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Nevenka
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Thunderbird Ilvermorny Durmstrang 5. Klasse Austausch Reinblut Quidditch Legilimentik O.K.

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Re: Große Halle

von Nevenka am 04.02.2023 16:59

Als Finnley fragte, wie Weihnachten ablief, war ich kurz verwirrt über seinen unsicheren Gesichtsausdruck. Trotzdem stahl sich beim Gedanken von Weihnachten ein großes Lächeln auf mein Gesicht. 
"Also," begann ich zu erhzählen "40 Tage vor Weihnachten wird bei uns streng gefastet, das bedeutetet keine tierischen Produkte, weder Fleisch noch Eier oder Milch. Eigentlich gibt es in Durmstrang zu der Zeit nur Brot und ein paar Trockenfrüchte. Dafür aber werden dann am heiligen Abend bis zu neun Gänge vegetarischer Kost serviert, gefülltes Gemüse, Obst, Nüsse und Honig und so weiter. Diese Nüsse werden dann geknackt und anhand derer wird dir ein gutes oder schlechtes neue Jahr vorhergesagt.
In der Schule werden an diesem Abend nach Tradition auch alle Eltern eingeladen, um gemeinsam zu Weihnachten zu essen und zu feiern. Ab Mitternacht gehen wir als "Koledari", als Sternesinger; dann verlassen wir die Hallen von Durmstrang und sprühen mit unseren Zauberstäben Funken in die Luft und singen und tanzen, um böse Geister abzuwehren.  Am Weihnachtstag selbst speisen wir alle mit unseren Familien in Durmstrang zu Mittag, dort gibt es dann ein reichhaltiges Menü mit sehr viel Fleisch. Das schmeckt so unglaublich gut. Danach verlassen wir die Schule zusammen mit unserer Familie für zwei Wochen, bis die Schule im neuen Jahr wieder öffnet. Ist das bei euch nicht ähnlich?"
Nachdem ich mit meinem kleinen Monolog fertig war und ich aufgehört hatte, bei den Gedanken an letztes Jahr nostalgisch zu werden, versuchte ich zu ergründen, was Finnley mit dem englischen Wort "Rationalität" meinte. Das kannte ich nämlich nicht. Sobald er dann aber erklärte, dass es etwas mit Vernunft zu tun hatte, verzog ich die Mundwinkel. 
"Ich hoffe, die sind nicht alle sooo vernünftig", meinte ich mit einem verschmitzten Grinsen. Vernunft war nicht gerade mein wichtigster Wert. 

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Nevenka
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Thunderbird Ilvermorny Durmstrang 5. Klasse Austausch Reinblut Quidditch Legilimentik O.K.

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Re: Outfits für die Willkommensfeier

von Nevenka am 04.02.2023 16:11

Nevenka Ralitsa Ivankova

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.02.2023 17:08.

Arabella

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Horned Serpent Ilvermorny Beauxbatons 4. Klasse Austausch Halbblut O.K.

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Re: Gemeinschaftsraum von Horned Serpent

