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Arabella

14, Weiblich

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Horned Serpent Ilvermorny Beauxbatons 4. Klasse Austausch Halbblut O.K.

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Re: Weg zur Eulerei

von Arabella am 05.03.2023 20:12

Dass es Emma körperlich gut ging hatte ich bereits erwartet, seitdem sie gsich ganz normal bewegt und außerdem mit mir gesprochen hatte, insofern löste ihr Statement keine Welle der Erleichterung in mir aus. Dennoch war es gut, eine Bestätigung zu erhalten. Es war mir auch egal, dass ihr die Wimperntusche über die Wangen lief. Obwohl ich mich selbst stets bemühte präsentabel auszusehen und auch bei anderen in repräsentativen Situationen darauf achtete, fand ich die Fixierung unserer Gesellschaft auf das Äußere im Grunde genommen lächerlich.
Ich war also froh, dass ihr Make-Up das einzige an Emma war, das Schaden genommen hatte, fragte mich aber, warum sie noch immer auf dem Boden saß. Als sie meinte, sie habe schlechte Nachrichten von zu Hause erhalten, nahm ich zum ersten Mal die Papierschnipsel war, die auf dem Boden lagen. Einen solchen Ausbruch konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, aber er sprach dafür, dass es wirklich schlechte Nachrichten gewesen waren. Unverhofft spürte ich echtes Mitgefühl für Emma aufkommen. Hoffentlich war niemand gestorben oder so. "Das tut mir leid", sagte ich betreten. Wenigstens eine Antwort, die auf jeden Fall angebracht und auch ernst gemeint war. Ich wusste es jedenfalls besser als zu fragen, was genau passiert war, angesichts von Emmas Reaktion auf meine bloße Anwesenheit.

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Emma

-, Weiblich

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Horned Serpent Ilvermorny 6. Klasse VertrauensschülerIn Halbblut O.K.

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Re: Weg zur Eulerei

von Emma am 05.03.2023 19:22

Es war mehr als unrelasitisch, dass Arabella ankam, um spezifisch ihr, Emma, zu helfen oder sich nach ihrem Befinden zu erkundigen, das war der Blondine bewusst, irgendwo im Hinterkopf jedenfalls. Aber unterschwellig bekam sie schon mit, dass sie sich in ihrer haut in der aktuellen Situation auch mehr als unwohl zu fühlen schien. Selbstverständlich war sie nur gekommen, weil offentlich irgendjemandem nicht wohl war. Aber sie immernoch hier, nachdem sie Emma in diesem erbärmlichen Zustand gesehen hatte und Em wieder einmnal nciht gerade die Ausgeburt der Höflichkeit hatte raushängen lassen und vor allem, obwohl sie sich unwohl zu fühlen schien. Allerdings, wer in einer solchen Situation würde das nicht. Es prickelte Emma also dementsprechend auf der Zunge, sie mit einem bissigen Kommentar zum Teufel zu jagen, ungeachtet, was das für ihre zukünftigen Pläne bedeuten möge. Doch im Moment hatte Emma einfach nicht die Kraft zu. "Mir geht es gut, danke der Frage." Schniefte sie und rieb sich über die Augen. Ihr Make-up musste inzwischen aussehen wie ein Panda oder Waschbär. Aufzustehen versuchte sie gar nicht erst, denn dafür fehlte es ihren Beinen ebenfalls an Kraft, also blieb sie nur sitzen und starrte auf den Boden vor ihren Füßen. "Ich hab nur schlechte Nachrichten von Zuhause erhalten." Erklärte sie, um etwas zu erklären, den ohne könnte der Anblick einen falschen Anschein erwecken, aber gleichzeitig, um so wenig wie möglich erzählen zu müssen, da sich Em noch nicht ganz sicher war, wie viel Arabella wissen sollte.

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Emma

-, Weiblich

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Horned Serpent Ilvermorny 6. Klasse VertrauensschülerIn Halbblut O.K.

