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Re: Assoziationskette
von Hermine am 13.05.2026 22:37Zahnarzt

My bad habits lead to late nights endin' a l o n e. Conversations with a stranger I barely know.
Swearin' this will be the l a s t, but it probably won't. I got nothin' left to lose, or use, or do.
Finnley & Nevenka | Welcome to Ilvermorny (Fortführung)
von Nevenka am 13.05.2026 22:10Ich zog meine Augenbrauen sehr skeptisch hoch, ohne, dass ich das wirklich aktiv beabsichtigt hatte. Aber man konnte mir meinen kritischen Blick doch wirklich nicht verüblen. Petrificus Totalus hatte ich vielleicht in der zweiten, nein, sogar in der ersten Klasse in Duellieren gelernt. Das war doch gar kein richtiger Fluch. Und den Gegner nicht verletzten? Das war doch hirnrissig. Der Hauptteil der Jahresabschlussprüfung im Kampftraining letztes Jahr war schließlich ein Duell mit einer Mitschülern gewesen, das mit erstem Blut endete. Ich hatte meine Gegnerin relativ schnell am Oberarm erwischt. Natürlich wurden die Verlierer dann umgehend ins Krankenzimmer geschickt, aber dennoch. Im Duellieren galt zwar theoretisch der Gewinn ab dem Entwaffnen, aber auch da war ein Zauber wie Expelliarmus eher peinlich in der Fünften in der ZAG-Prüfung. Nicht umsonst standen so viele Flüche auf unserem Lehrplan. Ich hatte auch an meiner rechten Schulter selbst eine Narbe solchen magischen Ursprungs. Bei besonderer Kälte ziepte die immer noch. Mein Vater meinte immer, diese umfassende Ausbildung auf Durmstrang bereite uns wenigstens richtig auf Extremsituationen vor. Und ohne Angriff auch keine Verteidigung. "Klingt ziemlich lasch bei euch. Und Petrificus Totalus ist doch nicht mal ein echter Fluch", antwortete ich Finnley also kritisch. "Generell fehlt euch doch dann ein ganzer Zweig der Magie", fügte ich weiter stirnrunzelnd hinzu.
Irgendwie konnte ich mir das nicht so gut vorstellen. Zauberstäbe waren immerhin das Kernstück unserer Magie, fast schon eine Erweiterung unserer selbst. Und war die Ausbildung als Zauberstabmacherin nicht auch super kompliziert und dauerte ewig? Da wollte ich dann keinen ollen Stock von einem gelangweilten Siebtklässler haben. Deswegen schaute ich hier auch nur wenig überzeugt drein.
Deutlich interessierte schaute ich dann, als Finnley von der Schulgründerin Isolt Sayre erzählte. "Voll die krasse Geschichte, die hinter euer Schulgründung steckt. Haben die vier sich dann auch das mit den Häusern und den Tierwesen ausgedacht?"

Re: Emma &' Nevenka | Auf der Willkommensfeier
von Nevenka am 13.05.2026 21:24Besonders nach der langen Schifffahrt quer über den Atlantik vor ein paar Tagen machte das hier gleich richtig Spaß, unter freiem Himmel, dicht an der Mauer entlang einem Pfad quasi ins Ungewisse zu folgen, den man nur noch mit viel Wohlwollen als angelegten Weg bezeichnen konnte. Vor allem mit Emma als Begleitung. Irgendwie war das immer noch surreal. Dass sie hier tatsächlich vor mir stand. Und mir ihren Lieblingsort anvertrauen würde, der, schon allein diesem weg hier nach zu urteilen, nicht von allen täglich besucht wurde. Bei dem Gedanken, dass sie mir vielleicht tatsächlich irgendeinen geheimen, persönlichen Ort anvertraute, wurde mir irgendwie ganz angenehm warm. Beim Anblick des Abgrunds, der sich dann vor uns auftat, kam noch eine gute Portion Abenteuerlust dazu. Angst hatte ich keine. Nervenkitzel und Adrenalin gaben mir sowieso eher einen Kick als Panik. Ihren mühelos-eleganten Schwenker mit dem Zauberstab für die Impromptu Brücke über den Abgrund bemerkte ich mit einem Lächeln. Das hier war so verdammt viel besser als dieses Willkommensfest.
"Da hast du sowas von Recht", stimmte ich ihr begeistert zu. "Na dann..." begann ich und legte sanft einen Arm um ihre Taille und zog sie kurz an mich, damit sie weder an Mauer anstieß noch dem Abgrund zu nahe kam, während ich mich an Emma vorbeischob. Bei diesem Manöver grinste ich ihr frech zu. Als wir so standen, dass ich vor der Brücke war, ließ ich meine Hand (leider) wieder fallen. Und da wollte nochmal jemand sagen, dass ich nicht auch charmant sein konnte. Immerhin hätte ich auch die Gelegenheit ergreifen können, und Emma leidenschaftlich gegen die Mauer drücken und die schöne junge Frau vor mir küssen können, wenn sie das gewollt hätte. Ok, das Gedankenbild musste ich schnell loswerden, sonst konnte ich mich nicht mehr auf den Balanceakt mit dem Baumstamm konzentrieren. Der sah allerdings recht stabil aus. Mit einem letzten verschwörerischen Grinsen und einem "wir sehen uns auf der anderen Seite, Skăpa" balancierte ich elegant über den Baumstamm auf die andere Seite der Schlucht und hüpfte spielerisch vom Stamm auf den Boden herunter. Dann drehte ich mich wieder zu Emma um und wartete auf sie mit einer ausgestreckten Hand.

