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Re: Beziehungen von Cale Ravenson
von Hermine am 15.05.2026 12:15Können wir gerne so eintragen.

My bad habits lead to late nights endin' a l o n e. Conversations with a stranger I barely know.
Swearin' this will be the l a s t, but it probably won't. I got nothin' left to lose, or use, or do.
Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren
von Arabella am 15.05.2026 12:12Ich war extrem erleichtert, als meine Mutter das Zeugnis einfach so kommentarlos unterschrieb, denn ich hätte ihr durchaus zugetraut, dass der Anblick meiner Besenflugnote schwarz auf weiß einen erneuten Regen an Vorwürfen auslöste. Zum Glück war dem nicht so. Während sie im Bad war, brachte ich meine Sachen in mein Zimmer (meine Eule ließ ich noch in ihrem Käfig; ich würde sie wegen der Muggel erst hinaus lassen, wenn es draußen dunkel war), begab mich dann aber wieder zurück ins Wohnzimmer, da ich schon damit rechnete, dass sie noch einmal mit mir würde reden wollen, bevor sie sich auf dem Weg zu dem Essen machte. Und da hielt ich es für höflicher, direkt im Wohnzimmer auf sie zu warten, statt sie noch an mein Zimmer klopfen zu lassen. Auf solche Kleinigkeiten war ich schließlich meine gesamte Kindheit über gedrillt worden und ein Jahr "Abwesenheit" in Beauxbatons hatte nicht dazu geführt, dass ich sie vergaß.
Mit meiner Vermutung behielt ich recht: meine Mutter kam kurz darauf herein, um mir ihr Outfit zu zeigen. Um ehrlich zu sein gehörte Mode nicht zu meinen besonderen Interessen, obwohl mir natürlich klar war, dass es wichtig war zu wissen, wie man sich kleidete. Und meine Mutter sah genau so aus, wie sie mir stets beigebracht hatte, dass man das tat, wenn man zu einer internationalen politischen Veranstaltung unterwegs war. "Sehr passend", antwortete ich also in meinem typischen, neutralen Tonfall. Ich hätte noch weiter ausführen können, warum es passend war, aber einerseits wusste meine Mutter das sicherlich selber und andererseits war es nicht meine Art, mehr zu sagen als nötig.

Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren
von Cale am 15.05.2026 11:45Anhand des fehlenden britischen Akzents war ich ein wenig überrascht über die Aussage, Edith sei in Hogwarts ausgebildet worden, und hätte gern mehr darüber gewusst. Doch es war nicht schwer zu verstehen, dass sie die 'längere Geschichte' gerade nicht erzählen wollte, weshalb ich mich mit Fragen diesbezüglich zurückhielt. Da ich ebenfalls nicht der geselligste Mensch war (wenn auch vermutlich mehr als Edith), machte ich mir auch nicht die größten Hoffnungen, später mehr darüber zu erfahren. Schade eigentlich, denn neben meiner allgemeinen Wissbegierde empfand ich Edith als überdurchschnittlich interessanten Menschen. Ihre offenere Miene, als ich von meinem Haus erzählte, registrierte ich und dachte: Das würde ja durchaus zu dem Nachnamen passen. Im Gegensatz zu ihrer schulischen Vorgeschichte hoffte ich bei ihrem familiären Hintergrund durchaus, dass er sich noch aufklären würde; immerhin wusste darüber höchstwahrscheinlich nicht nur sie bescheid, womit ein persönliches Gespräch nicht der einzige Weg sein würde, mehr darüber herauszufinden. Außerdem hatte sie keine Andeutung gemacht, nicht darüber sprechen zu wollen. Ich wollte gerade mit einem etwas ratlosen 'ja' auf Ediths Frage antworten, als eine Person auf uns zukam, die ich von meinem Vorstellungsgespräch wiedererkannte: die stellvertretende Schulleitung. Da besagte Person aussah, als würde sie uns gleich ansprechen, nickte ich nur kurz in Richtung Edith und wartete ab, bis sie das tat.
Re: Beziehungen von Cale Ravenson
von Cale am 15.05.2026 11:20Vielleicht erstmal Bekannte und dann später Freundinnen? :)
Re: Krankenflügel
von Cale am 15.05.2026 11:15"Es ist gut, dass du hier bist", meinte ich beschwichtigend auf Hermines begonnene Rechtfertigung und meinte es auch so. Hätte sie die Wunde einfach verbunden, ohne sie vorher zu reinigen, hätte sie eine Infektion riskiert, die zum einen unangenehm für sie geworden und zum anderen auch schwerer für mich zu behandeln gewesen wäre. "Setz dich bitte da drüben hin", fügte ich hinzu und gestikulierte in Richtung des Stuhls, der an dem Tisch stand, auf dem sich meine Materialien inzwischen befanden.
Ihre Schilderung löste in mir kurzzeitig Verwunderung aus. "Ein Hodag außerhalb des Reservats in Rhinelander?", verbalisierte ich meine Gedanken, während ich die Verletzung näher untersuchte. Ich hatte meinen UTZ in Pflege magischer Geschöpfe nicht umsonst mit einem O abgeschlossen und wusste genau über das Geschöpf bescheid, das Hermine gebissen hatte, weshalb ich auch über ihre Schilderung bezüglich der Mondkälber nicht sonderlich überrascht war. Damals hatten wir eine Exkursion in besagtes Reservat unternommen und unter anderem eine Fütterung miterlebt.
"Danke", erwiderte ich höflich auf Hermines Aussage hin, ich sei eine fantastische Heilerin und wisse sicher, was zu tun sei. Da ich mir meiner selbst ziemlich sicher war (allerdings auch zurecht), zog ich sie nicht in Zweifel. "Wir müssen sie reinigen", erklärte ich kurz darauf und begann, genau das zu tun. Bei der Berührung führte ich beinahe automatisch ein paar körperliche Grunduntersuchungen durch - es ging einem in der Heilausbildung in Fleisch und Blut über, zumindest mir. Kurz war ich überrascht über das, was ich erfuhr, doch das Gefühl währte nicht lange, da ich wusste, dass Hermine verheiratet war und bereits eine Tochter hatte. "Du bist schwanger, oder?", wollte ich wissen, wobei es eigentlich eine rhetorische Frage war. Ich war mir dessen, was ich gefühlt hatte, ziemlich sicher. Natürlich hatte ich zuvor routinemäßig einen Zauber über uns gelegt, der es anderen unmöglich machte zu hören, was wir sagten. Immerhin war ich mir meiner Schweigepflicht bewusst.
Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren
von Catherine am 14.05.2026 21:53Der Weg zur Appartmenttür erschien mir ungewöhnlich lang, während ich den Koffer schweigend hinter mir herschweben ließ. Der Appartmentkomplex, in dem wir lebten, war hauptsächlich von Zaubererfamilien bewohnt. Ich hatte Arabella und mir hier unser eigenes Zuhause aufgebaut, um uns von meinen Eltern zu distanzieren. Ab und an besuchten uns mein Bruder, nie aber meine Eltern. Wenn überhaupt, waren wir bei ihnen zu besuch. Vor der Tür angekommen, hielt ich meinen Zauberstab an das Schloss und die Tür schwang auf. Meine anfängliche Frustration über Arabellas Versagen in Besenflug, hatte sich mittlerweile etwas gelegt. Es beruhigte mich, dass Arabella Flugstunden nehmen würde. Hoffentlich würde das für ausreichen, um das A in Besenflug auszugleichen. Nachdem ich Ihren Koffer im Flur abgestellt hatte, kratzte ich meinen Raben, Seraphin, zur Begrüßung unterm Kinn und begab mich anschließend zum Tisch, um Arabellas Zeugnis wortlos zu unterschreiben. Als mein Blick über die Zahlreichen Os streifte, konnte ich einen Hauch von Zufriedenheit verspüren, der perfekt gewesen wäre, würde dieses eine A nicht so sehr herausstechen. Vielleicht war ich etwas zu streng mit ihr, aber Disziplin in ihrer Erziehung würde das Maximum an ihren Leistungen herausholen und sie später weiterbringen. Ich seufzte und begab mich ins Bad, um mich auf das Essen im Ministerium vorzubereiten. Ich zog mir ein schlichtes Kleid über und kombinierte es mit einem feinen Halstuch, das etwas Farbe in die Komposition brachte. In der Politik war es wichtig dem Anlass entsprechend und schlicht gekleidet zu sein, aber man durfte nicht in der Menge untergehen. "Wie findest du das, Arabella?", fragte ich meine Tochter um Rat, während ich meine Haare richtete. Viel Zeit blieb mir nicht mehr.
Re: Emma &' Tyrone | Emmas Zimmer | kurz vor der Einschulung
von Tyrone am 14.05.2026 21:05Auf das Nicken meiner Tochter hin setzte ich mich auf ihren Schreibtischstuhl, wobei ich ihren Eifer am Rande, aber positiv zu Kenntnis nahm. Die Eigenschaft überraschte mich nicht, da ich bereits bemerkt hatte, wie sehr Emma sich auf alles freute, was mit Ilvermorny zu tun hatte. Bisher war sie auch immer sehr fleißig gewesen, weshalb ich insgesamt damit rechnete, dass sie sich auf der Zauberschule gut machen würde. Das hieß natürlich nicht, dass ich der Sache einfach so ihren Lauf lassen würde. Etwas konnte sich trotz guter Vorzeichen negativ entwickeln.
"Du weißt, dass es den Ruf der ganzen Familie schädigen würde, wenn du schlechte Noten schreibst - ein Ohnegleichen im absoluten Großteil der Fächer und ein Erwartungen Übertroffen, wenn du dich schwerer tust, sollten der Standart sein", begann ich, wobei ich das eigentlich nicht erwähnen müsste, da es selbstverständlich war. Der Form halber tat ich es trotzdem. Dann kam ich zu meinem eigentlichen Anliegen: "Aber es gibt auch soziale Anforderungen. Zum einen natürlich, dass du dich mit den Lehrern gutstellst. Zum anderen ist es sinnvoll, dass du dir eine Gruppe an Freunden aufbaust, die dich im Fall des Falles unterstützen." Natürlich war das trotz der suggestiven Formulierung eine Anweisung, kein Vorschlag, was Emma klar sein sollte.
Re: Entweder oder
von Hermine am 14.05.2026 18:12Beauxbatons
Voldemort oder Umbridge?

