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Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren
von Catherine am 08.05.2026 21:28Als das Gespräch in Richtung Schule überging, entging es mir nicht, dass Arabella ihre Worte sorgsam wählte. Auch wenn ihre Mimik sachlich gehalten war, schien sie mit den Worten die nun offensichtlichen Wahrheit zu umgehen. Sie hatte keine Freundschaften oder engere Bekanntschaften geschlossen. "Dir ist klar, dass das erste Schuljahr besonders wichtig ist, um Kontakte zu knüpfen? Ich hatte dir mehrfach verdeutlicht, dass die ersten Kontakte den Grundstein für ein gesamtes Netzwerk bilden. Und du hast dir ein Jahr Zeit gelassen? Ein Jahr, in welchem deine Mitschüler schon einen Vorsprung ausgebaut haben. Ein Vorsprung, der mit der Zeit schwerer und schwerer aufzuholen ist. Während du es weiter hinauszögerst, sind die anderen dir schon um Meilen voraus. Ehe du dich versiehst, könnte es sein, dass die Netzwerke schon so gefestigt sind, dass du in keines mehr hineinkommst!" Meine Stimme war lauter geworden und hallte im Auto wieder. Die Finger fester um das Lenkrad geschlossen, atmete ich hörbar ein und aus. Eine Pause, die mich die früheren Worte Arabellas revue passieren ließ.
Ich wandte meinen Blick zurück zu meiner Tochter und runzelte skeptisch die Stirn. "Was genau ist mit 'relevanten Fächern' gemeint?"
Re: Festsaal
von Emma am 08.05.2026 16:03Nach einem taktischen Blick zu ihrem Vater, der sich immernoch mit der anderen Botschafterin unterhielt, und sie damit nicht beachtete, gut für Emma, würde sie wohl nun also den gesamten Abend für sich haben können. Nach dem Hin und her, Hände schütteln und Lächeln bis das Gesicht weh tat, hatte sich die Blondine nun endlich ihre Auszeit erkämpft. Obwohl das nicht gerade der richtige Begriff war, denn sie wurde ihr ja von Arabellas Mutter geschenkt. Sie wusste, wenig von der Frau, da Arabella sie in ihrer bisherigen Unterhaltungen wenig erwähnt hatte, aber wer redete schon gern über seine Eltern, zumindest in dem Alter, daher auch nicht weitert ungewöhnlich und so wusste Emma ja auch nicht, was zu dieses seltsam endloses Unterhaltung geführt haben mochte, aber es war auch total egal. Sollte es um wichtige geschäftliche Angelegenheiten gehen, würde ihr Vater ihr schon sagen, was er für sie zu wissen als angebracht und wichtig empfand, wenn nicht, konnte sie relativ sicher sein, dass es sich nur um Belanglosigkeiten gehandelt haben musste und die junge Frau hatte mit ihrem eigenen Leben genug zu tun und musste sich nicht noch nach dem Privatleben ihres Vaters richten. Das sich jeder, vor allem in der Familie, nach seinem Geschäftsleben zu richten hatte, reichte völlig aus. So hatte Emma also alle Zeit und vor allem Ruhe der Welt, um mit ihrer Sitznachbarin die ungemein spannende Unterhaltung zu ihren Sprachkenntnissen fortzuführen zu lange der Abend weilen mochte. "Na dann wird die spanisch vorkommen wie ein Witz, das verspreche ich dir. Sag gern Bescheid, wenn du trotzdem eine kleine Einführung brauchst oder jemanden zum gegenseitig die Aussprache üben." Bot das Mädchen auch sogleich an, ihre sonstige Arroganz war nun kaum noch hörbar, so warm war sie inzwischen mit der anderen geworden. Und natürlich genoß Emma es sehr, intellektuelle Unterhaltungen mit jemanden zu führen, der ähnlich tickte, ähnlich lebte und vor dem man nicht durchweg die Alphaglucke rauslassen musste, wie vor ihrer Clique. Natürlich genoß Emma auch das, aber es zuweilen auch anstrengend. "Eine zauberhafte Idee, das Angebot nehme ich nur zu gern an." Entgegnete sie freudestrahlend, während der Hauptgang serviert wurde. Natürlich hatte sie weniger rumlametieren noch Arabella zu irgendwas unterschwellig verleiten wollen, da sie allerdings sicher war, dass diese zu schlau für derlei Spielchen war, machte sich Em auch keine Vorwürfe.