Re: Krankenflügel
von Hermine am 13.05.2026 20:53Hermine war sehr wohl bewusst, dass sie auf sich achten musste. Gerade jetzt. Und dennoch brauchte es einige Überredungskünste eines Kollegen, der auch nur zufällig in die Situation hineingestolpert werde. Eigentlich wollte Hermine schlichtweg die magischen Tierwesen besuchen und erkunden. Während ihrer Hogwartszeit hatte sie das Fach Pflege magischer Geschöpfe sehr gemocht. Es war eines der wenigen Fächer, die ziemlich entspannt waren. Sofern man ein Herz für Tiere hatte. Und das hatte Hermine durchaus. Zwar hatte sie kein Talent im Umgang mit Tierwesen und dennoch stellte sie sich nicht ungeschickt an, wenn es um die Pflege und Ähnliches ging. Zumindest war es bis jetzt der Fall gewesen. Nun aber hatte sie eine kleine Bisswunde. Wahrscheinlich nichts tragisches, wie sie selbst beurteilte. Auch, wenn sie die Bisswunde gerne einfach selbst schnell verbunden hätte, hatte sie sich auf Raten eines Kollegen, dann doch Krankenflügel besucht. Es war recht still, was nur heißen konnte, dass kaum etwas los war. Diese Tatsache war eigentlich eine gute Tatsache. Hermine sah sich langsam und leise um. Schließlich wollte sie nicht unnötig laut sein. Man konnte nie wissen, wer mit welcher Verletzung doch in einem Bett lag. Sie wusste, wen sie suchte. Also kam ein kleines aber gut hörbares:"Cale? Bist du da?" Abwartend blieb sie stehen und wartete auf eine Antwort.

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Re: Assoziationskette
von Emma am 13.05.2026 11:43Zähne
(Das mag weit hergeholt klingen, macht aber Sinn, weil es aus einem Sketch von Herricht&Preil zum Thema "Wie nennt man die Zacken am Rande einer Briefmarke: Zähne" kommt ;)
Re: Ungenutztes Klassenzimmer
von Arabella am 12.05.2026 15:15Ich hatte nicht erwartet, dass Emma das Thema so schnell wieder fallen ließ. Man mochte es nicht unbedingt merken, doch mich interessierte durchaus auch, was unsere Eltern so lange miteinander besprochen hatten - auch meine Analyse hatte schließlich ergeben, dass sie das über eine ungewöhnliche Zeitdauer hinweg getan hatten. Aber ich war solche unter die Kategorie Tratsch fallenden Gespräche nun einmal nicht gewohnt und wusste nicht, welchen Ton man anschlug, um diese aufrecht zu erhalten.
So oder so ließ ich mir davon nichts anmerken und blieb bei meinem neutralen, geschäftigen Gesichtsausdruck, als Emma ihre Listen hervorholte. "Das sieht aus, als hättest du alle Eventualitäten abgedeckt", meinte ich dann aber doch mit einem Lächeln, um einen höflichen Kommentar dazu abzugeben. Natürlich hatte ich nichts anderes von Emma erwartet und hoffte, dass das in meinem keinesfalls überraschten Tonfall mitschwang.
Zwar war ich immer noch der Meinung, dass am meisten die Meinung der Schulleitung zählte - schließlich würde es kein neues Fach geben, wenn diese nicht zustimmte -, aber Emma hatte recht damit, dass für die Umfrage und damit für das Formular vor allem die Schüler relevant waren, da sie uns im Optimalfall ein starkes Argument ('Die Schüler wünschen sich, dass Heilkunde als Fach eingeführt wird') liefern würde, wenn wir letztendlich an die Schulleitung herantraten. "Das stimmt", stimmte ich ihr also zu, als Emma ihre Argumente für einen schülerorientierten Fragebogen vorbrachte, und fügte noch hinzu: "Und eine direkte Formulierung ergibt Sinn." Somit war ich nun, wenn auch knapp, auf alles eingegangen, was sie gesagt hatte, und sprach meine eigenen Gedanken aus: "Es wäre zudem gut, wenn wir eine möglichst hohe Zahl hätten, die die Zustimmung unter den Schülern ausdrückt. Geeignet wäre vielleicht eine Skala von 1 bis 10, auf der sie einordnen sollen, wie angetan sie von der Idee einer Einführung von Heilkunde als Wahlfach sind. Diese Einschätzung sollte wohl am besten am Anfang oder am Ende der Umfrage stattfinden - vielleicht sogar beides, um einen Vergleich zu haben, wie die Zustimmung allein auf Basis des Informationsblattes und nach der Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen, ist."