von Arabella am 04.02.2023 16:08

Emma war ja wirklich sehr ausdrucksstark, was ihr Gefühlsleben anging. Daran musste ich mich ersteinmal gewöhnen. Bei jemandem mit ihrem Hintergrund hätte ich eher erwartet, dass wir eine höfliche, aber belanglose Konversation führten, in der keine von uns private Gedankengänge erahnen ließ. Für mich ist es aber von Vorteil, erkannte ich, denn so kann ich sie besser einschätzen, ohne selbst etwas von mir preisgeben zu müssen. Emma schien immerhin zufrieden mit meinem weitestgehend sachlichen Tonfall und meinem gelegentlichen, höflichen Lächeln. Ob sie wohl auch einmal in den Bereich Internationale Beziehungen gehen wollte, genau wie ich? Dann wäre dieser Kontakt auf jeden Fall sehr hilfreich für mich. Gut, dass ich die Chance, am Austauschprogramm teilzunehmen, sofort ergriffen hatte.
Dass magisches Recht eher unbeliebt war, war interessant zu hören, wenn auch nicht überraschend für mich. Wie Emma schon andeutete war das wohl wieder etwas, das die meisten - wenn überhaupt - später in ihrem Leben zu schätzen lernten. Gut zu wissen war auch, dass Emma zumindest in diesem Bereich eher auf meiner Höhe war. "Da stimme ich dir zu", begann ich. "Außerdem werden dadurch ja auch grundlegende Werte und der Aufbau der magischen Gemeinschaft vermittelt, sofern sich der Unterricht an dem empfohlenen Lehrwerk orientiert." Ich warf einen kurzen Blick auf besagtes Buch, das neben meinem angefangenen Aufsatz auf dem Tisch lag. Neben dem Kapitel über Tierwesen hatte ich bereits einige allgemeiner gehaltene Abschnitte überflogen, in denen es genau um die von mir genannten Themen gegangen war.
Als Emma begann, über Heilkunst zu sprechen, nickte ich zustimmend. "Das ist wahr. Insbesondere wenn es um nichtmagische Krankheiten geht, einen grippalen Infekt oder eine verstauchte Hand zum Beispiel, ist es relativ simpel, sich selbst zu helfen." Derartige Gesundheitsprobleme waren in meinem ersten Jahr Heilkunst bereits abgehandelt gewesen, seitdem wurden magische Vergiftungen und Verletzungen behandelt. Die Königsklasse der intrinsischen magischen Erkrankungen würde in späteren Jahren Thema sein, wobei ich bereits angefangen hatte, mich darüber zu belesen.
Der Vorschlag, das Fach Heilkunst in Ilvermorny zu 'beantragen' belustigte mich zunächst innerlich, nach kurzem Nachdenken musste ich aber zugeben, dass er gar nicht so unrealistisch sein könnte. Genau dafür war dieser Austausch immerhin da: miteinander und voneinander zu lernen. Noch konnte ich allerdings sehr schwer einschätzen, wie offen die Schulleitung so einem Ansinnen gegenüber sein würde. "Solltest du diese Anregung tatsächlich offiziell vorbringen wollen, diene ich gerne mit Hintergrundinformationen", bot ich also nach reiflicher Überlegung an. "Wobei es bei so etwas natürlich darauf ankommt, wie hoch die Erfolgschancen sind. Implementiert eure Schulleitung denn generell gerne Neues oder ist sie eher traditionsbewusst?" Bei der Frage hatte ich sorgsam darauf geachtet, möglichst neutral zu klingen. Immerhin war Traditionsbewusstsein nichts Schlechtes und durchaus ein Argument (wenn auch meines Erachtens nach kein sonderlich gutes), nichts an der Auswahl an Fächern zu ändern. Hätte ich mich weniger gewählt ausgedrückt, hätte am Ende noch irgendwer verbreitet, ich hätte etwas gegen die Schulleitung und, noch wichtiger, ich hätte keine Handhabe dagegen gehabt. Denn auch so verblieb natürlich ein gewisses Risiko. Dennoch schien es mir die (formale) Beziehung zu Emma wert zu sein.
"Natürlich kann ich nach ein paar Tagen noch nicht viel sagen, aber bisher finde ich Ilvermorny sehr einladend", antwortete ich schließlich auf Emmas Frage, wie es mir hier gefiel, und hob noch hervor: "Die Bibliothek ist sehr gut bestückt."

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.02.2023 15:33.

Nevenka
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Thunderbird Ilvermorny Durmstrang 5. Klasse Austausch Reinblut Quidditch Legilimentik O.K.

