die loyale, kreative und kluge Sera sehen, anstatt von der blonden, schönen Fassade geblendet zu sein.
wertvollster Besitz:
Ein antikes, silbernes Chatelaine-Medaillon der Heilerinnen
Eine Chatelaine ist ein traditionelles, kunstvoll verziertes Gürtelgehänge aus feinstem Echtsilber, das an Seras modischem Kleidungsstil fantastisch aussieht. An diesem Erbstück, das seit Generationen in der mütterlichen Lefevre-Linie weitergereicht wird, hängen mehrere magisch funktionale und persönliche Gegenstände:
Das Medaillon der Erinnerung: Im Zentrum hängt ein wunderschönes, graviertes Silbermedaillon. Wenn man es öffnet, zeigt es kein starres Foto, sondern ein magisch bewegtes Bild ihrer gesamten Familie (ihrer Eltern und ihrer drei jüngeren Geschwister), die ihr fröhlich zuwinken. Da Sera die Einsamkeit fürchtet, gibt ihr dieser Blick auf ihre Liebsten in Momenten von Heimweh unendlich viel Kraft.
Die unzerbrechlichen Alchemie-Flakons: Zwei winzige, aus geschliffenem Kristall gefertigte Fläschchen. Sie sind mit einem unzerbrechlichen Schutzzauber belegt und enthalten die wertvollsten Essenzen, die Sera besitzt: eine hochkonzentrierte Heilsalbe aus seltenen französischen Alpenkräutern und ein paar Tropfen eines beruhigenden Tranks, den sie selbst in Beauxbatons gebraut hat.
Das silberne Ernte-Messer: Ein kleines, filigranes Messer mit Perlmuttgriff, das speziell für die Kräuterkunde verzaubert ist. Es sorgt dafür, dass magische Pflanzen beim Schneiden für Tränke oder Heilsalben nichts von ihrer magischen Wirkung verlieren.
Lieblings...
...essen:
Frische, französische Crêpes mit Beeren und einem Hauch Vanille (am liebsten von ihrer Mutter gemacht, da sie selbst am Herd ja leider zwei linke Hände hat).
...farbe:
Salbeigrün (beruhigend, naturverbunden und passend zu ihrer Liebe zur Kräuterkunde) und ein sanftes Roségold.
...blume:
Jasmin und weiße Rosen (elegant, wunderschön und mit einem betörenden Duft).
...geruch:
Die Kombination aus ihrem Amortentia: Frische Kräuter, süße Vanille und der Duft von Regen auf warmem Waldboden.:
...kleidungsstück:
Ein fließendes, feminines Sommerkleid in Pastelltönen, das sie gerne mit einer schicken Strickjacke und ihrer silbernen Chatelaine kombiniert.
...stoff:
Seide und weiche Leinen (sie mag es modisch und elegant, aber auf der Haut muss es sich natürlich und angenehm anfühlen).
...land:
Sie liebt die Eleganz und ihre Wurzeln in Frankreich, ist aber durch ihr Austauschjahr auch absolut fasziniert von der Weite und Freiheit der USA.
...buch:
Magische Hauskrankheiten und Gebrechen
Magische Wasserpflanzen des Mittelmeeres und ihre Wirkungen
und einige magische und nichtmagische Liebesromane
...musik:
Rock und Pop und klassische Musik, zu der sie früher in Beauxbatons Ballett getanzt hat.
...beschäftigungen:
Das Pflegen und Ernten seltener Heilpflanzen, tiefe und stundenlange Gespräche mit ihrem besten Freund Ben und das Stöbern in No-Maj-Geschäften nach interessanten Dingen.
...ort:
Das warme, lichtdurchflutete Gewächshaus in Ilvermorny (oder Beauxbatons), wenn die Sonne gerade untergeht, überall die magischen Pflanzen duften und ihre Schneeeule Storm auf ihrer Schulter sitzt.
Hass...
...essen:
Blutwurst (Boudin Noir) oder extrem blutiges, englisches Steak (als angehende Heilerin und empathischer Mensch erinnert sie der Anblick und der metallische Geschmack viel zu sehr an Verletzungen und Blutlachen).