So nahm über endlose Gespräche und gutes, und zu viel, Essen, der Abend seinen Lauf und endete nach dem Bankett, einer weiteren Rede, beider es mit gefülltem Magen noch schwerer war die Augen offen zu halten, und einem wundervollen Feuerwerk für die Mädchen müde aber glücklich.
Re: Gesuche
von Cale am 08.05.2026 09:33
Beziehung zum Suchenden: Sie ist Cales beste Freundin und damit einer der wenigen Menschen, die ihr wirklich nahe stehen. Besonders gerne unternehmen die beiden gemeinsame Shoppingtouren.
Alter: 29-30 Jahre
Blutstatus: egal
Schule: ehem. Ilvermorny
Haus: egal
Jahrgang: abgeschlossen
Beruf: Heilerin. Zunächst arbeitet sie im Atonal Spital (das amerikanische Pendant zum St. Mungo Hospital), wenn du möchtest kann sie aber gerne zeitnah als Schulheilerin zeitnah nach Ilvermorny wechseln.
Charakter: Soweit frei wählbar, solange sie mit Cales dominanter und manchmal arroganter Art klarkommt. Zusätzlich sollte sie Cales Leidenschaft für Mode und teilen.
Avatarvorschlag: Kristine Froseth, kann aber auch gern jemand anderes sein
Kann es auch ein bestehender Charakter sein (ja/nein)?: ja
Sonstiges:
Gefunden <3
Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren
von Cale am 08.05.2026 09:03"Genau", antwortete ich allerdings erst einmal auf ihre Frage nach meinem Beruf. Ich wunderte mich, woher sie das wusste, denn während sie verheiratet gewesen war, hatten sie und ihr Mann ja dessen Nachnamen getragen, weshalb ich sie nicht mit diesem in Verbindung brachte. Falls wir uns tatsächlich einmal begegnet waren, hatten wir uns vermutlich nur kurz gesehen und nicht miteinander gesprochen, sonst hätte ich sie mit Sicherheit wiedererkannt. "Mein Name ist Cale Ravenson, freut mich ebenfalls", stellte ich mich der Höflichkeit zuliebe erst einmal vor, fügte aber noch hinzu: "Darf ich fragen, woher Ihnen mein Beruf bekannt ist?" Ob sie der Sayre Familie angehörte, konnte ich später immernoch herausfinden; ich war mir gesellschaftlicher Konventionen durchaus bewusst und wollte dementsprechend nicht zu viele Fragen auf einmal stellen.
Re: Festsaal
von Arabella am 08.05.2026 06:24Meine Beziehung zu Essen war ein wenig kompliziert. Auf solchen Veranstaltungen hielt auch ich mich sehr im Zaum - zum einen, weil von mir als Vierzehnjährige wohl erwartet wurde, dass ich weniger aß als die Erwachsenen, zum anderen, weil ich generell zum emotionalen Essen neigte und die Phasen, in denen ich es somit übertrieb, in der restlichen Zeit damit auszugleichen, dass ich es untertrieb. Zum Glück klappte das im Allgemeinen ganz gut; ich pendelte immer ein, zwei Kilogramm mehr oder weniger um mein Idealgewicht herum. Gerade sollte ich dieses ziemlich genau erreicht haben, womit ich zwar keine Modelfigur hatte so wie Emma, dafür aber auch deutlich weniger auffällig war als sie, was grundsätzlich immer mein Ziel war. Wenn es nicht gerade um schulische Leistungen ging, da überwogen die Vorteile des positiven Herausstechens die Nachteile der Auffälligkeit.