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Jasper &' Nevenka | Klassenzimmer für Geschichte der Zauberei | Mitte Februar 2007

von Nevenka am 04.02.2023 15:58

Weil meine Zeit in Durmstrang mich so auf frühes Aufstehen und Pünktlichkeit gedrillt hatte, viel es mir heute nicht schwer aufzustehen. Außerdem war ich zugegebenermaßen ein wenig nervös, immerhin war heute mein erster richtiger Schultag hier. In den vergangenen Tagen hatte man uns erstmal ein bisschen Zeit zum Ankommen gegeben und mich sporadisch in ein paar Unterrichtsfächer der Fünftklässler aus Ilvermorny geschickt; aber heute würde ich meinen richtigen Stundenplan erhalten und dann ganz normal hier zur Schule gehen. 
Im Speisesaal war bereits eine Lehrerin auf mich und die anderen Schüler aus Durmstrang zugekommen und hatte uns gesagt, wo wir unsere erste Stunde haben würden und dass wir dann dort auch unsere respektiven Stundenplan erhalten würden. 
Zu meinem Leidwesen war meine erste richtige Stunde in Geschichte der Zauberei. Na super.  
Es war ja klar, dass ich gleich das Fach als erstes hatte, was mich bisher immer zu Tode gelangweilt hatte. Zumindest, was den Inhalt anging. Im Unterricht war die ganze Klasse immer mucksmäuschenstill gewesen und jeder hatte gefürchtet, aufgerufen zu werden und eine der kniffligen Fragen der Lehrkraft beantworten zu müssen. 
Mit einem genervten Augenrollen erhob ich mich deswegen vom Thunderbird Haustisch im Speisesaal und folgte ein paar anderen Fünftklässlern zum Nordturm in unser Klassenzimmer. Ich wäre lieber noch länger im Speisesaal geblieben. Das Essen in Ilvermorny übertraf das in Durmstrang um Längen. Am liebsten hätte ich den ganzen Vormittag verbracht, all die neuen Speisen auszuprobieren. 
Stattdessen machte ich mich, wirklich etwas widerwillig, mit den anderen auf den Weg. Zuhause um diese Zeit ständen wir jetzt auf dem Trainingsplatz und würden Nahkampftechniken oder unsere Ausdauer trainieren. Irgendwie vermisste ich das.
Im Klassenzimmer angekommen setzte ich mich gemeinsam mit einem Freund aus Durmstrang in die letze Reihe. Zum Glück musste ich diese Stunde nicht alleine überstehen. Auch wenn ich das nicht zugeben wollte, war ich doch ein bisschen nervös.
Ich wollte gerade eine Rolle Pergament und eine Feder auspacken, als die Lehrerin den Raum hinter dem letzten Schüler, der noch vor ihr ins Klassenzimmer huschte, betrat.
Die Frau hatte eine großes Lächeln auf den Lippen, klatschte aufgeregt in die Hände und verkündete sehr enthusiastisch: "Guten Morgen! Ich freue mich sehr, dass hier ein paar neue Gesichter unter uns sind. Seid herzlich willkommen in Ilvermorny! Ich bin mir sicher, wir werden alle sehr viel Spaß miteinander haben, und ihr-" dabei blickte sie die Ilvermornyschüler bedeutsam an "werdet unsere Gäste herzlich in Empfang nehmen. Ich persönlich freue mich auch ganz besonders über unser Willkommensfest, das bald ansteht, wo wir uns sicher alle noch näher kennenlernen werden. Ich habe mir gedacht, dass wir im Geiste dieses Austauschs, um unsere interkulturellen Grenzen zu überwinden, gleich ein wenig an der Sitzordnung ändern werden. Damit unsere Neulinge auch gleich Anschluss finden!" 
Die Frau blickte uns an, als hätte sie uns gerade all unsere Träume erfüllt; stattdessen konnte ich in den meisten Gesichtern um mich herum eher genervtes Augenrollen erkennen. Mir ging es ähnlich. Einerseits freute ich mich zwar auf Anschluss, andererseits war ich dankbar für die Möglichkeit gewesen, neben meinem Kumpel zu sitzen. Trotzdem wechselte ich meinen Platz nicht so missmutig wie manch andere. 
Die Lehrerin wirklich einfach die ganze Klasse komplett durchmischen zu wollen. Mein Freund landete neben einem Mädchen aus Hogwarts, während mich die Lehrkraft zu einem Platz neben einem dunkelhaarigen Jungen mit asiatischen Zügen winkte, der gerade frei geworden war, weil sie seinen Sitznachbarn neben jemand anderen gesetzt hatte. 
Der Junge neben mir war meiner Ansicht nach ganz hübsch, mit seinen großen Augen. Und da ich sowieso gerne neue Kontakte knüpfte und für mein Leben gerne flirtete, schenkte ich ihm ein breites Lächeln und begrüßte ihn mit einem: "Hey, ich bin Nevenka, du?" 
Ich musste mir noch nicht mal Mühe machen, zu flüstern; gerade stritten sich zwei um einen Sitzplatz, weswegen die Lehrerin gerade versuchte, das Problem zu beheben, statt mit dem Unterricht anzufangen.