...farbe:
Grelles, künstliches Neon-Pink (viel zu aufdringlich und unnatürlich für ihren feinen Geschmack) und schlammiges, düsteres braun.
...geruch:
Der beißende, stechende Gestank von Drachenmist-Dünger (den sie in der Kräuterkunde leider viel zu oft ertragen muss) und der künstliche, schwere Geruch von billigem Parfüm, das versucht, etwas zu überdecken.
...kleidungsstück:
Unbequeme, steife Korsetts oder kratzige, klobige Uniformmäntel, die jede Bewegungsfreiheit rauben und sich anfühlen wie eine Verkleidung.
...stoff:
Kratzige Billig-Wolle (davon bekommt sie sofort schlechte Laune und juckende Haut) und synthetisches Plastik-Gewebe aus der No-Maj-Welt.
...musik:
Aggressiver, düsterer Metal
...beschäftigungen:
Das Putzen von Zaubertrankkesseln nach einem misslungenen Gebräu und das Kochen ohne magische Hilfe (weil es bei ihr einfach immer anbrennt).
...ort:
kalte Kellerverliese (wie die Zaubertrank-Kerker in manchen alten Schulen) und beengte, isolierte Räume, in denen man die Einsamkeit und das Fehlen von Tageslicht richtiggehend spüren kann.
schönste Erinnerung:
Es passierte im Sommer vor ihrem Wechsel nach Ilvermorny, als sie 15 Jahre alt war. Die Familie verbrachte die Ferien in einem kleinen, abgelegenen Landhaus in der Nähe der französischen Atlantikküste. Sera hatte ein schwieriges Schuljahr hinter sich, in dem sie in Beauxbatons stark mit ihren aktiven Veela-Genen zu kämpfen hatte – viele Mitschüler hatten sie entweder eifersüchtig gemieden oder nur wegen ihres Aussehens belagert. Sie fühlte sich einsam und unverstanden.
An einem späten Augustnachmittag saß die gesamte Familie am Strand. Die Sonne ging gerade unter und tauchte den Himmel in ein warmes Roségold und Salbeigrün (ihre absoluten Lieblingsfarben). Ihr Vater Léandre hatte mit den 11 jährigen Zwillingsmädchen eine riesige, windschiefe Sandburg gebaut, die prompt von einer Welle weggespült wurde, was alle in schallendes Gelächter ausbrechen ließ.
Ihr bester Freund Ben, der die Familie in diesem Urlaub besuchte, saß neben ihr im Sand. Als der salzige Seewind Sera die Haare ins Gesicht wehte, drehte er sich zu ihr um, lachte, reichte ihr ein schief zusammengestecktes Armband aus Strandhafer und Muscheln und sagte: „Du bist echt die chaotischste Denkerin, die ich kenne, Sera. Und die beste Freundin der Welt."
In diesem exakten Moment empfand Sera ein tiefes, fast überwältigendes Gefühl von vollkommenem Frieden:
Da war ihre Mutter, eine wunderschöne Vollveela, die völlig uneitel im Sand saß und sich von Seras jüngerem Bruder Liam mit Seetang dekorieren ließ.
Da war ihr Vater, der seine Frau ansah, als wäre sie das einzige Wunder auf Erden nicht wegen des Veela-Zaubers, sondern weil er sie liebte.
Und da war Ben, in dessen Augen kein magisches Starren lag, sondern die pure, ehrliche Anerkennung für ihren Charakter.
schlimmste Erinnerung:
Es passierte, als Sera gerade elf Jahre alt war, wenige Wochen bevor sie ihr erstes Jahr in Beauxbatons antreten sollte. Ihre Familie war für einen gemeinsamen Einkaufsbummel in der magischen Enklave von Paris unterwegs. Es war ein sonniger Tag, die Stimmung war ausgelassen, und Sera hielt stolz die Hand ihrer Mutter Blanche, während ihr Vater die jüngeren Geschwister im Kinderwagen schob.
