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Catherine

33, Weiblich

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Beauxbatons Abschluss Reinblut Magischer Beruf O.K.

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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

von Catherine am 09.05.2026 19:38

Arabellas Worte hingen in der Luft und es dauerte eine Weile, bis ich diese verarbeitet hatte. "Was war das? Ein A? Soll das ein schlechter Scherz sein? Wenn ja, ist das nicht einmal ansatzweise lustig."
Ich sah entrüstet zu Arabella hinüber, ihr Blick nach vorne gerichtet hatte, die Finger immernoch fest ineinander verschweißt. Ein Anflug von Schwäche. Kein Anzeichen daran, dass das alles als Scherz gemeint war. Es dämmerte mir, das Arabella in Besenflug wirklich mit einem A bewertet wurde - meine Tochter!
"Dir ist klar, dass diese Note nicht verbesserbar ist? Das war dein einziges Schuljahr mit Besenflug, und du hast deine Note in den Sand gesetzt?"
Frustriert massierte ich meine Schläfe. "Ich hoffe du weißt, dass du Mist gebaut hast? Auch eine schlechte Note in 'nicht relevanten Fächern' wie Besenflug kann dir deine Zukunft verbauen. Es ist ein Basis Skill, der beherrscht sein muss!"
Das Auto kam ruckartig zum Stehen als es in unsere Einfahrt beim Mechelsensteenweg einparkte. Ich blieb zunächst sitzen, um die schlechten Nachrichten zu verarbeiten und meine Nerven zu beruhigen. Eine unangenehm Stille hing über uns.

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Emma

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Re: Ungenutztes Klassenzimmer

von Emma am 09.05.2026 19:36

Mit Schwung ging die Tür auf und Emma glitt durch den Spalt, das Holz auch sogleich ins Schloss fallend. "Wie die Aaßgeier." Murmelte das blonde Mädchen, seufzte, drehte sich in den Raum und musste sogleich heftig nießen. Sie zog ein Taschentuch aus ihrem Umhang, wedelte damit etwas theastralisch vor ihrem Gesicht herum und hielt es sich anschließend vor die Nase, welche inzwischen etwas gerümpft war. Die ortkundige Schülerin hatte mit absicht diesen Raum vorgeschlagen, wusste sie genau, dass hier niemand auch nur aus Versehen rein stolpern würde und damit perfekt war für dieses kleine Geheimtreffen. Denn es würde irgendwann auffallen, wenn die beiden Mädchen sich regelmäßig im Gemeinschaftsraum, der Bibliothek oder auch nur an irgendeinem anderen öffentlichen Ort treffen würden und wenngleich es nichts ungewöhnliches war, Emma war vertrauensschülerin und für Austauschstudenten verantwortlich und Arabella war eine solche. Irgendwann würde es doch auffallen, dass sie nunja auffällig viel Zeit miteinander verbrachten, was aufgrund ihrer gemeinsamen Projektplanung auch dringend notwenig war, aber eben nicht gleich die Runde machen sollte.  Nachdem sich Emmas Lunge an die Staubbelastung des Raums gewöhnt hatte, war sie immerhin ein verwöhntes reinliches Kind, wandte sie sich zu eben jener. "Manche Leute brauchen echt viel Aufmerksamkeit, und ich meine nicht mich, wenn dem auch so sein möge." Lästerte sich Emma kurz von der Seele, nicht dass es Arabella interessieren würde, aber Emma redete eben gern über sich und an Herdrücken war sie auch noch nicht gestorben. dann ging sie an den Tisch, an den auch Arabella sich gesetzt hatte, machte den Stuhl etwas sauber und ließ sich nieder. "Fandest du nicht auch, dass unsere Eltern sich etwas zu viel unterhalten haben auf dem Bankett?" Fragte sie nun, in ihrer Tasche nach ihren Unterlagen suchend. Eine Frage die ihr seit dem Abend nicht mehr aus dem Kopf gegangen war, es interessierte sie sehr, die Meinung der anderen zu den Angewohnheiten ihrer Mutter und ob sich das die Blondine nur etwas eingebildet hatte.

