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Re: Weg zur Eulerei
von Arabella am 05.03.2023 20:12Ich war also froh, dass ihr Make-Up das einzige an Emma war, das Schaden genommen hatte, fragte mich aber, warum sie noch immer auf dem Boden saß. Als sie meinte, sie habe schlechte Nachrichten von zu Hause erhalten, nahm ich zum ersten Mal die Papierschnipsel war, die auf dem Boden lagen. Einen solchen Ausbruch konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, aber er sprach dafür, dass es wirklich schlechte Nachrichten gewesen waren. Unverhofft spürte ich echtes Mitgefühl für Emma aufkommen. Hoffentlich war niemand gestorben oder so. "Das tut mir leid", sagte ich betreten. Wenigstens eine Antwort, die auf jeden Fall angebracht und auch ernst gemeint war. Ich wusste es jedenfalls besser als zu fragen, was genau passiert war, angesichts von Emmas Reaktion auf meine bloße Anwesenheit.

Re: Weg zur Eulerei
von Emma am 05.03.2023 19:22Es war mehr als unrelasitisch, dass Arabella ankam, um spezifisch ihr, Emma, zu helfen oder sich nach ihrem Befinden zu erkundigen, das war der Blondine bewusst, irgendwo im Hinterkopf jedenfalls. Aber unterschwellig bekam sie schon mit, dass sie sich in ihrer haut in der aktuellen Situation auch mehr als unwohl zu fühlen schien. Selbstverständlich war sie nur gekommen, weil offentlich irgendjemandem nicht wohl war. Aber sie immernoch hier, nachdem sie Emma in diesem erbärmlichen Zustand gesehen hatte und Em wieder einmnal nciht gerade die Ausgeburt der Höflichkeit hatte raushängen lassen und vor allem, obwohl sie sich unwohl zu fühlen schien. Allerdings, wer in einer solchen Situation würde das nicht. Es prickelte Emma also dementsprechend auf der Zunge, sie mit einem bissigen Kommentar zum Teufel zu jagen, ungeachtet, was das für ihre zukünftigen Pläne bedeuten möge. Doch im Moment hatte Emma einfach nicht die Kraft zu. "Mir geht es gut, danke der Frage." Schniefte sie und rieb sich über die Augen. Ihr Make-up musste inzwischen aussehen wie ein Panda oder Waschbär. Aufzustehen versuchte sie gar nicht erst, denn dafür fehlte es ihren Beinen ebenfalls an Kraft, also blieb sie nur sitzen und starrte auf den Boden vor ihren Füßen. "Ich hab nur schlechte Nachrichten von Zuhause erhalten." Erklärte sie, um etwas zu erklären, den ohne könnte der Anblick einen falschen Anschein erwecken, aber gleichzeitig, um so wenig wie möglich erzählen zu müssen, da sich Em noch nicht ganz sicher war, wie viel Arabella wissen sollte.
Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]
von Emma am 05.03.2023 19:12Nevenkas Hände spürte Emma zu Beginn gar nicht richtig, da sie viel zu sehr mit Husten beschäftigt war. Wie beim Niesen konnte sie gar nicht richtig aufhören und steigerte sich richtig rein, bis ihr Hals weh tat. Vermutlich hatte sie sich auch am Butterbier verschluckt. Es dauerte eine Weile biss sich der Hustenreiz und Emma selbst, sich wieder beruhigte. Ihr selbst hatte das einen kruzen Augenblick Ruhe gegeben, um sich wieder zu finden. Ihren Gedanken erlaubt, etws Abstand zu nehmen, von der Achterbahnfahrt, die sie gerade noch genommen hatten. Mit einem letzten eher Anstandshuster klopfte sie sich auf die Brust, wischte sich vorsichtig, um nicht nicht ihr Make-up zu verwischen, eine Träne aus den Augenwinkeln und richtete sich wieder auf. "Geht wieder, danke." Ihre Stimme war wieder kalt neutral, da sie nun erst einmal wieder austangieren musste, wie sie weiter vorgehen sollte. Nun spürte sie allerdings wieder die Brührung von Nevanka an Rücken und Arm. da sie zu eingebildet war, um zuzugeben, dass sie es genoß, tat sie so, als würde sie es gar nicht bemerken. Dein Stolz bringt dich noch ins Grab. Schalte es kurz durch ihren Kopf, doch sie wischte die Worte weg, wie die Träne zuvor. "Aber ich verzichte auf ein Deja-vu, einmal reicht völlig. man soll schließlich aus seinen Fehlern lernen." Emma zuckte mit den Schultern, als wäre das Thema damit für sie erledigt. Sie hatte schließlich klar gemacht, was sie darüber dachte. Vieleicht ein wenig zu klar wenn sie noch irgendetwas von dir halten soll.
Re: Bibliothek
von Finnley am 05.03.2023 17:55
Re: Weg zur Eulerei
von Arabella am 05.03.2023 17:40Doch egal was ich hätte tun sollen, jetzt musste ich auf jeden Fall irgendetwas passendes sagen. Am liebsten hätte ich einfach angeboten, sofort wieder zu gehen, aber ich war mir ziemlich sicher, dass das nun, wo wir uns bereits in einer Art Gesprächssituation befanden, in die Kategorie 'unhöflich' fiele. Ich spürte, wie meine Schweißdrüsen aktiv wurden, als ich unsicher sagte: "Ich... ich wollte nur sichergehen, dass alles in Ordnung ist...?" Es war halb eine Aussage, halb eine Frage. Wobei offensichtlich nicht alles in Ordnung war. "Körperlich, meine ich", spezifizierte ich deshalb rasch, in der Hoffnung, Emma würde es nicht allzu schlecht aufnehmen. Ich brauchte sie immerhin.