Auf einem belebten Platz kreuzte eine Gruppe radikaler Reinblut-Zauberer ihren Weg. Es waren Anhänger einer extremistischen, anti-nichtmagischen Gruppierung, die lautstark gegen die Rechte von Muggeln, No-Majs und vor allem gegen magische Wesen hetzten.
Als der Anführer der Gruppe Seras Mutter erkannte deren Veela-Abstammung man durch ihre außergewöhnliche Aura und Schönheit sofort bemerkte , stoppte er. Vor den Augen der Passanten und der verängstigten Kinder begann er, Blanche auf das Tiefste zu beleidigen. Er nannte sie ein „reizendes Tier", ein „Blut-Imitat" und zischte, dass Wesen wie sie den Untergang der reinen Zauberergemeinschaft bedeuten würden. Er zog sogar demonstrativ seinen Zauberstab und richtete ihn auf Blanche, während er drohte, dass „die Welt bald von diesem Schmutz gereinigt" würde.
Ihr Vater Léandre stellte sich sofort schützend vor seine Frau und seine Kinder, zog ebenfalls seinen Zauberstab und zwang die Gruppe schließlich mit eisiger, unnachgiebiger Stimme zum Rückzug, bevor die magischen Behörden eintrafen. Es kam nicht zu einem Kampf, aber der Schaden in Seras Seele war angerichtet.
Geschichte: (Vorgeschichte, Kindheit, Schule/Ausbildung, Arbeitsleben...)
Ich wurde als ältestes Kind von meiner Mom einer Vollveela und meinem Dad einem reinblütigen Zauberer geboren. Zwei Jahre nach mir kam mein Bruder und 3 Jahre nach ihm unsere Zwillingsgeschwister beides Mädchen. Von Anfang an verzauberten wir unsere Familien dass nur zum kleinen Teil daran lag dass wir noch klein waren, aber zum großen Teil dass wir die Veelagene unserer Mutter geerbt haben. Mit 11 kam dann für mich die Einladung nach Beauxbatons da ich und später auch meine Geschwister ebenfalls dass magische Gen unseres Vaters geerbt hatten. Mit 13 Jahren im 3.Jahrgang lernte ich meinen besten Freund Ben kennen. Er schien der einzige zu sein den die Veelagene kalt ließen was mich freute. Wir teilen soviele Interessen miteinander.
Lebensmotto:
Man heilt eine Wunde nicht, indem man sie versteckt, sondern indem man ihr Licht und Liebe schenkt. Schau über die Fassade hinweg denn nur das Herz bestimmt deinen Wert.
Re: Ungenutztes Klassenzimmer
von Emma am 27.05.2026 14:59"Perfekt, dann machen wir das so." Stimmte Emma gut gelaunt zu und finalisierte den Entschulss mit einem kleinen Häkchen neben der Skala am Ende des Blattes vor ihr. Wer hätte gedacht, dass Arbeit, und im Grunde war das hier ja nicht anderes, denn es war Schulzeug und sie erledigtene s in ihrer eigentlichen Freizeit, so leicht von der Hand gehen konnte, wenn man den richtigen Partner hatte. Und wer hätte gedacht, dass Emma idealer Arbeitspartner ein jüngeres Mädchen aus dem Ausland sein konnte. Zugegeben war die Blondine am Anfang sehr skeptisch gewesen, als es hieß, es werden Austauschschüler hier her kommen um gemeinsam unterrichtet zu werden. Zum einen hatten die anderen Schulen trotzdem andere Standarts und zum anderen deren Schüler auch vom Mindset her meist ganz anders als die hießige Schülerschaft. das es zu reibungen kommen musste, war voraus zu sehen. Aber niemand hatte ja die Schüler gefragt, ob sie gern neue Klassenkameraden haben wollten. Und die Erwachsenen sahen ja nur die schönen Vorteile, das was sie eben sehen wollten, oder eben nur eine naheliegende und vor allem einfache Lösung für ihre politischen Probleme. Natürlich hatte Emma dazu nichts gesagt, als ihr Vater ihr damals noch vor den meisten anderen, diese Neuigkeiten verkündet hatte, zumindest nichts als geheuchelte Freude und Lob. Manchmal waren ihre schauspielerischen Fähigkeiten wirklich besser, als für sie gut war. Nichts desto trotz war sie doch froh, dass es mehr oder minder ruhig startete und auch sonst weniger schief lief als es hätte können. Immerin hatte sie auch so Nevenka in einer weniger gestellten Umgebung wieder getroffen, auch wenn sie noch nicht ganz sicher war, ob das für sie persönlich nun wirklich gut war oder eher unpraktisch. Mit einer schulischen Verbündeten, die sie in Arabella zu sehen begann, hatte das Mädchen allerdings überhaupt nicht gerechnet. "Darf ich das Merkblatt sehen?" Fragte sie im Anschluss an ihre Notizen und deutete mit einem Lächeln, das weniger gestellt war als üblich, wenn sie etwas wollte, auf das Blatt vor ihr.