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Emma

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Horned Serpent Ilvermorny 6. Klasse VertrauensschülerIn Halbblut O.K.

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Re: Emma &' Tyrone | Emmas Zimmer | kurz vor der Einschulung

von Emma am 09.05.2026 19:22

Das Mädchen folgte mit dem Blick ihrem Vater, welcher natürlich sofort den Koffer bemerkte. Seine Gedanken dazu konnte sie sich auch auch bildlich vorstellen, weshalb sie ihre Übervorsicht nun verfluchte. "Ja, Vater. Und ich kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass auch nichts fehlt." Antwortete sie deshalb eifrig, in der Hoffnung eines guten Eindrucks, dessen Erfolges sie allerdings bereits jetzt als mäßig einstufte. Sicher war es wichtig auf Nummer sicher zu gehen, doch zu lange zu grübeln führte zu nichts und es zeugte auch von wenig Selbstvertrauen, nochmal und nochmal etwas zu kontrollieren, und das würde natürlich nicht gerade positiv aussehen. Sei es drum, wegen des Packzustandes ihres Koffers war ihr Vater sicher nicht gekommen, den würde sie auch morgen früh nochmal mit Mutter durchgehen. Immerhin war es ihr erstes Mal Koffer packen und auch wenn Emma natürlich über die Ferien heim kommen würde, war es doch eine Menge Zeit die abzudecken war bis dahin und an vieles zu denken, vor allem wenn man eben keine Erfahrung hatte. "Womit kann ich dir helfen?" Fragte das kleine blonde Mädchen in höflich neutralem Ton nun weiter, denn wie gesagt, wegen etwas bestimmten musste er ja hier sein und der Koffer war es nicht. Eine Unterhaltung war möglich, wenngleich unwahrscheinlich, ihr Vater war kein Plapperer, er konnte reden, stundenlang, geschäftlich, oder Ansprachen handeln, aber das hier war nicht der übliche Rahmen. Natürlich verbrachte Emma sehr gern Zeit mit ihrem Vater, welcher zwar streng war aber sehr viel zu lehren hatte und vor allem sein Selbstvertrauen bewunderte das Kind sehr. Genauso wie ihr ältester Bruder als erster Sohn, wurden von ihr als erste Tochter auch mehr erwartet als von den anderen Kindern, was Em stolz machte und bisher auch vom Druck aushaltbar war. Ob sich dass nun mit ihrer magischen Ausbildung ändern würde? So war sie allerdings guter Dinge und von einer gewissen kindlichen Fröhlichkeit, dass ihr Vater sich Zeit für sie genommen hatte.

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Tyrone

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Horned Serpent Ilvermorny Abschluss muggelstämmig MACUSA Magischer Beruf Okklumentik Legilimentik O.K.

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Re: Emma &' Tyrone | Emmas Zimmer | kurz vor der Einschulung

von Tyrone am 09.05.2026 18:55

Wie erwartet musste ich nicht lange einsam vor der Tür verweilen, bis meine Tochter diese öffnete. Sie begrüßte mich höflich und, wie ich durchaus bemerkte, etwas nervös. Daran sah ich allerdings an sich nichts negatives; ich fand es nur angemessen, dass meine Kinder einen gewissen Respekt vor mir hatten. Natürlich versuchte ich ebenfalls, eine positiv-liebevoll konnotierte Beziehung zu ihnen zu pflegen. Das allerdings eher unterbewusst und zugegebenermaßen auch eher nachrangig.
Auf Emmas Aufforderung hin betrat ich ihr Zimmer. Sofort fiel mir der offene Koffer auf. Meine erste Reaktion war ein innerliches Heben einer Augenbraue - hatte sie etwa noch nicht fertig gepackt? Ein zweiter Blick auf den Koffer offenbarte allerdings, dass dieser bis oben hin voll von ordentlich gefalteter Kleidung, platzsparend gepackten Schulutensilien und ein paar wenigen persönlichen Dingen war. Das in Verbindung damit, dass ich meine Tochter quasi nur vorbildlich kannte, hielt mich davon ab, die imaginäre Geste in die Tat umzusetzen. Stattdessen fragte ich in neutralem Tonfall: "Na, hast du schon alles gepackt?"