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Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]

von Emma am 05.03.2023 19:12

Nevenkas Hände spürte Emma zu Beginn gar nicht richtig, da sie viel zu sehr mit Husten beschäftigt war. Wie beim Niesen konnte sie gar nicht richtig aufhören und steigerte sich richtig rein, bis ihr Hals weh tat. Vermutlich hatte sie sich auch am Butterbier verschluckt. Es dauerte eine Weile biss sich der Hustenreiz und Emma selbst, sich wieder beruhigte. Ihr selbst hatte das einen kruzen Augenblick Ruhe gegeben, um sich wieder zu finden. Ihren Gedanken erlaubt, etws Abstand zu nehmen, von der Achterbahnfahrt, die sie gerade noch genommen hatten. Mit einem letzten eher Anstandshuster klopfte sie sich auf die Brust, wischte sich vorsichtig, um nicht nicht ihr Make-up zu verwischen, eine Träne aus den Augenwinkeln und richtete sich wieder auf. "Geht wieder, danke." Ihre Stimme war wieder kalt neutral, da sie nun erst einmal wieder austangieren musste, wie sie weiter vorgehen sollte. Nun spürte sie allerdings wieder die Brührung von Nevanka an Rücken und Arm. da sie zu eingebildet war, um zuzugeben, dass sie es genoß, tat sie so, als würde sie es gar nicht bemerken. Dein Stolz bringt dich noch ins Grab. Schalte es kurz durch ihren Kopf, doch sie wischte die Worte weg, wie die Träne zuvor. "Aber ich verzichte auf ein Deja-vu, einmal reicht völlig. man soll schließlich aus seinen Fehlern lernen." Emma zuckte mit den Schultern, als wäre das Thema damit für sie erledigt. Sie hatte schließlich klar gemacht, was sie darüber dachte. Vieleicht ein wenig zu klar wenn sie noch irgendetwas von dir halten soll.

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Finnley
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Re: Bibliothek

von Finnley am 05.03.2023 17:55

"Wow", rutschte es mir heraus, als Nevenka erzählte, sie stehe meist um 4 Uhr auf, wenn das Frühstück um 5:30 Uhr begann. Um 'nicht wie ein Zombie auszusehen'. Das war wahrscheinlich wieder so ein Mädchending, auch wenn ich die Aussage dieses Mal durchaus amüsant fand, um ehrlich zu sein. Wahrscheinlich ein gutes Zeichen. Dennoch, ich war mir fast zu 100 Prozent sicher, dass ich in Nevenkas Situation um 5 Uhr aufstehen würde. Frühestens. Wahrscheinlich eher um 5:15 Uhr. Musste ich eben am Abend davor duschen, auch wenn ich dann noch so lange auf eine freie Dusche warten musste.
"Das mit dem leeren Magen kann ich mir sehr gut vorstellen", erwiderte ich auf ihre kleine Geschichte. Ich hätte gern gesagt, dass ich wohl sogar mit vollem Magen innerhalb von 5 Minuten völlig fertig wäre, aber das würde wohl kein gutes Licht auf mich werfen. Deshalb ließ ich es bleiben und sagte stattdessen: "Euer Kampftraining ist bestimmt super anstrengend."
Da wir mittlerweile vor der Bibliothek standen, öffnete ich vorsichtig die Tür und flüsterte: "Da wären wir. Schulbücher sind da drüben, Fiktion dort, das Archiv da hinten und alles andere hier." Bei 'hier' holte ich recht weit mit dem Arm aus und zeigte Nevenka den größten Teil der Bibliothek, in dem sich alle Sachbücher fanden, die nicht spezifisch als Schulbuch deklariert waren, von sowas wie 'Quodpot im Wandel der Zeiten' zu 'Magische Kräuter von A bis Z'.

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Arabella

14, Weiblich

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Horned Serpent Ilvermorny Beauxbatons 4. Klasse Austausch Halbblut O.K.