"Spanisch ist auf jeden Fall sinnvoll zu lernen", reagierte ich auf ihre Aufzählung der von ihr beherrschten Sprachen - zumindest, wenn es ums Zuhören ging, wenn man ihrer Aussage glauben konnte, aufgrund des Mangels an Übung sei das Sprechen schwierig für sie. Aufgrund meines außergewöhnlichen Talents für Sprachen kannte ich persönlich dieses Problem eher weniger, abgesehen davon, dass meine Mutter sich regelmäßig in fremden Sprachen mit mir unterhielt. Und im Falle von Niederländisch und Englisch natürlich, dass ich sie in meinem Alltag immer wieder brauchte. "Es ist die nächste Sprache, die für mich nach Mandarin auf dem Programm steht", ergänzte ich noch zu Spanisch. Dann kam Emma auf Französisch zu sprechen, weshalb ich anbot: "Französisch ist meine Muttersprache. Wenn du möchtest, können wir hin und wieder Gespräche darin führen."

Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren
von Arabella am 08.05.2026 06:01"Das war sicherlich spannend", reagierte ich mit einem typischen Smalltalksatz auf ihre Aufzählung der Länder. Ich jedenfalls hätte es spannend gefunden, all diese Deligierten zu treffen. Was ich auf ihren nächsten Satz sagen sollte, wusste ich nicht genau, also nickte ich nur. Er wich zu sehr von der gewohnten Förmlichkeit in diesen Kreisen ab, die oft auch zwischen meiner Mutter und mir herrschte.
Anschließend fragte sie mich, wie die Schule gewesen war, und ich wurde innerlich ein wenig nervös, zeigte das aber natürlich nicht. Sollte ich ihr gleich von meinem nicht ganz perfekten Zeugnis erzählen? Vermutlich war es besser so. Sie würde schon wütend genug sein, da war es ganz und gar nicht förderlich, wenn dieses Gefühl noch dadurch unterstützt wurde, dass ich sie angelogen bzw. ihr zumindest etwas verheimlicht hatte. "Zum mit Abstand größten Teil gut", antwortete ich also vorsichtig und setzte gleich noch hinzu: "Ich gehe davon aus, dass die Lehrer aller relevanten Fächer von mir angetan sind." Das entsprach immerhin der Wahrheit. Ich betrachtete den Flugunterricht von allen Fächern als mit Abstand am wenigsten relevant - wann sollte es schon notwendig sein, dass ich auf einem Besen flog? Es gab in der magischen Welt schließlich deutlich schnellere und allgemein relevantere Reisemöglichkeiten. Die einzige Angelegenheit, die Begabung im Besenflug voraussetzte war Quidditch (okay, in den USA zusätzlich Quodpot, wie ich natürlich wusste) und für meine geplante Karriere musste ich das nun wirklich nicht aktiv betreiben. Ganz abgesehen davon, dass es mich persönlich kein bisschen interessierte. Die Frage nach meinen Kontakten beantwortete ich mit: "Ich habe versucht zu erahnen, zu wem engerer Kontakt zukünftig sinnvoll sein würde, aber es hat sich noch nicht herausgestellt." Das war natürlich eine Umschreibung dafür, dass ich keine engeren Kontakte geknüpft hatte, und das würde meine Mutter selbstverständlich sofort durchschauen. Die Angst davor war mir äußerlich zwar nicht anzumerken, innerlich aber nur allzu präsent.