Re: Ungenutztes Klassenzimmer
von Emma am 12.05.2026 12:01"Hm." War alles, was von Emma auf Arabellas doch recht wortreiche Zusammenfassung ihrer Beobachtungen zurück kam. Nicht unbedingt, die Antwort die die Blondine erhofft hatte. Für jemand geschäftigen wie ihren vater war es auf jeden Fall beachtlich ungewöhnlich, jedoch zweifelte sie nicht daran, dass auch die belgische Botschafterin mehr als genug zu tun und zu reden hatte. Vermutlich hatte Emma ein paar zu viele Gedanken auf dieses Thema verschwendet und angefangen sich irgendwas einzureden in Ermangelung echter Tatsachen und Beweise. "Wird wohl so sein."Beendete sie also in bestimmtem Ton das Thema unnd zog ihre gefundenen Unterlagen aus der Tasche. Jetzt war nicht die Zeit über Eltern nachzudenken, eigentlich sollte dafür nie Zeit sein in dem Alter. "Widmen wir uns lieber einem erfreulicherem Thema." Mit einem "Tadaa" präsentierte sie ihre Namensliste, eine fein säuberliche Untereinanderreihung diverser Namen und eine weitere Liste an "Ausweichkandidaten" falls die erstwahl nicht verfügbar oder unwillig sein sollte. Da Emmma allerdings kalr war, dass das Schuldfremnde Mädchen mit den Namen wenig anfangen konnte, verschwendete sie auch nicht weiter Zeit damit, sondern zog gleich den nächsten Zettel im Stapel hervor, der mit verschiedenen gekritzelten Notizen bedeckt war. "Weiter zu unserem Fragebogen. Mir ist auf jeden fall wichtig, dass er so direkt wir möglich formuliert ist, sprich dass sich der Leser, also unsere Mitschüler angesprochenen, ernstgenommen und wichtig fühlen. Natürlich zum einen, weil sie das Fach belegen sollen, wessen Meinung zählt also mehr als ihre. Aber auch, weil sie dann den Fragebogen auch entsprechend ernst nehmen, wenn sie sich ein wenig gebauchmietzelt fühlen. Das letzte was wir brauchen sind halbgekautes und flappsige Antworten, weil sie es schnell rum haben wollen." Führte das blonde Mädchen einen Gedanken aus, der ihr über das Brüten der eigentlichen Fragen gekommen war. schließlich wollten sie ihre bisherige Arbeit nicht einfach so zunichte machen. So langsam wurde ihr mehr und mehr bewusst, was man eigentlich alles bedenken sollte, wenn ein solch großes Projekt Erfolg haben sollte. Aber das machte ihr keine Sorgen, im Gegenteil heizte es eher ihre Entschlossenheit an. Einfach konnte jeder, das hier würde etwas besonderes werden.
Re: Hausübergreifender Aufenthaltsraum
von Finnley am 11.05.2026 19:07Ich blickte kurz von dem Buch auf, um nach meiner Tasche zu greifen, da ich wusste, dass sich darin Taschentücher befanden - nicht hundertprozentig ideal für das Verbinden meines Fingers, aber immerhin besser als nichts. Ich sollte dringend ein paar einfache Heilzauber lernen, schoss es mir durch den Kopf. Auf dem Weg vom Buch zur Tasche streifte mein Blick Ivaine - und stockte. Sie hob schon die Hand vor ihren Mund, bevor ich mir dessen ganz sicher sein konnte, aber ich meinte einen Fangzahn über ihre Lippe ragen zu sehen.
Während sie weg war, machte ich mich daran, den Schock zu verkraften und das, was ich gesehen hatte, einzuordnen. Die Gerüchte über sie fielen mir wieder ein. War sie etwa tatsächlich ein Halbvampir? Als sie wiederkam, bot sie zwar eine andere Erklärung für ihr Verschwinden an, doch ich meinte, noch einen Hauch Rot in ihren Augen zu sehen. "Weil sich dein Körper dann... verändert?", fragte ich sehr vorsichtig und fügte eilig hinzu: "Was ja nicht schlimm wäre." Ich war kurz davor, ein 'du musst es auch nicht sagen, wenn du nicht willst' hinzuzufügen, doch das würde jetzt auch nichts mehr daran ändern, dass die Frage aus meinem Mund gekommen war. Normalerweise wäre ebendies nicht typisch für mich gewesen, doch ich hatte das Gefühl gehabt, dass die Sache sonst auf Dauer unangenehm zwischen uns in der Luft liegen würde. Was nicht bedeutete, dass es eine gute Idee gewesen war, sie anzusprechen.