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Re: Weg zur Eulerei

von Arabella am 05.03.2023 17:40

Ich war gleichsam erleichtert und völlig überfordert, als ich die Tränen auf Emmas Gesicht sah. Erleichtert, weil damit die Wahrscheinlichkeit sank, dass sie verletzt war oder Ähnliches. Überfordert, weil ich nun zugegebenermaßen keine Ahnung hatte, was ich tun sollte. In so einer Situation hatte ich bisher noch nie gesteckt, es sei denn, ich war es, die weinte. Allerdings lag das letzte Mal, dass mir das passiert war, einige Jahre zurück. Meine Mutter hatte mehr als deutlich gemacht, dass sie ein solches Verhalten nicht wünschte. Andererseits sah Emma nicht so aus als hätte sie die Tränen lange zurückhalten können. Ich hatte ein- oder zweimal mitbekommen, dass Klassenkameradinnen geweint hatten, um Mitgefühl zu bekommen (zumindest war das meine Schlussfolgerung gewesen, von der ich erwartete, dass sie stimmte) und die hatten anders ausgesehen. Außerdem schien mir Emma, um es milde auszudrücken, nicht gerade begeistert davon aus, dass ich sie in diesem Zustand angetroffen hatte. Mist, ich hätte wirklich einfach gehen sollen, schoss es mir durch den Kopf. Wenn ich genauer darüber nachdachte hätte ich in Emmas Situation gehofft, dass wer auch immer mich sah sich umdrehte und ging und möglichst niemals ein Wort darüber verlor. Aber man wusste ja nie, was man von sich auf andere übertragen konnte und bisher hatte ich da bei anderen im Schulalter eher das Gegenteil beobachtet... vielleicht war mir Emma doch ähnlicher als ich gedacht hatte.
Doch egal was ich hätte tun sollen, jetzt musste ich auf jeden Fall irgendetwas passendes sagen. Am liebsten hätte ich einfach angeboten, sofort wieder zu gehen, aber ich war mir ziemlich sicher, dass das nun, wo wir uns bereits in einer Art Gesprächssituation befanden, in die Kategorie 'unhöflich' fiele. Ich spürte, wie meine Schweißdrüsen aktiv wurden, als ich unsicher sagte: "Ich... ich wollte nur sichergehen, dass alles in Ordnung ist...?" Es war halb eine Aussage, halb eine Frage. Wobei offensichtlich nicht alles in Ordnung war. "Körperlich, meine ich", spezifizierte ich deshalb rasch, in der Hoffnung, Emma würde es nicht allzu schlecht aufnehmen. Ich brauchte sie immerhin.

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Nevenka
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16, Weiblich

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Thunderbird Ilvermorny Durmstrang 5. Klasse Austausch Reinblut Quidditch Legilimentik O.K.

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Re: Eingangshalle

von Nevenka am 05.03.2023 16:56

"Naja, es gibt jetzt keine feste Zeit. Aber wenn man was vom Frühstück haben möchte, sollte man schon spätestens um 5:30 Uhr erscheinen. Ich stehe meistens kurz nach vier auf, weil ich nicht aussehen möchte wie der letzte Zombie. Außerdem sind da meistens noch ein paar Duschen frei", erzählte ich locker. Ich war daran schon so gewöhnt, dass das für mich nicht spektakulär war. Allerdings konnte ich mir schon vorstellen, dass es für jemanden, der um acht Uhr mit dem Unterricht begann, merkwürdig klingen musste.
Deswegen fügte ich erklärend hinzu: "Auch wenn dadurch natürlich vor allem Disziplin gelehrt wird, ist es hilfreich, dass man sich so vor dem Kämpfen bei Sonnenaufgang stärken kann. Ich habe mal verschlafen und musste dann mit leerem Magen mitmachen. Danach hatte ich gar keine Energie mehr." 
Dass wir nochmal in den Keller mussten, fand ich zwar ein wenig nervig, aber trotzdem winkte ich seine Entschuldigung nur mit einer Handbewegung ab. Dann dackelten wir halt nochmal runter. Nach der langen Reise war es mir sowieso recht, mir ein wenig die Beine zu vertreten.

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Nevenka
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16, Weiblich

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Thunderbird Ilvermorny Durmstrang 5. Klasse Austausch Reinblut Quidditch Legilimentik O.K.