Re: Eingangshalle
von Nevenka am 05.03.2023 16:56"Naja, es gibt jetzt keine feste Zeit. Aber wenn man was vom Frühstück haben möchte, sollte man schon spätestens um 5:30 Uhr erscheinen. Ich stehe meistens kurz nach vier auf, weil ich nicht aussehen möchte wie der letzte Zombie. Außerdem sind da meistens noch ein paar Duschen frei", erzählte ich locker. Ich war daran schon so gewöhnt, dass das für mich nicht spektakulär war. Allerdings konnte ich mir schon vorstellen, dass es für jemanden, der um acht Uhr mit dem Unterricht begann, merkwürdig klingen musste.
Deswegen fügte ich erklärend hinzu: "Auch wenn dadurch natürlich vor allem Disziplin gelehrt wird, ist es hilfreich, dass man sich so vor dem Kämpfen bei Sonnenaufgang stärken kann. Ich habe mal verschlafen und musste dann mit leerem Magen mitmachen. Danach hatte ich gar keine Energie mehr."
Dass wir nochmal in den Keller mussten, fand ich zwar ein wenig nervig, aber trotzdem winkte ich seine Entschuldigung nur mit einer Handbewegung ab. Dann dackelten wir halt nochmal runter. Nach der langen Reise war es mir sowieso recht, mir ein wenig die Beine zu vertreten.

Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]
von Nevenka am 05.03.2023 16:25Bei anderen Menschen wäre mir eine minimale Änderung der Mimik vermutlich nicht aufgefallen; aber weil ich Emma so genau beobachte, konnte ich tatsächlich einen Unterschied in ihrem Gesichtsausdruck bemerken. Und - auch wenn ich das eigentlich noch nicht einmal vor mir selbst zugeben wollte - spürte ich, dass mein Herz schneller schlug, als ich Emma lächeln sah. Weil es irgendwie echt wirkte. Zumindest ein wenig.
Sie lächelt meinetwegen. Weil ich ihr ein Kompliment gemacht habe. Dachte ich, irgendwie glücklich. Deswegen konnte ich auch nicht verhindern, dass sich ebenfalls ein Lächeln auf meine Lippen stahl. Was das jetzt genau bedeutete, dass mich ihre Authentizität glücklich machte, darüber wollte ich jetzt absichtlich nicht nachdenken.
Als sich Emma plötzlich verschluckte, nachdem ich quasi den Vorschlag gemacht hatte, nochmal gemeinsam auf der Toilette zu verschwinden und da weiterzumachen, wo sie aufgehört hatten, legte ich meine rechte Hand sanft auf ihren Rücken und klopfte vorsichtig, um sie beim Atmen zu unterstützen. Außerdem konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, ihr mit meiner anderen Hand beruhigend über die Schulter zu streicheln.
Ich hoffte, dass sie meine Berührungen nicht abschüttelte. Sie waren zwar unschuldig, doch trotzdem genoss ich es, ihren Körper unter meinen Fingern zu spüren. Ich ertappte mich bei der Vorstellung, wie sich meine Hände an anderen Stellen ihres Körpers anfühlen würden.
Allerdings wurden diese Gedanken schnell von Verwirrung ersetzt. Warum hatte Emma sich bei meinen Worten verschluckt? War ihr die Ganze Sache unangenehm? Wollte sie das Geschehene etwa nicht wiederholen, wie ich angenommen hatte?