Re: Ezekiel &' Tyrone | Internationales Büro für Magisches Recht | September 1981
von Tyrone am 25.05.2026 15:02Ich war mir zuerst nicht ganz sicher, was ich von dem Mann halten sollte, der doch ziemlich locker mit mir umging. So hatte ich den Umgang innerhalb des MACUSA nicht erwartet und auch beim Vorstellungsgespräch war alles deutlich förmlicher gewesen. Dennoch war ich auf einer gewissen Ebene erstmal froh, dass er mich freundlich behandelte. So oder so ließ ich mir von all diesen Gedanken nichts anmerken und erwiderte den festen Händedruck. Handwerkliche Hobbys hatte ich zwar eher weniger, aber während meiner Schulzeit hatte ich nicht nur den Schulstoff gelernt. Ich hatte auch ein Gefühl dafür entwickelt, was gesellschaftlich von mir erwartet wurde, und sogar das ein oder andere Psychologiebuch gelesen.
Das brachte mich auch dazu, zurückzugeben: "Freut mich ebenfalls, Ezekiel." Normalerweise hätte ich ihn niemals beim Vornamen genannt, aber sein Verhalten deutete doch stark darauf hin, dass er es seltsam gefunden hätte, hätte ich mit 'Mr de Vere' weitergemacht. Und momentan war nur wichtig, dass ich auf seinen Umgangston passend reagierte, auch, wenn ich es später in einer höheren Position deutlich anders machen würde.
Als er meinte, Nervosität mache einen trockenen Mund, stimmte ich kurz in sein Lachen ein und meinte: "Da ist was dran." Höflich nahm ich einen Schluck von dem Wasser und wartete darauf, dass er mir erklärte, wie der praktische Ablauf meiner Ausbildung sein würde aka was zuerst erledigt werden sollte.
Re: Finnley & Nevenka | Welcome to Ilvermorny (Fortführung)
von Nevenka am 22.05.2026 15:48Ich war sehr zufrieden, als Finnley mir in einem Punkt Recht gab. Dann sprach er Harry Potter und Voldemort an. Klar, letzterer hatte ohne Zweifel dunkle Künste beherrscht und so weit praktisch umgesetzt, dass mir auch manchmal ein Schauer über den Rücken lief bei dem Gedanken. Aber ich war auch gegen die Pauschalisierung von "schwarze Magie = böse". Und Vater hatte immer betont, dass wir aufgrund unseres reinen magischen Blutes eine besondere Position in der magischen Welt verdient hatten. Soweit ich mich zurückerinnern konnte, war meine Familie Voldemorts Ideologie damals auch nicht unbedingt abgeneigt gewesen, mein Vater hatte auch mal gesagt, dass mit einem fanatisch regierten Zauberergroßbritannien eine rigidere Antinichtlinge Politik in ganz Europa einfach zu implementieren gewesen wäre. Aber da in Bulgarien und den östlichen Staaten sowieso auf magische Herkunft geachtet wurde und die untergeordnete Stellung von Nichtlingen sowieso bekannt war, stand unsere Heimat laut meines Vaters ja schon "richtig" da. Und das baldige Kriegsende habe die magische Gemeinschaft auch enger zusammengebracht in ihrem Bestreben nach Sicherheit und wirtschaftliche Beziehungen in Friedenszeiten stünden immer besser.