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Emma

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Re: Gemeinschaftsraum von Horned Serpent

von Emma am 04.02.2023 08:52

Von ihren Gedanken ab, wandte sich Emma geistig wieder ihrer Gesprächspartnerin zu und lauschte aufmerksam ihrer nun etwas detaillierteren Beschreibung über das Schulleben in Frankreich. das waren eher Infos, die Emma zu hören gehofft hatte, was ihre Laune deutlich steigen und sie wieder lächeln ließ. "Ich finde auch, das magisches Recht eines der betsen Fächer überhaupt ist. es ist zwar nicht das beliebteste." Emma dachte da an ihre kleine Grupe, die allesamt lieber echte Magie lernten, als die dahiinterstehenden Regeln. "Aber jeder solte sich zuindest in Grundzügen damit auskennen. Schließlich betrifft es jeden. Aber naja erklär das mal der edlen Schülerschaft." Die Blondine rollte gespielt leicht die Augen und machte eine wegwerfende Handbewegung. "Aber ich habe gehört." Kam sie dann zurück zum Thema. "Das man bei euch Heilkunde unterrichtet? Das fände ich wiederum hier sinnvoll. Es muss toll sein solch grundlegende Fertigkeiten zu beherrschen und nicht ständig sofort zu einer Heilerin zu müssen." Schwärmte sie. "Vieleicht sollte man das hier mal beantragen." Emma fing an das Gespräch zu genießen. Es war nicht langweilig, im Gegenteil, sie erfuhr viel neues und Arabella, wenn auch sehr auf ihre Wortwahl bedacht, war nicht tröge oder anstrengend. "Und wie gefällt es dir hier bis jetzt?"

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Arabella

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Re: Gemeinschaftsraum von Horned Serpent