Re: Weg zur Eulerei
von Emma am 05.03.2023 09:11Das Mädchen war so in ihren Gedanken und ihrem Schmerz versunken, dass sie gar nicht bemerkte, dass sich jemand ihr näherte und erst viel später realisierte, dass sie angesprochen worden war. Eigentlich wollte Emma nicht aufsehen, niemand sollte sie so sehen, wo er sie doch unweigerlich bereits gehört haben musste. das würde ihrem Ruf gar nicht gut tun. Doch nach etwas überlegen, erkannte sie die Stimme, auch wenn sie nicht ganz bei sich war. Mit Tränen überströmten Gesicht wandte sie sich Arabella zu. "Ja!?" Antwortete sie und gab sich alle Mühe, beherrscht zu klingen, was natürlich nicht wirklich gelang, da sie noch am Schluchzen war. Es war einerseits eine Antwort, bestätigend, dass sie es war. Andererweits eine Frage, was das Mädchen von ihr wollte. Wenn sie jetzt mit einer Antwort von ihrer Schule kommen würde, wäre das mehr als der unpassendste Zeitpunkt und Emma würde sie definitiv zum Teufel jagen, wenn sie es wagte, jetzt damit anzukommen. Aber Em sah keinen Brief in ihrer Hand, also schien das auszuscheiden. "Was ist." Setzte sie also nocheinmal mit zitternder Stimme nach, versucht bestimmt und abweisend zu klingen. Sie hatte nun schon genügend Probleme und wollte sich keine Gedanken machen, was eine Austauschschülerin von ihr denken oder halten würde.
Re: Eingangshalle
von Finnley am 04.03.2023 01:20"Tut mir leid", warf ich angesichts dessen kurz ein und fügte erklärend hinzu: "Die Bibliothek ist auch im Keller, ich habe nur vorhin verschwitzt, gleich dorthin zu gehen." Die Antwort auf meine vorherige Frage wollte ich trotzdem noch wissen, denn mir war ehrlich gesagt 8 Uhr schon zu früh. In der ersten Stunde musste ich mich oft wirklich anzustrengen mich zu konzentrieren statt von meinem warmen, gemütlichen Bett zu träumen. Nein, Durmstrang wäre wirklich keine passende Schule für mich.

Re: Weg zur Eulerei
von Arabella am 01.03.2023 21:57Einige Meter entfernt von mir an der Hauswand befand sich ein Bündel aus himmelblau und cranberryrot, kein Stück Gesicht zu sehen, aber deutlich sichtbar und schwer atmend. Eine Mitschülerin oder ein Mitschüler also, das erkannte ich auf den ersten Blick. Das größere Problem war allerdings, was ich auf den zweiten Blick zu erkennen glaubte: einige wohlbekannte, allerdings ungewohnt wirre, lange blonde Haarsträhnen, die zwischen dem Stoff des Umhanges hervorblitzten. Falls ich richtig lag, waren somit alle meine Chancen dahin, möglichst unbemerkt zu verschwinden, nach meiner sicherlich geräuschvollen Vollbremsung konnte ich mir das bei dieser Person auf keinen Fall leisten. Außerdem musste ich sicher gehen, dass sie nicht verletzt war, schließlich hatte sie (vor Schmerz?) geschrien.









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