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Emma

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Horned Serpent Ilvermorny 6. Klasse VertrauensschülerIn Halbblut O.K.

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Re: Emma &' Tyrone | Emmas Zimmer | kurz vor der Einschulung

von Emma am 09.05.2026 16:53

Morgen würde Emma endlich zur Schule gehen. Aber nicht irgendeine langweile normale No-Maj Schule, nein, sie würde nach Ilvermorna gehen, um Zauberei zu lernen. Ihre magischen Fähigkeiten waren in den letzten Jahren nicht zu leugnen gewesen, wenngleich sie sich auch zwar nur wie kleine Funken und Glitzer auswirkten, wenn das Mädchen glücklich war, was von da an reichlich häufig vorkam. Und nun war sie endlich alt genug, ihren beiden älteren Brüdern an die Schule zu folgen. Der einzige Nachteil, seit die Einladung gekommen war, war ihr Vater nun noch strenger. Sie hatte bereits die alten Schulbücher ihrer Brüder in die Hand gedrückt bekommen und allerlei andere Lektüre zu magischen Themen. Zwar waren diese Bücher willkommene Abwechslungen zu ihrem Sprachunterricht oder den anderen Themen, hauptsächlich alles was No-Maj Kinder in der Schule lernten, denn Emma sollte runherum gebildet werden, nicht eben nur in den magischen Fächern. da aber von Anfang an erwartet wurde, dass sie ab diesem jahr eben mit ihrer mgaischen Ausbildung beschäftigt sein würde, hatte sie alles andere eben vorher lernen müssen. Zum Glück war das Kind sehr lernbegierig und auch mit einer raschen Auffassungsgabe gesegnte, sodass ihr das lernen an sich, aber auch das stillsitzen an sich wenig ausmachte. Nur des nachts, wenn sie nicht lesen, üben oder trainieren musste, träumte sie von dieser Schule und all den tollen Dingen, die sie bald vollführen könenn würde und vom Besen fliegen. Ihr nächstältester Bruder hatte eine echte Begabung, das hatte man auch bereits in seinem ersten Jahr festgestellt und Emma liebte es sehr, ihm voim Fenster aus bei seinen Runden um das Anwesen, des Nachts damit neimand es etwas sah auch wenn das Haus der Familie etwas abseits und mit hohen Mauern umgeben, stand. Und nun war es soweit, morgen war es soweit. Und so war Emma nach dem Abendessen in ihr Zimmer gehüpft und überprüfte zum gefühlt tausendsten Mal ihren Koffer, damit sie auch nicht vergessen möge. Nicht ganz unerwartet klopfte es dann an ihrer Tür. Natürlich klopfte in diesem Haus jeder und keiner würde eintreten, wenn er nicht eingebeten wäre, und so hatte Em gelernt am Klopfen den besucher zu erkennen. das Mädchen fror vor ihrem Kleiderschrank kurz fest, eilte dann aber schließlich schnell zur Tür, öffnete und trat sogleich beiseite, um den Vater mit einem "Bitte komm herein." höflich zu begrüßen, wobei ihre Stimme aus Nervösität etwas dünner war als sonst.

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Tyrone

43, Männlich

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Horned Serpent Ilvermorny Abschluss muggelstämmig MACUSA Magischer Beruf Okklumentik Legilimentik O.K.

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Emma &' Tyrone | Emmas Zimmer | kurz vor der Einschulung

von Tyrone am 09.05.2026 13:43

Nachdem wir als Familie zu Abend gegessen hatten, wartete ich, bis alle meine Kinder in ihren Zimmern verschwunden waren. Ich teilte meiner schwangeren Frau mit, dass ich noch kurz mit Emma reden müsse, woraufhin sie mich noch ermahnte 'nicht zu streng zu sein', bevor sie sich auf dem Sofa niederließ. Wie so oft ignorierte ich diesen Hinweis quasi. Audrey war zwar selbst absolut vorzeigbar, unterschätzte aber manchmal die Wichtigkeit dessen, dass unsere Kinder es ebenfalls waren. 
Natürlich platzte ich nicht einfach so in Emmas Zimmer hinein; das wäre unhöflich und ich wollte diesbezüglich ein Vorbild für meine Kinder sein. Stattdessen klopfte ich an ihre Tür und wartete, bis sie mir öffnete. 

