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Arabella

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Re: Books and Quills

von Arabella am 01.04.2026 18:40

Rasch hatte ich die Zeitungen gefunden und befand mich gerade vor einem Regal voller alter Tageszeitungen, als eine schwatzende Mädchenclique den Buchladen betrat. Zunächst war ich wegen der Lärmbelästigung etwas genervt (Das hier war eine Buchhandlung, kein Jugendtreff! Konnten sich die Mädchen nicht dorthin oder in ein Café zurückziehen, wenn sie sich unterhalten wollten? Typisch Jugendliche in diesem Alter...), ließ mir das aber wie immer nicht anmerken. Dennoch blickte ich kurz zum Eingang; oberflächliches Interesse daran, wer da so geräuschvoll den Laden betrat, würde wohl nicht auffallen. Wer mir allerdings auffiel, war Emma, die auf mich - oder wohl eher auf die Abteilung mit den Zeitungen, so von mir selbst überzeugt, dass ich meinen eigenen Aufenthaltsort dafür verantwortlich machte, war ich nicht - zukam, natürlich ohne das tratschende Grüppchen, welches sie beim Eintreten umgeben hatte. 
Dass sie sich in derartiger Begleitung befand, überraschte mich; bisher hatte ich sie ja immer allein angetroffen und ich hatte sie als deutlich niveauvoller eingeschätzt. Nun ja, vielleicht handelte es sich um ihre persönliche Art der Tarnung. Die hielte ich zwar nicht besonders klug, da sie dazu führen könnte, dass sie deutlich unterschätzt wurde, aber das musste sie selber wissen. Dass sie auf die Zeitungen zuging statt auf die Liebesromane war jedenfalls ein Indiz dafür, dass sie das auch tat.
Ihre "Begrüßung" nahm ich als etwas unhöflich war, da das Grußwort komplett fehlte, ließ mir das aber natürlich nicht anmerken. "Hallo Emma", gab ich höflich zurück, was für mich schon eine recht umgangssprachliche Begrüßung war. Niemals wäre aus meinem Mund ein "Hi" oder gar ein "Hey" gekommen. "Das kann ich nur zurückgeben", gab ich dann auf ihre Aussage hin zurück, meine Anwesenheit hier überrasche sie nicht. "Suchst du nach etwas bestimmtem?", fragte ich höflich, zu meiner eigenen Überraschung aber tatsächlich auch leicht interessiert.

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Emma

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Re: Books and Quills

von Emma am 01.04.2026 17:57

Wie immer war Em von einer trauben schwatzender Mädchen umgeben, die um ihre Aufmerksamkeit wetteiferten. Was diese mit erlernter spielerischer Leichtigkeit zu versorgen wusste und das gleichzeitig damit, den Weg anzuführen durch die diversen Straßen des lebendigen magischen NewYorks. Der für ihre Ausflüge zuständige Sicherheitsbeamte hielt sich professionell im Hintergrund, sodas die Gruppe nicht gestört würde oder jemand eine Zuordnung hätte treffen können, daher ignorierte das Mädchen diesen auch, während sie unterwegs war. Heute hatte sie sich einen Tag Pause von ihren Studien zuhause genommen und sich mit ihrer Clique in der Stadt getroffen, um bummeln zu gehen. Auch wenn die anderen Mädchen Emma Liebe zu Büchern nicht in dem Ausmaße teilten, wagte doch keiner Gegenworte, als die Blondine den Laden zielstrebig betrat. Schnell flogen die anderen aus zu den romantischen Romanen und was Mädchen in diesem Alter gern laß. Emma verblieb auf ihren Wunsch zurück, warf den kichernden Mädchen einen letzten Blick nach, wie eine Horde Kücken und wandte sich dann zu den ausgeschriebenen Zeitungen. Als sie davon vor dem Laden laß, entbrannte das Interesse für historsichen Klatsch, denn Zeitungen waren auf soetwas spezialisiert, und das zu jeder Zeit. Vieleicht auch die ein oder andere Insiderinformation zu wichtigen Persönlichkeiten, die nützlich war, sollte man dieser begegnen und Emma war gern auf alles vorbereitet. Kaum hatte die junge Schülerin ein paar Schritte zum besagten Regal gemacht, erhaschte sie auch schon einen wohl bekannten Hinterschopf. "Na das überrascht mich ja so gar nicht." Grüßte die Blonde zu Arabella tretend von der Seite mit wissendem Ton und leichte hochnässigen, dennoch freundlichem Lächeln.