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Re: Butterbierstand in der Eingangshalle [Willkommensfeier]

von Nevenka am 05.03.2023 16:25

Bei anderen Menschen wäre mir eine minimale Änderung der Mimik vermutlich nicht aufgefallen; aber weil ich Emma so genau beobachte, konnte ich tatsächlich einen Unterschied in ihrem Gesichtsausdruck bemerken. Und - auch wenn ich das eigentlich noch nicht einmal vor mir selbst zugeben wollte - spürte ich, dass mein Herz schneller schlug, als ich Emma lächeln sah. Weil es irgendwie echt wirkte. Zumindest ein wenig. 
Sie lächelt meinetwegen. Weil ich ihr ein Kompliment gemacht habe. Dachte ich, irgendwie glücklich. Deswegen konnte ich auch nicht verhindern, dass sich ebenfalls ein Lächeln auf meine Lippen stahl. Was das jetzt genau bedeutete, dass mich ihre Authentizität glücklich machte, darüber wollte ich jetzt absichtlich nicht nachdenken.
Als sich Emma plötzlich verschluckte, nachdem ich quasi den Vorschlag gemacht hatte, nochmal gemeinsam auf der Toilette zu verschwinden und da weiterzumachen, wo sie aufgehört hatten, legte ich meine rechte Hand sanft auf ihren Rücken und klopfte vorsichtig, um sie beim Atmen zu unterstützen. Außerdem konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, ihr mit meiner anderen Hand beruhigend über die Schulter zu streicheln. 
Ich hoffte, dass sie meine Berührungen nicht abschüttelte. Sie waren zwar unschuldig, doch trotzdem genoss ich es, ihren Körper unter meinen Fingern zu spüren. Ich ertappte mich bei der Vorstellung, wie sich meine Hände an anderen Stellen ihres Körpers anfühlen würden. 
Allerdings wurden diese Gedanken schnell von Verwirrung ersetzt. Warum hatte Emma sich bei meinen Worten verschluckt? War ihr die Ganze Sache unangenehm? Wollte sie das Geschehene etwa nicht wiederholen, wie ich angenommen hatte? 

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Emma

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Re: Weg zur Eulerei

von Emma am 05.03.2023 09:11

Das Mädchen war so in ihren Gedanken und ihrem Schmerz versunken, dass sie gar nicht bemerkte, dass sich jemand ihr näherte und erst viel später realisierte, dass sie angesprochen worden war. Eigentlich wollte Emma nicht aufsehen, niemand sollte sie so sehen, wo er sie doch unweigerlich bereits gehört haben musste. das würde ihrem Ruf gar nicht gut tun. Doch nach etwas überlegen, erkannte sie die Stimme, auch wenn sie nicht ganz bei sich war. Mit Tränen überströmten Gesicht wandte sie sich Arabella zu. "Ja!?" Antwortete sie und gab sich alle Mühe, beherrscht zu klingen, was natürlich nicht wirklich gelang, da sie noch am Schluchzen war. Es war einerseits eine Antwort, bestätigend, dass sie es war. Andererweits eine Frage, was das Mädchen von ihr wollte. Wenn sie jetzt mit einer Antwort von ihrer Schule kommen würde, wäre das mehr als der unpassendste Zeitpunkt und Emma würde sie definitiv zum Teufel jagen, wenn sie es wagte, jetzt damit anzukommen. Aber Em sah keinen Brief in ihrer Hand, also schien das auszuscheiden. "Was ist." Setzte sie also nocheinmal mit zitternder Stimme nach, versucht bestimmt und abweisend zu klingen. Sie hatte nun schon genügend Probleme und wollte sich keine Gedanken machen, was eine Austauschschülerin von ihr denken oder halten würde.