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Arabella

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Ungenutztes Klassenzimmer

von Arabella am 09.05.2026 11:33

Ich saß an einem der alten Tische, welche in diesem Raum, welcher doch sehr an eine Rumpelkammer erinnerte, abgestellt worden waren, und wartete auf Emma. Wir hatten uns hier verabredet, um unter uns zu sein, wenn wir unser Formular für die Befragung der Lehrer- und Schülerschaft bezüglich Heilkunde als neues Fach vorbereiten würden. Es mochte ein wenig paranoid erscheinen, aber wir wollten immerhin nicht, dass irgendjemand unsere Idee stahl. Und mir machte die wenig ansprechende Umgebung nichts aus: obwohl ein solches Zimmer, sollte es denn überhaupt existieren, in Beauxbatons mit Sicherheit für jeden außer den Hauselfen unzugänglich gemacht worden wäre - die Schule nahm das "Beau" (schön) in ihrem Namen sehr ernst -, war ich sehr unempfindlich, wenn es um die Ästhetik meines Aufenthaltsorts ging. Das spiegelte sich auch in meinem sehr spärrlich eingerichteten Zimmer wider. Selbstverständlich hatte ich euch das Merkblatt dabei, welches ich in Absprache mit Emma erstellt hatte:

Wahlfach Heilkunde
- Wahlfach ab der 3. Klasse*
- Vermittlung grundlegender Heilkräfte sowie Vorbereitung auf den Beruf des/der Heiler/in
- Klasse 3-5: Grundausbildung in Erster Hilfe, sowohl bei...
  ...nichtmagischen Unfällen
  ...magischen Unfällen, Vergiftungen und Fluchschäden
- Klasse 5-7 (UTZ-Stufe): Behandlung der häufigsten nichtmagischen und magischen (Infektions-)Krankheiten

*Das war zwar offensichtlich, da alle Wahlfächer sowohl in Ilvermorny als auch in Beauxbatons ab der dritten Klasse begannen, aber man konnte ja nie wissen, was in den Köpfen von Gleichaltrigen vorging. 

AraSigfertig1.jpg

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.05.2026 11:33.

Arabella

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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

von Arabella am 08.05.2026 23:32

Natürlich ignorierte meine Mutter wieder den Teil meiner Aussage ("alle"), der positive Informationen über meine Schulleistungen enthielt. Allerdings war ich diese Reduktion auf meine negativen Eigenschaften bzw. meine in ihren Augen unbefriedigenden Leistungen schon so gewohnt, dass es mir überhaupt nicht auffiel, geschweige denn mich überraschte. Os in allen Fächern waren der Grundanspruch, der an mich gestellt wurde, und vielleicht - nicht, dass mir das bewusst wäre - war das auch einer der Gründe, warum ich mir so schwer damit tat, in anderen als zukünftig erfolgreiche Menschen lohnenswerte Bekanntschaften zu sehen.
Als sie mir befahl, mein Kinn zu heben, tat ich das, allerdings ohne meine Finger zu lockern oder sie anzusehen. Stattdessen starrte ich mit verkrampften Händen nach vorne auf die Straße. "Meine Fähigkeiten im Flugunterricht wurden mit einem A bewertet", gestand ich in dieser Haltung leise, voller Angst vor der Reaktion, die mich gleich erwarten würde. Zum Thema Ballett sagte ich erst einmal nichts. Ich wusste zwar, dass meine Mutter herausragend darin gewesen war und mit Sicherheit nichts anderes von mir erwartete, doch ich hatte trotzdem irgendwie gehofft, dass ich darum herum kommen würde. Denn ich schätzte meine Fähigkeiten durchaus realistisch ein, womit mir klar war, dass ich ihre Erwartungen auf diesem Gebiet nicht würde erfüllen können. Zum Glück war es ja noch ein Jahr, bis ich mich für meine Wahlfächer entscheiden musste, sagte ich mir. Vielleicht würde mir bis dahin eine Lösung einfallen. Auch wenn mir das insgeheim unwahrscheinlich vorkam.