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Arabella

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Re: Books and Quills

von Arabella am 01.04.2026 15:17

Einige Tage vor dem Bankett der Internationalen Zauberervereinigung war ich mit meiner Mutter in die USA gereist, da sie beruflich hier zu tun hatte und mir ermöglichen wollte, auch das magische Amerika abseits von Ilvermorny kennenzulernen. Abgesehen davon hätte sie mich nie allein zu Hause gelassen - ich konnte froh sein, dass ich mich in New Hogs frei bewegen durfte, solange sie auf der Arbeit war.
Auf meinem Streifzug durch den magischen Stadtteil von New York war mir natürlich als allererstes die Buchhandlung aufgefallen. Nun bezweifelte ich, dass sich das Angebot der für mich interessanten Bücher so sehr von dem in Europa unterschied (mich interessierten vor allem fremdsprachige Romane, da ich Englischsprachiges - abgesehen davon, dass ich die Sprache bereits perfekt beherrschte - auch in der Bibliothek von Ilvermorny ausleihen konnte), doch ich hatte im Schaufenster eine Reklame gesehen, die alte amerikanische Zeitungen bewarb. Soetwas hatte ich in der Schulbücherei nun noch nicht entdeckt. Daher machte ich mich mit meiner typisch neutralen Miene auf dem Gesicht auf die Suche nach besagten Zeitungen.

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Finnley
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Re: Beziehungen von Finnley H. Pole

von Finnley am 31.03.2026 23:24

Prinzipiell gerne, da Finnley aber ziemlich schüchtern ist erstmal eine zukünftige oberflächliche Freundschaft? Ich denke, es wäre am besten, wenn sie sich im Play kennenlernen :)

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Arabella

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Re: Weg zur Eulerei

von Arabella am 31.03.2026 21:44

Ich war durchaus beeindruckt oder wohl eher angetan davon, wie schnell Emma sich wieder fasste. Selbst hatte ich selten in der Öffentlichkeit solche Gefühlsausbrüche - spontan konnte ich mich an keinen einzigen erinnern -, doch wenn dann hoffte ich mich genauso zu verhalten. Wenn das Lächeln bei mir in den meisten Situationen wohl eher einem höflich-neutralen Ausdruck gewichen wäre. Aber ich sah ein, dass ein höfliches Lächeln hier eine gleichwertige Alternative war.
"Ja", antwortete ich in besagtem neutral-höflichen Tonfall auf Emmas Frage, ob ich auf dem Weg zur Eulerei gewesen sei. Ich konnte mir denken, dass ihr klar war, weshalb; darum erwähnte ich es nicht extra noch. Stattdessen sah ich auf die Uhr, wobei ich feststellte, dass ich mich ein wenig beeilen musste. "Ich denke, das werde ich jetzt auch tun, sonst habe ich nicht mehr genug Zeit, um zum Unterricht zu kommen", sagte ich deshalb und klang dieses Mal leicht entschuldigend. Dann tat ich, was ich angekündigt hatte.