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Re: Beziehungen von Cale Ravenson
von Hermine am 14.05.2026 18:01Dann werf ich dir mal Hermine hier rein.
Abgesehen von Kolleginnen wäre es schön, wenn sie sich noch (mehr) anfreunden.

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Re: Krankenflügel
von Hermine am 14.05.2026 17:18Hermine war sichtlich erleichtert als sie eine Antwort bekam. Und dann auch noch von der Person, die sie erhofft hatte. Cale und Hermine waren Kolleginnen und kannte sich bisher nicht all zu gut. Hermine kannte Cale jedoch bereits so gut, dass sie wusste, dass Cale in ihrem Beruf genau richtig war und daher hatte sie zu ihr blindes Vertrauen. Die Braunhaarige folgte also Cales Stimme und hatte sie auch bald erreicht. Um ehrlich zu sein sah Cale recht beschäftigt aus, woraufhin Hermine ihr Gesicht entschuldigend verzog. "Glaub mir, ich wäre nicht hier, wenn unser werter Kollege ...", fing sie an, verstummte aber recht schnell. Sie wollte ihrem Kollegen, der es ja nur gut mit ihr meinte, nicht anprangern. Eigentlich musste Hermine sich glücklich schätzen, Kollegen zu haben, die sich um sie sorgten. "Es ist eine Bisswunde. Es war ein Hodag.", berichtete die ehemalige Gryffindor dann und versuchte dabei ruhig zu bleiben. Es entwich ihr ein Seufzer. "Aber ich bin selbst schuld.", fuhr sie fort,"ich hätte mehr Geduld haben sollen. Ich konnte den Besuch bei den Mondkälbern nicht abwarten und war vorher bei ihnen." Zwar war Pflege magischer Geschöpfe nie Hermines Lieblingsfach gewesen, doch hätte sie durchaus wissen müssen, dass Hodags die Geruch von Mondkälbern nicht widerstehen können und alles, was danach riecht als ihre Beute ansehen. Es brachte jedoch rein gar nichts, sich jetzt Vorwürfe zu machen. Hermine streckte Cale ihre verletzte Hand hin. "Ich weiß, dass du eine fantastische Heilerin bist. Daher bin ich mir sicher, dass du weißt, was zu tun ist.", sagte sie und hatte dabei ein zuversichtliches Lächeln auf den Lippen.

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