Ich war vor allem froh, dass wir in Bulgarien von den Geschehnissen weitgehend unberührt geblieben waren. Während mich Finnleys Erwähnung der jüngeren Geschichte also durchaus nachdenklich gestimmt hatte, wenn auch eher grundsätzlich und nicht wegen seines eigentlichen Arguments, nickte ich nur.
Amerika schien echt rückständig. Immer mit Verboten und Bürokratie. Ich hatte ja sogar meinen Zauberstab anmelden müssen. Weil Finnley mir so eine Steilvorlage gab, es einfach meine Art war und meine Gedanken zwischenzeitlich echt ernster geworden waren und ich die vertreiben wollte, antwortete ich schließlich zwinkernd: "Noch nie was vom Reiz des Verbotenen gehört?"
"Und wir schauen halt einfach ins Schulbuch", ergänzte ich noch, etwas ernster.
Vielleicht hätte ich bei der Erläuterung der Häuserzeremonie echt besser zuhören sollen, statt die neue Schule anzuschauen, das mit der Seele hatte ich nämlich nur noch vage im Hinterkopf. Aber jetzt, wo Finnley davon nochmal erzählte, gefiel mir der Gedanke auch ganz gut. "Mein Patronus ist ein Vogel", verriet ich. "Und durch die Luft zu fliegen, das ist einfach so ein Gefühl der Freiheit, weißt du?" fügte ich noch hinzu.
Finnleys Ortsführung nebenbei nahm ich neugierig zu Kenntnis. Durmstrangs Außengelände schien zwar weitaus größer zu sein, aber die Lage hier am Berg erinnerte schon ein wenig daran. Den Wald würde ich sicherlich alleine auch noch genauer erkunden, wenn sich die Gelegenheit dazu ergab. "Ja, total gerne!" erwiderte ich auf sein Angebot, noch das Quodpotfeld zu besichtigen. Natürlich war Quidditch strategisch viel interessanter und Quodpot war auch einfach nicht so verbreitet in Europa, aber ich hatte trotzdem schon mal ein paar Quodpotspiele gesehen. "Quidditch spielt ihr dann gar nicht?", schloss ich aus seinem Angebot und klang dabei etwas enttäuscht. Naja, die anderen aus durmstrang und ich konnten vielleicht mal auf dem Quodpotfeld ein paar Runden fliegen und Quidditch spielen.

Beziehungen von Ezekiel Enver de Vere
von Ezekiel am 22.05.2026 15:24Beziehungen von Ezekiel "Zeke" Enver de Vere
Freunde
Bester Freund:
Beste Freundin:
Enge Freunde:
Gute Freunde:
Tyrone Price
Seit seinem Beginn im Ministerium hat Zeke Tyrone unter seine Fittiche genommen und ihn seither als Mentor gelehrt und aufgebaut. Über diese Zeit sind sie auch privat zu Freunden geworden.