Re: Hausübergreifender Aufenthaltsraum
von Ivaine am 11.05.2026 18:16Ich war so vertieft in die Recherche, dass ich erst von dem unangenehmen Stechen in meiner Unterlippe meiner sich ausfahrenden Fangzähne daraus gezogen wurde, bevor ich überhaupt roch, dass irgendwo Blut war. Der Versuch, den Geruch zu ignorieren, verlief nicht sonderlich gut. "Ich... ich muss mal kurz weg..", stammelte ich, hielt mir meine Hand vor den Mund mit dem Blick zu Boden, sodass man meine rötlichen Augen nicht sehen konnte, und eilte aufs Klo. Dort angekommen versuchte ich mich mit kalten Wasser im gesicht zu beruhigen. Was semigut funktionierte. Als jemand reinkam und ich immer noch nicht wieder ganz menschlich aussah, versteckte ich mich in einem der Klos und atmete mehrmals tief durch. Meine Fangzähne waren wieder verschwunden und ich hoffte, dass meine Augen auch wieder ihren normalen Ton angenommen hatten. Ich blieb noch etwas im Klo, bevor ich wieder in den Aufenthaltsraum ging. "Sorry, ich kann einfach kein Blut sehen.", sagte ich entschuldigend, schaute Finnley aber dabei nicht ins Gesicht, da ich mir nicht sicher war, ob ich seine Reaktion sehen wollte. Stattdessen sah ich, dass er seinen Finger verbunden hatte und auch der Blutgeruch nicht mehr ganz so präsent war.
Krankenflügel
von Cale am 10.05.2026 20:38Ich saß in der kleinen Ecke des Krankenflügels, die ich zu meinem Labor umfunktioniert hatte - es waren sowieso so gut wie nie alle Betten belegt und bei einer größeren Katastrophe, welche während meiner Zeit hier glücklicherweise (noch? hoffentlich würde ich es vorhersehen, sollte es jemals so weit kommen) nicht eingetreten war; abgesehen davon war die kleine Umgestaltung natürlich mit den anderen HeilerInnen und der Schulleitung abgesprochen - und arbeitete an einem Trank, der ungewollte Visionen im Zaum halten sollte. Noch war ich dabei, die eigentliche blockierende Wirkung auszutüfteln, doch am Ende sollte es möglichst so funktionieren, dass die Vision dann kam, wenn die Wirkung des Trankes nachließ. Somit sollte sie eher aufgeschoben als vollständig blockiert werden; schließlich konnten Visionen durchaus ihre positiven Seiten haben. Nur kannte ich als Seherin eben auch deren verstörende Wirkung, wenn sie einen plötzlich übermannten und einem allzu grausame Bilder zeigten. Die Forschung war also nicht ganz uneigennützig, aber dennoch gesellschaftlich relevant genug, dass ich Anerkennung dafür bekommen würde, sollte sie jemals zu einem brauchbaren Ergebnis führen.







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