von Arabella am 03.02.2023 20:34

Ich war etwas irritiert von Emmas gehauchtem Kontrollverlust. Wobei das noch verzeihlich war, im Gegensatz zu ihrer Aussage über die amerikanische "Kultur". Mir ging es dabei jedoch ein wenig wie vorhin, als sie mich als "jemanden wie mich" bezeichnet hatte - inhaltlich war ich gar nicht so weit von Emma entfernt, hätte mich aber selbst niemals zu einer derartigen Aussage hinreißen lassen. Vor allem nicht in der Öffentlichkeit. Von der Sache her bemühte ich mich, Ilvermorny und gerade den USA offen gegenüber zu stehen, musste aber natürlich zugeben, dass ich selbst nicht ganz frei war von den Vorurteilen über die kulturlosen Amerikaner. Wobei ich zugeben musste, dass einige davon literarisch durchaus nennenswerte Beiträge geleistet hatten, Muggel wie Hexen und Zauberer.
Jedenfalls fiel es mir schwer, auf die kulturbezogene, so verächtlich vorgetragene Aussage zu antworten. Warum mussten annähernd Gleichaltrige auch immer so leicht vom guten Ton abweichen? Schließlich entschied ich mich, mich auf Emmas zweiten Satz zu beziehen: "Du hast wohl recht, dass Neues immer eine gewisse Faszination ausübt. Ich kann allerdings tatsächlich sagen, dass Ilvermorny - wie jede Schule, natürlich - gewisse Vorzüge hat. "Magisches Recht" haben wir zum Beispiel nicht als Fach, ich finde es aber extrem sinnvoll." Was nichts daran änderte, dass ich ebenfalls extrem sinnvolle Fächer wie Heilkunst und Alchemie vermisste. Und kalorienarmes Essen. Und die gepflegten, sorgfältig angelegten Gärten. Diese Sensüchte ließ mein Ton allerdings nicht vermuten.
Etwas von Beauxbatons erzählen konnte ich natürlich auch. "Die Ästhetik ist tatsächlich durchweg sehr ansprechend", umschrieb ich ihr "wunderschön" sachlicher. Ich lächelte kurz beim Gedanken an meine Heimatsschule, an der ich mich tatsächlich wohlfühlte. "Das Schloss geht direkt in die umliegende Berglandschaft über, es ist umgeben von sorgfältig angelegten Gärten mit einer großen Vielfalt an Blumen. Im Schulleben an sich wird sehr viel Wert auf Rationalität gelegt." Abgesehen von der meiner Meinung nach lächerlichen Fixierung auf Ballett, aber das musste ich ja nicht erwähnen. "Wir haben auch ein praktisches Jahr kurz vor unseren UTZ-Vorbereitungen, sodass in der Regel der Großteil der Schülerschaft nach dem Abschluss weiß, was er beruflich machen möchte, und in dem Bereich idealerweise auch schon erste Kontakte geknüpft hat." Daraus war nachweislich die geringste Ausbildungsabbruchquote, zumindest in Europa, nach dem Schulabschluss entstanden. Weltweit gab es meines Wissens nach keine Daten dazu.

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Emma

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Re: Gemeinschaftsraum von Horned Serpent

von Emma am 03.02.2023 19:28

Interessiert hörte Emma dem Mädchen zu. Die Antwort überraschte sie so gar nicht, sie war vorhersehbar, für jemanden wie Arabella. Was von einem erwartet wurde zu antworten, auf solch eine Frage. Langweilig. Doch sie ließ sich nichts ansehen. Emma hatte gehofft, etwas  reales über die Schulen Europas zu hören, denn so schnell würde sie Emma nämlich nicht zu Gesicht bekommen. Ihr Vater hatte ihr Bitten, ein Austauschjahr machen zu dürfen, abgeschmettert. Sie müsse erst mal ihr Land kennenlernen und sich vor allem auf ihre Ausbildung konzentrieren, bevor sie sich von fremden Orten ablenken lassen durfte. Und natürlich blieb Em nichts anderes übrig, als zu gehorchen. Deswegen konnte sie sich die Enttäuschung über die mustergültige Antwort nicht ganz verkneifen. "Ich habe gehört, es muss wunderschön dort sein." Hauchte Emma, nun etwas in Gedanken versunken, wie es wohl war, woanders hinzukönnen, weg von all dem Druck und der Verantwortung. Wundersame Orte zu erkunden und wahrhaft Neues zu entdecken. Mit einem Seufzer schob sie die Gedanken beiseite. Zu Träumen würde die Realität nicht ändern. Nur die besten Leistungen zu erbringen um Vater gut zu stimmen, auf dass er sie nach ihrem Abschluss reisen lassen würde. "Stimmt, hören kann man viel. Erleben muss man es selber." Sagte sie mit fester Stimmt, wieder ganz sie selbst, als wäre es das natürlichste der Welt und sie wüsste, wovon sie redete. "Wobei man hier kaum von Kurltur reden kann." Gab sie verächtlich zurück. "Aber alles ist toll, wenn man es nicht gewohnt ist." Emma zuckte mit den Schultern.