Freunde:
Kindheitsfreunde:
[ehemalige] Schulfreunde:
Oberflächliche Freunde:
Heimliche Freunde:
Ausnutzende Freunde:
Vorgespielte Freundschaft:
"Freunde", die mir ihre Freundschaft vorspielen:
Bekannte:
Liebe
Zukünftiger/Zukünftige:
Fester Freund/in:
Affäre mit:
Verliebt in:
Verliebt in mich:
Sex-Beziehung:
On-Off Beziehung:
Freundschaft mit Vorzügen:
Hassliebe:
Ex-Freund/in:
Feinde
Erzfeind/in:
Feind/in:
Konkurrenzkampf mit:
Abneigung gegen:
Eifersüchtig auf:
Ignoriere ich:
Ignoriert mich:
Beste Feinde:
Familie &' Verwandte
Eltern:
Geschwister:
Großeltern:
Tanten und Onkel:
Cousinen und Cousins:
Sonstige Verwandte:
Re: Ezekiel &' Tyrone | Internationales Büro für Magisches Recht | September 1981
von Ezekiel am 22.05.2026 15:20Der junge Mann der auf Zekes Herein durch die Tür trat, sah recht fit aus. Vieleicht ein wenig zu verklemmt und steif, aber was wollte man anderes erwarten von einem Jungspund, der frisch aus der Schule, noch keine Ahnung von der Welt, in diesen hexenkessel von Zaubereiministerium geworfen wird. Hierfür würden ihn keine Noten der Welt vorbereiten und mochten sie auch noch so fantastisch sein. "Freut mich sehr Tyrone." Antwortete der Ältere locker und schüttelte dem jungen Mann mit einem festen Druck die Hand. Die meisten hier behaupten ein fester Händedruck ist die halbe Miete für einen guten ersten Eindruck. Und auch wenn Zeke dem schlecht wiedersprechen konnte, keiner fasste gern einen nassen Lappen an, lag es bei ihm doch eher an seinen handwerklichen Hobbys, die nebenbei ordentlich zupacken lehrten. "Hausaufgaben hast du ja gemacht, dann brauche ich mich ja nicht vorstellen." Lachte Ezekiel und war ohne Übergang direkt zum Du gegangen. Das hatte er bereits ab seinem ersten Tag hier gemacht. Ein paar leuten stieß es beim ersten Mal auf, aber niemand konnte leugnen, dass es danach schnell zu einem besseren Verhältnis führte, wenn man sich wie gleichrangige Kollegen fühlten und nicht wie Staub unter des anderen Schuhsohlen. der nette Nebeneffekt war, dass sich Zeke nicht merken musste, mit wem er per-Du war, das raubte nur unnötige Zeit und Nerven (und ist im englischen ja eigentlich eh nicht so das Problem ;) Nachdem Ezekile zum Händeschütteln der Form halber kurz aufgestanden war, setzte er sich nun wieder in seinen Stuhl zurück und deutete auf den anderen Stuhl seinem Schreibtisch gegenüber. "Bitte nimm Platz. Möchtest du was trinken. Nervösität macht immer so einen schrecklich trockenen Mund." Lachte der Mann wieder kurz und goß aus der frischen Karaffe Wasser auf seinem Schreibtisch etwas in bereit gestellte Gläser und dieses vor Tyrone ab, zum Nutzen wann imer es ihm genehm schien.
Re: Ezekiel &' Tyrone | Internationales Büro für Magisches Recht | September 1981
von Tyrone am 21.05.2026 18:18Ezekiel hatte tatsächlich recht damit, dass ich nicht gern auf meine Abstammung angesprochen wurde. Das lag allerdings nicht daran, dass meine Eltern No-Majs waren, sondern daran, welchen Platz sie in der No-Maj-Welt einnahmen. Mein Vater hatte die Schule abgebrochen, um Barkeeper zu werden, und von höherer Bildung brauchte man sowohl bei ihm als auch bei meiner Mutter gar nicht erst anzufangen. Und Poledance, die Beschäftigung, der meine Mutter nachgegangen war, bevor sie mit mir schwanger wurde und sich überhaupt nicht mehr beruflich betätigte, hatte sowieso immer einen verruchten Beigeschmack. Zumindest waren der Meinung die meisten Eltern meiner Grundschulkameraden gewesen. Somit hatte ich immer eine gewisse Distanz zu spüren bekommen, auch von den Grundschullehrern. In Ilvermorny war es dann besser geworden; in dem Internat hatte ja niemand über meine Eltern bescheid gewusst. Auch wenn ich dort dann tatsächlich vereinzelt Rassismus aufgrund meiner No-Maj-Stämmigkeit erlebt hatte.