[Ich beende den Play hier mal, weil ja Osterferien sind :)]

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Emma

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Re: Emma &' Nevenka | Auf der Willkommensfeier

von Emma am 19.04.2023 11:23

Ein trauriges Lächeln huschte über Emmas sonst gefasstes Gesicht, immerhin hatte sie sich wieder ganz gut im Griff, nachdem sie sich nach ihrer AUssage gesagt hatte, dass sie weniger dramatisch sein sollte. Denn so kam es ihr inzwischen vor. Nevenkas Aussage unterstrich ihre Ansicht nur umsomehr, als sie ein Typ war, der beziehungen eher locker betrachtete und Emmas verklemmte Art, nun sicher anstrengend erscheinen musste, zumindest schien die Brünette zumindest sich nicht ganz wohl zu fühlen, was Em an ihrer Körper- und Ausprache herauserkennen konnte. Sie sah es also locker. Natürlich war das so. Was war es denn auch sonst. Für etwas erstes war es, naja, nichts ernstes. Zu spontan, zu plötzlich, ohne Hintergrund. Was nicht heißen musste, dass es dass nicht werden konnte. Aber Emma erkannte so langsam, dass sie Nevenka mit ihren Erwartungen wohl zu sehr in die Enge trieb und das war so ganz und gar nicht fair oder angemessen. Der Grund warum sie es so ernst betrachtete war, dass sie das andere Mädchen, ohne sie wirklich zu kennen, bereits jetzt sehr mochte. Sie war sie anders als Emma selbst, viel freier und trotzdem hatten sie, vor allem aufgrund ihrer familiären Herkunft, so viel gemeinsam. Natürlich würde Emma das niemals zugeben, nunja, zumindest nicht gegenüber Fremden und jetzt noch nicht gegenüber Nevenka. Emma schob den trübseligen Gesichtsausdruck bei Seite und setzte ein zaghaftes Lächeln auf. Nun, mit diesen neuen Einsichten, konnte sie Nevenka auch wieder in die Augen sehen. Was ein neuer Blickwinkel ändern konnte. Aber Emma war es Leid, sich fertig zu machen, wegen Ungewissheiten. Sie war zwar jemand der klare Linien und Ziele brauchte, aber manchmal gab es die halt nicht und das hier war sowieso zu spontan, zu frei für irgendwelche Pläne. "Du hast Recht." Gab sie nun, schon fast freundlich offen, zurück. "Entschuldige meine Art. Ich wollte dich nicht unter Druck setzen.  Es hat mir in der Tat sehr gefallen unser letztes Treffen."

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Nevenka
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Emma &' Nevenka | Auf der Willkommensfeier

von Nevenka am 15.04.2023 01:52

Als Emma zugab, dass es ihr damals auch gefallen hatte, schlich sich ein Lächeln auf mein Gesicht, auch wenn mir das andere Mädchen dabei nicht in die Augen schauen konnte. Dass sie meinetwegen nervös war schmeichelte mir; andererseits, konnte ich ihre Gefühle auch irgendwie nachempfinden, war ich doch selbst nicht gerade ruhig. Immerhin war ich nicht die einzige, die etwas nervös war. Gleichzeitig war ich selbst verwundert, dass ich überhaupt so etwas wie Nervosität verspürte. Normalerweise fühlte ich mich in solchen Situationen schließlich sehr selbstsicher; zumindest solange, bis nicht irgendwelche komplizierten Gefühle darin verwickelt waren. Vielleicht war es auch, das, was mich ein wenig überforderte. Nämlich, dass mir dieses Zusammentreffen zwischen uns damals irgendwie wichtiger, besonderer erschien als irgendwelche andere Knutschereien. Vermutlich lag das nur daran, dass mich Emmas Persönlichkeit irgendwie faszinierte und sie besonders gut im Küssen war. Mehr steckte da sicher nicht dahinter. Das hoffte ich zumindest.
Bei Emmas nächsten Worten erstarrte ich dann kurz. Denn das hier wurde nun endgültig zu kompliziert. Die junge Frau vor mir schien fast ein wenig bedrückt, was mich zugegebenermaßen irgendwie überforderte. So eine Konversation hatte ich noch nie wirklich führen müssen. Entweder meinen Partnern und Partnerinnen, wenn man die überhaupt so nennen konnte, war es recht gewesen, dass wir nur eine körperliche Beziehung eingegangen waren oder ich hatte die, die sich mehr erhofften, gleich abserviert. 
"Ich finde es einfacher, locker mit sowas umzugehen", antwortete ich ihr nach einer kurzen Pause fast ein wenig zögerlich. Irgendwas an Emma brachte mich dazu, ehrlich zu sein. Ich konnte noch nicht einschätzen, ob ich das gut oder furchtbar fand. Irgendwie beides, vermutlich.