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Emma

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Re: Outfits für die Willkommensfeier

von Emma am 03.02.2023 18:01

anya-taylor-joy-critics-choice-awards-dress-2021.png


Quelle: https://www.popsugar.co.uk/fashion/anya-taylor-joy-critics-choice-awards-dress-2021-48203451?utm_medium=redirect&utm_campaign=US:DE&utm_source=www.google.com

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Arabella

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Re: Gemeinschaftsraum von Horned Serpent

von Arabella am 02.02.2023 23:49

Dafür, dass Emma ihre Lautstärke senkte, war ich ihr durchaus dankbar. Damit befanden wir uns schon einmal weniger auf dem Präsentierteller, da auch andere um uns herum leise redeten. Ich bemühte mich in solchen Situationen immer, nicht hinzuhören und die Privatsphäre meiner Mitmenschen zu respektieren, aber aus den paar Worten, die ich zusätzlich aufgeschnappt hatte, schloss ich, dass es dabei sowohl um Privates als auch um Schulprojekte ging. Trotzdem war es natürlich kein ideales Setting für ein Gespräch. Etwas höfliches Geplänkel würde aber wohl möglich sein.
"Schüchtern" war wohl nicht das schlimmste Wort, mit dem man beschrieben werden konnte, aber die Art wie Emma sich äußerte nahm ich dennoch als etwas herablassend wahr. Außerdem sah ich mich selbst nicht als schüchtern, eher als mit gebührender Zurückhaltung agierend. Das schienen jedoch viele nicht zu verstehen. Emmas Verhalten erschien mir etwas ambivalent: zum einen gab sie sich anscheinend Mühe, mir entgegenzukommen (eine höfliche Grundhaltung, die wohl ihrer Erziehung und ihrem Umfeld geschuldet war), zum anderen gab mir ihr Kichern Rätsel auf. Spontan hätte ich es mit einer herablassenden Haltung assoziiert, aber ich hatte für derartige Verhaltensweisen kein gutes Gespür. Wenn Erwachsene sich mit mir unterhielten, kicherten sie nie. Sowas kannte ich eher von Lästereien, die ich zufälligerweise bei Gleichaltrigen mitbekommen hatte. Die Kichernden waren dann allerdings nicht entgegenkommend mir gegenüber.
Im Prinzip spielten all diese Überlegungen, die sich in einem Sekundenbruchteil in meinem Unterbewusstsein abspielten, zum Glück keine Rolle für mein Gespräch mit Emma. Die Art unserer Bekanntschaft gebot es, dass wir uns höflich unterhielten, das war glasklar. Zumal sie sich im nächsten Satz sogar bei mir entschuldigte. Die Formulierung "jemandem wie dir" stoß mir zwar ein bisschen sauer auf, andererseits musste ich zugeben, dass ich oft ähnliche Gedankengänge hatte, wenngleich ich dafür hart mit mir ins Gericht ging. Damit mir im Nachhinein keiner einen Strick aus einer vergleichbaren Aussage drehen konnte, ich aber trotzdem Emma gegenüber höflich bis freundlich blieb, lächelte ich leicht, als sie diesen Satz sagte. Mit dem "Sicherheit geht vor" Teil konnte ich mich außerdem sehr gut identifizieren. Wieder ein Punkt für Emma, den ich in meiner unterbewussten Analyse ihrer Person abspeicherte.
Die Frage bezüglich der Schulen in Europa konnte ich nun endlich relativ unverfänglich beantworten. "Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden mit Beauxbatons", erklärte ich wahrheitsgemäß. "Aber natürlich schadet es nie, mehrere Perspektiven auf Bildung einzuholen. Und selbstverständlich wollte ich die Gelegenheit wahrnehmen, die amerikanische Kultur aus erster Hand kennenzulernen. Es ist ja doch immer etwas anderes, ob man sich formal darüber informiert oder einzelne Personen aus einem Land oder in diesem Fall Teil eines Kontinents kennenlernt oder ob man tatsächlich selbst einige Monate dort verbringt", fügte ich sachlich hinzu. Des Weiteren würde ein Austauschjahr in Ilvermorny meinem Lebenslauf nicht gerade schaden, aber sowas sagte man natürlich nicht laut.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.02.2023 20:05.

Fiona
Gelöschter Benutzer

Re: Outfits für die Willkommensfeier

von Fiona am 02.02.2023 23:31

Name des Charakters: Fiona 
Outfit:
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.02.2023 23:34.
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