AraSigfertig1.jpg

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Catherine

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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

von Catherine am 08.05.2026 22:25

Arabella starrte auf ihre Finger. Hatte ich sie etwa eingeschüchtert? Vielleicht hatte sie die harte Wahrheit etwas abgeschreckt oder die Tatsache, dass ich laut geworden war. Doch hatte ich mit meiner Aussage nur ihr Bestes im Sinn. Ja, ich war als ihre Mutter - eine natürlich eine wichtige Anschprechperson - doch während der Schulzeit ein paar gleichaltrige zu haben mit denen man sich austauschen konnte, brachte einige Vorteile mit sich. Natürlich wäre es mir lieber, wenn ich ihre Kontakte kennenlernen würde. So könnte ich ihr Umfeld besser einschätzen und müsste mir weniger Sorgen machen. Vielleicht sollte ich sie mit auf das ein oder andere öffentliche Event des Ministeriums nehmen, um mehr Übung in Sozialem zu bekommen?
Als Arabella auf meine Nachfrage bezüglich der sogenannten "relevanten Fächer" einging wurde ich hellhörig.
"Außer Besenflug?", wiederholte ich ihre Worte, nicht sicher, ob ich gerade richtig gehört hatte. Ich hätte es erahnen sollen, körperliche Aufgaben zählten nicht zu ihren definierteren Stärken. "Heißt das, du hast nur ein E in Besenflug? Du weißt, Besenflug bietet die Grundlage für viele Disziplinen. Körperhaltung", ich deutete auf ihre jetzige Haltung, "Kinn hoch! Wenn du später einmal Ballett belegst, wird man schlechte Flugkenntnisse nicht akzeptieren." 
Zu meiner Schulzeit war ich eine der Besten in Ballett und hoffte sie würde dort - sowie später auch in meiner Arbeit am Ministerium - in meine Fußstapfen treten. Immerhin war Ballett sehr angesehen und mit viel Förderung verbunden, doch dabei war Luftballett kein unwesentliches Element.

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Arabella

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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren

von Arabella am 08.05.2026 21:52

Obwohl ich derartiges erwartet hatte, erschrak ich mich doch immer wieder, wenn meine Mutter lauter wurde. Ihre von den Wänden des Autos wiederhallende Stimme schüchterte mich ein, sodass ich es nicht wagte, sie anzusehen, als sie ihren kleinen Vortrag vervollständigte. Zum Glück musste sie ja wegen der Muggel auf die Straße gucken, sodass es nicht allzu unhöflich war, dass ich stattdessen auf meine in meinem Schoß verschränkten (ich wollte schließlich nicht riskieren, dass sie zu zittern anfingen) Finger starrte. Ich fragte mich, wie ich sie beruhigen konnte. Beinahe schon nebenbei beschäftigte es mich außerdem, ob sie mit ihren Worten recht hatte. Ehrlich gesagt konnte ich mir nicht vorstellen, dass irgendeine/r von den ChaotInnen in meinem Jahrgang irgendwann einmal einen wichtigen Kontakt darstellen könnte. Aber das zu sagen stufte ich als sehr unsicher ein und stattdessen sagte ich: "Ich werde mir nächstes Jahr besondere Mühe geben." Dabei bemühte ich mich um einen weiterhin sachlich-neutralen Tonfall, klang aber nichtsdestotrotz etwas kleinlaut. Etwas mehr Selbstbewusstsein lag in der Erwiderung auf ihre nächste Frage: "Alle Fächer außer Besenflug." Der Unterschied lag darin, dass ich hinter letzterer Aussage wirklich stand, während ich mir was die Kontakte anging nicht sicher war, ob meine Mutter nicht doch recht hatte.

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