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Emma

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Re: Weg zur Eulerei

von Emma am 11.04.2023 15:45

Nachdem Arabella, wenn auch indirekt, zugestimmt hatte, dass Emma das Taschentuch gereinigt zurück geben konnte, steckte sie es anschließend, nachdem sie nun ihre Fassung wieder gefunden und ihre Gesichtszüge wieder unter Kontrolle hatt, ein. Ihr erster Gang würde später gleich zu einen Waschraum führen, denn einerseits wollte sie nicht, dass sich jemand fragte, warum Emma Price ein Taschentuch, das eindeutig nach Totalzusammenbruch aussah, waschen lassen wollte. Andererseits wollte sie persönlich sicherstellen, dass es absulut und purentief gereinigt war, sodass ihr gegenüber ihr nicht auch noch mangelnde Hygiene oder Ernstlichkeit in Bezug auf ihre Versprechen vorhalten konnte. Emma selbst sah nun wieder fast normal aus und wenn man nicht näher heran kam, sollte man auch nichts sehen, wass ihren jüngsten Ausbruch an Gefühlen verraten konnte. Da sie sich inzwischen tatsächlich auch an Arabellas zu bilderbuchmäßigen Antworten und Verhaltensweisen gewöhnt hatte, sie war selbst leicht überrascht wie schnell das gegangen war, gab sie auch darauf nichts zurück, sondern nickte ebenfalls nur, setzte aber nun wieder einen fröhlicheren Gesichtsausdruck auf, lächelte auch wieder ehrlich freundlich und klopfte sich ein letztes Mal den Dreck aus den feinen Sachen. De würde später auch jemand waschen müssen, allerdings würde Em dies nicht selbst tun. Das gänge nun wirklich über ihre Großzügigkeit hinaus. "Bist du auf dem Weg zur Eulerei gewesen?" Wechselte die Blondine nun das Thema, einerseits um Abzulenken von dem was gerade vorgefallen war und Arabella mit dem Thema, das ihr etwas Unangenehm schien, nicht weiter zu belasten und belästigen. Emma war nicht gerade leise gewesen, sie hätte auch jemanden von weiter weg anlocken können, aber auf dem Weg hierher wäre deutlich sinniger gewesen, zumal gerade Arabella jeden Grund hatte der Eulerei regelmäßige Besuche abzustatten, da sie nach vor auf Antwort aus Frankreich warteten. Aber der Weg war auch selst für eine Eule nicht ganz ohne, sodass Em gelernt hatte, sich in Geduld zu üben. Die Zeit des Eintreffens würde den Inhalt der Antwortschreibens immerhin nicht ändern.