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Finnley
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Re: Eingangshalle

von Finnley am 04.03.2023 01:20

[Interessant, dass es das Frühstück VOR dem Kampftraining gibt ;D]

Erleichtert, dass das Freundschaftsthema (zumindest vorerst) abgeschlossen zu sein schien, entspannte ich mich wieder ein bisschen. Über Nevenkas Bemerkung übers Ausschlafen konnte ich mich nur wundern, wenngleich sie mich mittlerweile nicht mehr überraschte. "Wann müsst ihr denn in Durmstrang aufstehen?", fragte ich ehrlich interessiert zurück, während ich, nachdem ich mich versichert hatte, dass Nevenka mir folgte, die Große Halle wieder verließ, sodass wir uns nun wieder in der Eingangshalle befanden und Richtung Kellertreppe gingen.
"Tut mir leid", warf ich angesichts dessen kurz ein und fügte erklärend hinzu: "Die Bibliothek ist auch im Keller, ich habe nur vorhin verschwitzt, gleich dorthin zu gehen." Die Antwort auf meine vorherige Frage wollte ich trotzdem noch wissen, denn mir war ehrlich gesagt 8 Uhr schon zu früh. In der ersten Stunde musste ich mich oft wirklich anzustrengen mich zu konzentrieren statt von meinem warmen, gemütlichen Bett zu träumen. Nein, Durmstrang wäre wirklich keine passende Schule für mich.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.03.2023 01:21.

Arabella

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Re: Weg zur Eulerei

von Arabella am 01.03.2023 21:57

Nur noch einen Erker des Schulgebäudes von der Eulerei entfernt, nach dessen Passage ich diese vor mir sehen können würde, hörte ich auf einmal ein lautes Scheppern und zuckte instinktiv zusammen. Was zur Hölle war das denn?!, dachte ich aufgebracht, während ich mich hektisch nach der Quelle des Lärmes umsah - oder nach jemandem, der mich in meiner Schreckhaftigkeit beobachtet haben könnte. Beides war (zum Glück? bei der Lärmquelle war ich mir nicht ganz sicher) nicht in Sicht, doch als ich mich darauf besann mich einen Moment zurückzuerinnern kam ich zu dem Schluss, dass das Geräusch wohl aus der Richtung der Eulerei gekommen war. Verflixt.
Für einen Moment war ich hin- und hergerissen. Sollte ich meine Richtung beibehalten oder mich besser davonmachen, um später wiederzukommen, wenn hoffentlich wieder alles in Ordnung war? Eigentlich hatte ich gerade nicht das geringste Verlangen danach, in irgendein Drama hineingezogen zu werden. Andererseits, was, wenn wirklich etwas passiert war? Das Knallen war durchaus laut gewesen und sollte es sich hier um einen Schlamassel handeln, der sich nicht von selbst auflösen würde, dann wäre es unverantwortlich von mir, nicht nachzusehen. Bevor ich eine endgültige Entscheidung treffen konnte, hörte ich auf einmal einen Schrei. Das war's. Im Rekordtempo schritt ich um den Erker herum, sah mich rasch um und blieb so schnell wieder stehen, dass ich vor lauter Schwung fast selbst umgekippt wäre. Verdammter Mist, hätte ich nur auf meinen ersten Impuls gehört und mich aus dem Staub gemacht.
Einige Meter entfernt von mir an der Hauswand befand sich ein Bündel aus himmelblau und cranberryrot, kein Stück Gesicht zu sehen, aber deutlich sichtbar und schwer atmend. Eine Mitschülerin oder ein Mitschüler also, das erkannte ich auf den ersten Blick. Das größere Problem war allerdings, was ich auf den zweiten Blick zu erkennen glaubte: einige wohlbekannte, allerdings ungewohnt wirre, lange blonde Haarsträhnen, die zwischen dem Stoff des Umhanges hervorblitzten. Falls ich richtig lag, waren somit alle meine Chancen dahin, möglichst unbemerkt zu verschwinden, nach meiner sicherlich geräuschvollen Vollbremsung konnte ich mir das bei dieser Person auf keinen Fall leisten. Außerdem musste ich sicher gehen, dass sie nicht verletzt war, schließlich hatte sie (vor Schmerz?) geschrien.
Nicht ganz darüber im Klaren, was genau ich nun aber tun sollte, trat ich bis auf circa zwei Meter an das "Bündel" heran und fragte unsicher, aber deutlich vernehmlich: "Emma...?"

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