An all das dachte ich aber gerade nicht, da ich ja nicht wusste, dass auch Mr de Vere muggelstämmig war. Ich war nur etwas erleichtert über dessen freundliches Lächeln, das mich erwartete, nachdem ich auf sein 'Herein' hin die Tür geöffnet hatte. Mein eigenes Lächeln hatte ich selbstverständlich noch immer auf den Lippen, als ich mich vorstellte: "Guten Morgen, Mr de Vere. Ich bin Tyrone Brook, der neue Auszubildende. Mir wurde gesagt, ich solle mich bei Ihnen melden." Dabei streckte ich ihm höflich die Hand hin.
Ich hoffte, dass mein Name, der immerhin allgemein in den USA immer mit einer Abstammung aus der Unterschicht in Verbindung gebracht wurde, kein Hindernis für unsere Geschäftsbeziehung darstellen würde. Es wäre doch unvorteilhaft für mich, wenn ich deshalb in eine Schublade gesteckt und mir weniger zugetraut würde.
Re: Ezekiel &' Tyrone | Internationales Büro für Magisches Recht | September 1981
von Ezekiel am 21.05.2026 17:45Erst vor wenigen Monaten war Ezekiel in das Büro für magisches Recht befördert worden. Seit nun fast zwei Jahrzehnten arbeitete sich der Zauberer in wenngleich langsamen doch unaufhaltsamen Schritten die Karriereleiter nach oben. Immer wenn er wo neu anfing dauert es zwar eine Weile bis man ihn nicht mehr als Laufburschen einsetzte und sein Potential erkannte, aber der Punkt kam immer und es folgten sehr schnell wichtigere Aufgaben und ebenfalls zügig die nächste Sprosse. Zeke hatte keinen Anspruch auf hohe Positionen um deren Stelle willen. Er liebte die Arbeit mit allem was Magie beinhaltete und noch mehr die mit seinen Mitmenschen und Kollegen. Sein sonniges Gemüt brachten ihm schnell Freunde, die Beförderungen waren ein netter Nebeneffekt. Da der Mann allerdings ohne nennenswerte Vorqualifikationen wirklich ganz unten begonnen hatte, waren diese Karrierestept auch denkbar klein, da ihm niemand am Anfang viel zutraute, aber da es eh nicht sein Ziel war, war Zeke mit dem zufrieden was war. Und gerade war das der neue Auszubildende. Als Neuling der Abteilung hatte man diese zumeist unliebsame Aufgabe an ihn übergeben, Zeke konnte es nur Rechrt sein. Er freute sich darauf. Zwar war er bei dem Bewerbungsgespräch nicht persönlich anwesend gewesen, dafür war er noch nicht wichtig genug, aber er kannte die Akte des Jungspundes sehr gut. Anders als Zeke war er für seinen ersten Job hier, mit hervorragenden Noten und Leistungen, ein Angestellter wie man sich ihn wünscht. Und Zeke würde ihn zu einem Kollegen machen, wie man sich ihn wünscht. Das einzige was die beiden gemein hatten, war ihre Abstammung, aber der ältere Zauberer hatte inzwischen genug Feingefühl und Erfahrung, dass er wusste, dass die meisten Hexen und Zauberer, vor allem in wichtigen magischen Posten, wie hier, nicht gern darauf angesprochen wurden. Aber es war ein netter Fakt, der sich Vertrauensbildend einbinden ließ, wenn die Situation die richtige war. An seinem Schreibtisch, der nahtlos und organisiert aufgeräumt war, erwartete der Mann also nun seine neue Aufgabe, welche auch gleich an die Tür klopfte. Zeke erkannte das Klopfen all seiner Kollegen, oder ihren Schritt, dieser hier war neu. "Herrein." Rief er also, angelehnt in seinem Bürostuhl, die die Hände verschränkt vor dem Bauch mit einem freundlichen einladenden Lächeln.