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Arabella

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Re: Weg zur Eulerei

von Arabella am 02.04.2023 21:21

"Gerne", erwiderte ich sofort pflichtbewusst und gleich viel sicherer, als Emma sich für das Taschentuch bedankte und ankündigte, es gereinigt zurückzugeben. "Keine Eile", fügte ich auf letzteres bezogen noch hinzu. Es war immerhin nur ein Taschentuch, ich besaß einige davon und in derartigen Situationen war es auf jeden Fall angebracht, großzügig zu sein. Um ehrlich zu sein war ich gerade in erster Linie erleichtert darüber, dass sich dieses Gespräch langsam aber sicher wieder in sicherere Fahrwasser begab.
Dementsprechend war ich auch deutlich weniger unsicher, als ich auf ihre Erklärung reagierte: "Gerne. Dein Verhalten war vollkommen nachvollziehbar." Man sah mir meine Erleichterung nicht direkt an, da ich mich um ein höflich-neutrales Auftreten bemüht war, konnte sie aber defintiv anhand dessen erahnen, dass mir das im Gegenzug zu eben nun wieder glückte. Zu der Äußerung über ihren Bruder nickte ich nur zustimmend. Nicht, weil mir sein Schicksal auf einmal völlig gleich gewesen wäre, sondern weil ich nicht wusste, was ich hätte sagen sollen, und es für vertretbar befand es bei der Geste zu belassen.
Als Emma dann bemerkte, es sei bestimmt unerwartet, sie so zu sehen, schoss es mir durch den Kopf, dass ich mich eventuell voreilig in Sicherheit gewiegt hatte. Dennoch schaffte ich es noch, meine Fassade aufrecht zu erhalten und nach kurzem Überlegen zu entgegnen: "Es gibt Situationen, die wohl jeden Menschen aus der Fassung bringen würden." Das war nun tatsächlich ein bisschen auswendiggelernt, ähnliche Statements fanden sich in vielen Büchern, die ich gelesen hatte. Ich war nie sicher, ob ich glauben sollte, was ich gerade gesagt hatte, doch gerade erschien es mir zunehmend wahrscheinlich. Denn ich glaubte Emma, dass sie sich sonst anders verhielt. Mit Sicherheit nicht immer so wie ich es für richtig befinden würde, aber doch oft genug.
Tatsächlich teilte ich auch ihre Wahrnehmung des sich langsam aufbauenden Vertrauens zwischen uns. Nicht, dass ich mir diese Situation gewünscht hätte, aber ich hatte nun Emmas verletzliche Seite gesehen und wusste etwas über sie, von dem sie wahrscheinlich nicht wollte, dass es publik wurde. Das gab mir einen Hauch Sicherheit, dass auch sie vertraulich damit umgehen würde, würde sie mich einmal in einem ähnlichen Zustand vorfinden. Ich brauchte diese Absicherung, um tatsächlich freundschaftliche Gefühle zuzulassen, auch wenn mir noch nicht bewusst war, dass ich das gerade tat.

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Finnley
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Re: Fiona &' Finnley l Speisesaal l Anfang Februar 2007

von Finnley am 02.04.2023 15:21

Ich hörte Fiona gespannt zu, als sie erzählte, sie sei mit dem Wildhüter befreundet. Mein Gefühl dazu war wohl eine Mischung aus Erstaunen und Bewunderung. Mich mit Schulpersonal anzufreunden war für mich so abwegig, dass ich bisher noch nicht einmal daran gedacht hatte. Allerdings waren LehrerInnen, HeilerInnen und BibliothekarInnen derartige Respektpersonen in Ilvermorny dass ich mir auch ziemlich sicher war, dass es da ausnahmsweise mal nicht nur mir so ging. Fiona schien echt ein Händchen mit Menschen zu haben, wenn sie selbst mit dem Wildhüter befreundet war.
"Vielleicht..äh... streckst du erstmal nur deinen Zeh rein, wenn das mit dem Baden bei euch nicht üblich ist", sagte ich schnell auf Fionas Idee hin, die Wassertemperatur im See von Hogwarts auszuprobieren. Ich wollte auf keinen Fall dafür verantwortlich sein, dass sie etwas Verbotenes machte und am Ende dafür Ärger bekam. Oder noch schlimmer, sich verletzte.
Mittlerweile waren wir an der Tür zum Tunderbird Gemeinschaftsraum angekommen, die ich meiner Cousine mit den Worten "hier wären wir" öffnete. Kurz danach blieb mein Blick an der Standuhr hängen, die direkt gegenüber des Eingangs am Rande einer Gruppe abgewetzter, aber extrem gemütlicher Sessel stand. Mist, nur noch zwei Minuten bis Unterrichtsbeginn. Eilig wandte ich mich ein letztes Mal Fiona zu und und informierte sie eilig: "Ich muss dann leider los. Bis später!"
Im Herausgehen hätte ich mich ohrfeigen können für den überstürzten Abschied, aber ich wollte auf keinen Fall zu spät kommen und damit unangenehm auffallen.

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