Re: Edith &' Cale | Eingangshalle | vor 3 Jahren
von Edith am 07.05.2026 11:04Eine Unterhaltungsfreudige also, dachte sich Edith, denn allein schon vom Gepäck her, kam ja etwas anderes als Kollegin gar nicht in Betracht, den neben dem Kollegium gab es an diesem Institut nur die Schüler. Das offensichtliche auch noch auszusprechen schien der Hexe nicht zielführend, weshalb ihrer Begrüßung auch nicht mehr gefolgt war. Allerdings schien des ihre Gegenüber etwas anders zu sehen. Ein innerliches Seufzen, das nach außen hin nicht im mindesten sichtbar war, denn Edith war inzwischen eine Meisterin der Neutralität. Der Gedanke an gar keine Antwort, oder gar eine pampige kam der Frau dann aber doch nicht, so sehr sie dieses Gespräch auch nicht führen wollte, denn auch wenn ihre Höflichkeit kalt rüberkam, war sie dennoch Höflichkeit undauch die hatte man ihr sehr sehr früh eingebleut. "Das Fach Geschichte der Zauberei wurde mir jüngst anvertraut, Edith Sayre, eine Freude." Antwortete sie in ihrem gewohnt ruhigen Ton, Höflichkeit gemischt mit Kälte. Sie sprach nicht langsam aber beherrscht, einen Schneid in der Stimme, eine Art Zischen, das jeden warnte, der ihre Worte nicht ernstzunehmen gedachte, denn die Hexe wiederholte sich niemals. Da sie, ebenfalls dank ihrer Erziehung, Körperkontakt grundsätzlich ablehnte, wenigstens bei Fremden, neigte sie nur leicht dem Kopf. Der Wink sollte je verständlich genug sein. Gemustert hatte sie die Frau bereits auf ihrem Weg zu ihr eingiebig. Jedoch schien es schon praktisch sich die Kollegen warm zu halten, immerhin würde man zwangsläufig sehr viel Zeit mit ihnen verbringen und so entschied sich Edith für ein neutrales: "Und gestatten, Sie sind...Heilerin." Es war keine Frage, denn in dem Moment, in dem sich die Frau zu Edith herumgedreht hatte, hatte sie sie als eine der Heilerinnen aus einem der unzählichen Krankenhäuser erkannt, die sie vor ein paar Jahren abklappern mussten. Sie war zwar keine direkt am Fall ihres verstorbenen Mannes arbeitende Angestellte gewesen, aber irgendwo war sie ihr wohl mal im gang über den Weg gelaufen. Was sie hierher verschlug, war also recht einleuchtend, ein Karrierewechsel. Jeder wie er wollte.

Re: Eingangsbereich
von Emma am 07.05.2026 07:25Die Rede war genau so öde, wie die Geschäftsgespräche oer der Smalltalk hier. Nicht weil sich Emma nicht für die Geschäfte in dieser Riege der hier anwensenden Personen interessieren würde. Das war der gegenteilige Fall. Auf solchen Veranstaltungen sprach man aber natürlich nicht direkt über brisante Themen, sondern plantschte nur am flachen Rand. Das war dann wiederrum weder informativ noch interessant. Nun war die Rede zwar mehr on point zu dier eigentlichen hießigen Veranstaltung, allerdings war es wie bei alen großen Reden, man schweifte in ermangelung besserer Beispiele immer schnell meilenweit vom Thema ab. Dabei konnte Politik so viel spannender sein. Man, ihr Vater hatte bereits ihren Verstand mehr vergiftet, als Emma zugeben wollen mochte. Mit einem Kopfschütteln über sich selbst folgte sie, nach Beendigung der Rede, ihren Familien zum Bankett. Zwar aß das blonde Mädchen, zum wohle ihrr Modellfigur nie viel, aber dennoch aß sie gern gut und bei einem Treffen von so hochrangigen Tieren hatte man sich noch nie lumpen lassen. Während der Vorspeise, Emma war schnell fertig damit da sie nicht viel aß, um nicht zu voll für den Hauptgang zu sein, nahm das Mädchen neben ihr wieder die Unterhaltung auf. "Spanisch, Portugisisch, aber die sind ja auch nicht schwer und französisch, etwas schwerer aber nicht im Vergleich zu Mandarin." Antwortete sie Blondine. Zwar gehörte Bescheidenheit nicht zu ihren großen Tugenden, jedoch machte es ja auch keinen Sinn, die Wahrheit zu verschleiern. " Es mangelt mir jedoch an Übung, da meistens mein Bruder Vater begleitet, bekommt er mehr davon und ich verbleibe dei der Theorie, aber immerhin kann ich verstehen, wenn jemand was sagt." Es handelte sich bei der Aussag weniger um ein Zugeständnis ihrer Unkenntnisse als mehr über Unmut über ihre schlechten Fortschritt mehr zu lernen, ehrgeizig vor allem lernbegierig wie das Mädchen nunmal war.
Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren
von Catherine am 06.05.2026 22:23Ich ließ mich auf dem Fahrersitz nieder und zupfte meinen Hut zurecht, obwohl ich wusste, dass er verzaubert war perfekt zu sitzen. "Bei den Treffen heute waren viele der prominenteren Delegierten aus ganz Asien und Europa dabei. Inklusive Japan, China, Singapur, Australien, Indien, Thailand, Vietnam und viele weitere." Viele Lander, viele Meinungsverschiedenheiten. "Beim Essen heute sind grundsätzlich alle eingeladen, aber machen wir uns nichts vor, die Europäischen Deligierten werden wohl früher abreisen." Ein Luxus, der mir als Gastgeberin und Leiterin der Abteilung für Internationale Magische Beziehungen verwehrt blieb. Ich hatte meine Tochter schon lange nicht gesehen und hätte durchaus lieber den Abend damit verbracht einen besseren Einblick in ihr Schulleben zu bekommen.
"Wie war die Schule, Arabella, Schatz? Hast du gut Bekanntschaften geknüpft?" Die Tatsache, dass sie alleine aus dem Zug gestiegen war, bereitete mir Sorgen. "Konntest du die Lehrer beeindrucken." Der Motor des Autos erwachte stotternd und der Wagen setzte sich in Bewegung. Der Nachteil an einem Peugeot, der von wortwörtlich von magischer Hand gefahren wurde, war, dass man wegen der Muggel trotzdem so tun musste, als würde man fahren.
Re: Catherine &' Arabella | Bahnsteig | vor circa 2 Jahren
von Arabella am 06.05.2026 12:26Ich erahnte nicht, dass meine Mutter früher selbst Probleme mit Gleichaltrigen gehabt hatte. Für mich war sie trotz ihres oft einschüchternden Verhaltens mir gegenüber ein Vorbild. Schließlich hatte sie mit ihren 33 Jahren bereits einen der wichtigsten Posten im belgischen Zaubereiministerium inne. Somit ging ich unterbewusst automatisch davon aus, dass sie bereits ihr ganzes Leben lang perfekt darin gewesen war, sich in ihr Umfeld einzufügen und es zu ihren Gunsten zu nutzen.
Als sie meinte, sie könne mir nicht viele Details geben, nickte ich nur. Das war ich schon gewohnt, wenn es um Fragen zu ihrer Arbeit ging. Ich war allerdings auch schon gewohnt, dass sie mir trotzdem so viel wie möglich darüber sagte. Vermutlich gefiel es ihr, wenn ich Interesse an ihrem Beruf zeigte. Es war immerhin ein unausgesprochenes Übereinkommen zwischen uns, dass ich irgendwann ebenfalls im Ministerium anfangen würde; vermutlich sogar in ihrer Abteilung, wenn man meine (nach außen hin natürlich im Zaum gehaltene) Begeisterung für das Erlernen von Fremdsprachen bedachte. "Welche Länder sind denn alles dabei?", wollte ich wissen und meinte damit nicht nur die asiatischen, sondern auch den Rest der Welt. Eine Vereinheitlichung des magischen Rechts würde sich bestimmt nicht nur auf Belgien und Asien beziehen. Ich vermutete, dass zumindest Vertreterinnen und Vertreter weiterer europäischer Länder anwesend sein würden.
Beim Auto angekommen schenkte meine Mutter mir ein Lächeln. Einerseits freute ich mich darüber, andererseits rief es mir wieder ins Gedächtnis, dass sie vermutlich nicht mehr lange so freundlich zu mir sein würde, wenn sie mein Zeugnis sah. So oder so antwortete ich mit einem artigen "Danke", während ich einstieg.







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