Re: Ungenutztes Klassenzimmer
von Arabella am 21.05.2026 17:19Natürlich hörte ich das Tippen, weshalb ich meinen Blick, vorher höflicherweise auf Emmas Gesicht gerichtet, kurz schweifen ließ. Recht schnell fiel er auf das Blatt, auf dem Emma unsere Ideen für den Fragebogen protokollierte. Damit sah ich auch, dass das Tippen von ihrem Stift kam. Seltsame Angewohnheit, dachte ich mir im Stillen (natürlich ohne mir etwas davon anmerken zu lassen), aber solange es sonst nichts ist... Da die Angewohnheit niemandem und auch nicht unserem Vorhaben schadete, stufte ich sie als nicht problematisch ein und wendete mich dem zu, was Emma sagte.
"Das stimmt wohl", stimmte ich ihr zu. Ich war kurz davor hinzuzufügen, dass Schüler auch eine beschränkte Auffassungsgabe hatten, aber als Gast in Ilvermorny kam mir das dann doch zu unhöflich vor. Außerdem dachte ich selbst noch einmal über meine Idee mit der Bewertung vor und nach dem Durchlesen des Merkblatts nach und kam zu dem Schluss, das sich daraus zwar eine interessante Statistik ergeben hätte, es aber eigentlich nicht schlimm war, dass wir darauf würden verzichten müssen, da eigentlich doch nur die finale Meinung nach dem Merkblatt für unser Vorhaben von Bedeutung war.
"Ich denke, es wäre dann am sinnvollsten, die Abfrage auf der Skala von 1 bis 10 ans Ende zu setzen. Die vorherigen Detailfragen regen ja hoffentlich zum Nachdenken an", schlug ich vor und ging bereits mögliche Detailfragen im Kopf durch.

Re: Emma &' Nevenka | Auf der Willkommensfeier
von Emma am 21.05.2026 16:59Natürlich hätte Emma auch direkt voran gehen können, so wie sie es gewohnt war immer zu tun und es ihre Clique auch von ihr erwarten würde. Natürlich hatte sie trotzdem nicht direkt darauf abgezielt, dass sich das andere Mädchen so Nahe an ihr vorbei bewegen würde. So viel Schelm hatte die Blondine dann doch nicht in sich. Es wäre allerdings trotzdem gelogen, das wäre nicht abzusehen gewesen und Emma wäre es nicht bewusst gewesen, dass es passiren würde, als sie ihr den kleinen Abenteuerparcous präsentierte. Mit nach wie vor hochgezogener Braue und einen versucht versteckten Lächeln sah sie also Nevenka dabei zu, wie diese an ihr vorbei, sehr deutlich spürte sie Hand an ihrer Seite, und über die Brücke auf die andere Seite ging. Mit selbstbewusster Haltung, denn Em hatte nicht nur die Maße eines Models sondern auch dessen Körperbeherrschung, überquerte sie ebenfalls den Stamm, auch ohne dabei ihr Kleid beiseite zu halten um ihre Füße zu sehen. Und dank ihrer nicht zu verachtenden sportlichen und Besenflugfähigkeiten war auch das Gleichgewicht auf dem dünnen Weg kein Problem. Auf der anderen Seite angekommen, sah das Mädchen kurz zurück, entschied sich aber dann den Stamm da zu belassen für den Rückweg. Niemand würde heute sich hier her verirren und den Weg entdecken, so viel war mit dem laufenden Fest im inneren der Mauern neben denen die beiden standen ziemlich sicher. Auch war es dafür inzwischen schon zu dunkel und von den Einheimischen kamen hier sonst keine hin. Hier oben so weit am Rande des Berges ging der Wind auch etwas wahrnehmbarer und kühlte die Sommerhitze angenehm, sodass ein Kleid gerade die richtige Menge an Stoff bot. Mal abgesehen davon, dass Em jede Gelegenheit genoß Kleider zu tragen. "Nur noch um die Ecke da vorn." Deutete das Mädchen an Nevenka vorbei auf besagte Turmrundung, der Weg herum besonders schmal, weshalb sie auch nicht wieder den Vormarsch ergriff. Auch weil es noch weniger Platz gab um aneinander vorbei zu kommen als vor der Brücke und in der allgemeinen Ablenkung einer weiteren derartigen Berührung der Platz wohl doch etwas bedrohlich zu schmal sein mochte.









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